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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Afrikanische Schweinepest ...

Veröffentlicht am: 06.06.2018 18:45:04
Kategorie : Allgemein , Pferde , Rinder , Schweine

Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, die Afrikanische Schweinepest noch wirksamer zu bekämpfen und hat deshalb Änderungen des Tiergesundheits- und des Bundesjagdgesetzes beschlossen.  In der Schweinepest-Verordnung vom 14. März 2018 gab es schon eine Reihe von Veränderungen der ASP-Bekämpfung. 

Sollte die Tierseuche eingeschleppt werden und ausbrechen, müssen Behörden schnell reagieren können. Mit dem aktuellen Gesetzentwurf werden die Befugnisse im Tiergesundheitsgesetz erweitert. Damit soll es den zuständigen Behörden leichter möglich werden,

  • ein vorher zu bestimmendes Gebiet absperren zu können, zum Beispiel durch Zäune,
  • den Personen- oder Fahrzeugverkehr für bestimmte Gebiete zu beschränken,
  • die landwirtschaftliche Nutzung von Flächen verbieten oder beschränken zu können, zum Beispiel durch ein Ernteverbot mit dem Ziel, die Auswanderung von Wildschweinen zu vermeiden,
  • eine vermehrte Suche von toten Wildschweinen (Fallwild) anzuordnen, um die Infektion gesunder Tiere zu verhindern, und
  • die Bejagung durch andere Personen als den Jagdausübungsberechtigten zu verstärken.

Durch die Änderung des Bundesjagdgesetzes können die Länder Ausnahmen für die Jagd in Setz- und Brutzeiten festlegen - also in der Zeit, die Elterntiere benötigen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen.

Nach aktuellen Zahlen des Friedrich-Löffler-Instituts sind von Januar bis Anfang Juni 2018 im Baltikum, in Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien und der Ukraine 2.809 Fälle bei Wildschweinen und 44 Fälle bei Hausschweinen gemeldet worden. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2017 gab es in diesen Ländern (ausgenommen Ungarn) 3.892 Fälle bei Wildschweinen und 248 Fälle bei Hausschweinen.

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