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ASP nun bei 4 Wildschweinen in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt

Veröffentlicht am: 29.11.2021 12:24:39
Kategorie : Allgemein

ASP NUN BEI 4 WILDSCHWEINEN IN MECKLENBURG-VORPOMMERN VOM FLI BESTÄTIGT – ZAUNBAU BEGONNEN

(ISN-29.11.2021) Der ASP-Verdacht bei drei Wildschweinen im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern wurde am Wochenende vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI amtlich bestätigt. Der Landesforst hat noch am Freitagnachmittag mit der Installation eines Elektrozauns im Kerngebiet in den Ruhner Bergen begonnen. Inzwischen hat der Landkreis eine tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Seuche erlassen.

Seuchenrestriktions- und Bekämpfungsmaßnahmen angeordnet

Nachdem die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein im Landkreis Ludwigslust- Parchim am 24. November amtlich festgestellt wurde, hat der Landkreis eine tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Seuche erlassen. Darin ist ein gefährdetes Gebiet um den Fundort des infizierten Wildschweins festgelegt und kartographisch dargestellt.

Im gefährdeten Gebiet ordnet der Landkreis bis auf Widerruf Jagdruhe an. Die Zeit wird genutzt, um Vorbereitungen für die verstärkte Bejagung der Wildschweine zutreffen und Wildsammelstellen für die erlegten Wildschweine einzurichten. In dem betroffenen Gebiet wird jedoch aktiv nach verendeten Wildschweinen gesucht, um die Ausbreitung der Tierseuche festzustellen.

Zaunbau um das Kerngebiet begonnen

Innerhalb des gefährdeten Gebietes wird zusätzlich ein Kerngebiet als Hochrisikozone um den Fundort des infizierten Wildschweines eingerichtet,  in dem Beschränkungen für den Fahrzeug- und Personenverkehr und die Nutzung von Flächen und Waldgebieten gelten. Eine an das gefährdete Gebiet anschließende Zone wird als Pufferzone festgelegt.

Derzeit wird die Sicherung des Kerngebiets durch einen Elektrozaun eingerichtet, um das Entweichen von Wildschweinen möglichst zu verhindern. Mitarbeiter der Landesforst haben am Freitagnachmittag mit diesen Arbeiten im Kerngebiet in den Ruhner Bergen begonnen.

Schweinehalter müssen Tierbestände melden

Tierhalter im gefährdeten Gebiet und in der Pufferzone haben dem Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Landkreises unverzüglich die gehaltenen Schweine unter Angabe der Nutzungsart und ihres Standortes sowie alle verendeten und kranken, insbesondere fieberhaft erkrankten Schweine anzuzeigen. Alle Schweine müssen so abgesondert werden, dass sie mit Wildschweinen nicht in Berührung kommen können. Für alle Schweinehaltungen und für die Jagd gelten verschärfte seuchenhygienische Sicherheitsmaßnahmen, die der tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung des Landkreises zu entnehmen sind.

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