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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

ASP-Folgen: Desaster, das keiner sieht und hört

Veröffentlicht am: 11.08.2022 09:19:44
Kategorie : Schweine , Wichtige News

Ein Kommentar:

11.08.2022 - Wie schnell man direkt und indirekt von einer Krise betroffen sein kann, zeigt der ASP-Fall im Emsland. Die Tierseuche hat gnadenlos auf einem Sauenbetrieb zugeschlagen. Gleichzeitig hat das Unglück Kollateralschäden gefordert. Denn auch Höfe im Umkreis leben nun seit Wochen mit den Konsequenzen. Die Ursache für den ASP-Ausbruch ist noch immer unklar. Klar ist aber: Es kann jeden treffen.

Ohne eine Ertragsschadensversicherung sind betroffene Schweinehalterinnen und Schweinehalter finanziell ruiniert. Etwa 30 % der Betriebe aus dem Sperrgebiet sollen diese nicht haben. Auch emotional muss man mit diesem Schicksal erst einmal fertig werden. Ein betroffener Schweinehalter, dessen Betrieb im Sperrgebiet liegt, schildert den Zustand so: Schockstarre und tiefe Verzweiflung. „Es ist eine Katastrophe, die keiner sieht oder hört“, sagt er und beschreibt, wie es nach über fünf Wochen nach der Bestätigung des ASP-Falls in den Ställen aussieht.

Die Tierschutzprobleme seien enorm. Etwa 7.000 Schweine wachsen wöchentlich auf den Höfen nach. Das sind bis heute mehr als 35.000 Tiere. Bislang sind jedoch nur 3.600 geschlachtet worden. Das geschieht an nur einem Tag in der Woche auf dem Schachthof in Geldern. Keinen Cent sehen die Betriebe hierfür. Auch die Transportkosten nach Nordrhein-Westfalen tragen sie selbst. Dabei spielen die finanziellen Einbußen eher eine Nebenrolle.

Die Not ist groß. So groß, dass einige nun einen Antrag auf Nottötung beim Veterinäramt stellen, um die Überbelegung einzudämmen und die damit einhergehenden Tierschutzprobleme zu lösen. Denn der Wahnsinn in den Ställen müsse aufhören, sagt der Landwirt. Es ist ein Hilferuf. Der Druck für Menschen und Tiere zu hoch.

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