Suchen im Blog

 

Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

ASP bei Hausschweinen: Übertragungsweg dringend gesucht

Veröffentlicht am: 20.07.2021 09:33:43
Kategorie : Allgemein

Die Suche hat begonnen. Wie kommt die ASP in die Hausschweine. Natürlich melden sich Bioorganisationen, die versuchen, die geforderten Biosicherheitsmassnahmen für kleine Betriebe herunterspielen wollen. „Dummes Zeug“. Jeder der Schweine hält, muss verantwortungsbewusst sein. 

2006 gab es Schweinepest in 9 Münsterländer Schweinehaltungen. Es fing in einem kleinen Betrieb an. Und alle Übertragungswege der ESP waren menschenverursacht. 

Hoffentlich sind die Schweine, besonders der Kleinsthaltungen alle verschwunden. Ansonsten ist das Unverantwortlich. 

Wie man hört, sollen kleine Tierhaltungen pro Schwein  200€ erhalten, wenn sie keine Tiere aufstellen. Ob das zielführende ist, sei dahingestellt. 

Proplanta  schreibt am 20.07.21:

Es müsse untersucht werden, wie das Virus in den Bestand des betroffenen Bio-Betriebes gekommen sei, sagte Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), am Montag auf Anfrage.

Die Fälle waren seit Freitag zunächst in einem Bio-Betrieb mit 200 Hausschweinen in Neiße-Malxetal südöstlich von Cottbus sowie bei mehreren Kleinsthaltern bekanntgeworden.

Der Bio-Betrieb habe seine Tiere aufgrund einer amtlichen Anordnung schon seit September nicht mehr aus dem Stall lassen dürfen, sagte Prinz zu Löwenstein. «Artgerechte Auslaufhaltung kommt hier also nicht als Ursache für die Ansteckung infrage», fügte er hinzu. Der Betrieb mit 200 Schweinen habe auch alle strengen Maßnahmen des Infektionsschutzes eingehalten.

Aus seiner Sicht muss an Infektionsquellen gedacht werden, die auch für konventionelle Halter gefährlich sein können, wie der Faktor Mensch oder das Futter. Das bedeute: Seuchen-Sicherheitskonzepte müssten passend für die einzelnen Schweinehalter entwickelt werden, die auch die artgerechte Haltung besonders im Blick haben.

Von der Bundesregierung verlangte er, in Forschung und Entwicklung von Impfstoffen zu investieren. Bei der Europäischen Schweinepestgebe es da Erfolge. Der BÖLW vertritt als Dachverband die Interessen der Ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft in Deutschland.“

Kommentar zum Impfstoff gegen ASP: 

Was soll das: dann kann nicht mehr unterschieden werden, ob Antikörper vom Feldvirus oder vom Impfstoff stammen.  Übertragungswege sind dann kaum nachvollziehbar. Die Schweine müssen letztendlich doch gekeult werden und dürfen  nicht geschlachtet werden, da sie nicht dem menschlichen Verzehr zugeführt werden dürfen. Nur eine unmittelbare Notimpfung wäre evtl. nachvollziehbar. Erklären Sie uns bitte  den Nutzen einer Impfung gegen Schweinepest. 

Lesen Sie hier weiter → ASP bei Hausschweinen: Übertragungsweg dringend gesucht

Teilen diesen Inhalt