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Tierärztliche Seminare

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Seminare für Tierärzte und Landwirte

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Bauernverband fordert Bekenntnis zu mehr Tierwohl Raiffeisennews

Veröffentlicht am: 08.10.2020 15:27:38
Kategorie : Allgemein

Mit großem Unverständnis reagiert der Deutsche Bauernverband (DBV) auf die derzeitige Blockade der SPD-Bundestagsfraktion zum Gesetzentwurf zur Verbesserung des Tierwohls in Tierhaltungsanlagen. DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken forderte die Verantwortlichen heute in Berlin dazu auf, "nun endlich den Fuß von der Bremse zu nehmen". Man könne nicht laufend mehr Tierwohl predigen, dann aber die Bauern beim Stallumbau im Stich lassen, so Krüsken.

Die Bundestagsfraktionen der CDU/CSU und SPD hatten laut DBV in dem gemeinsamen Gesetzentwurf eine Regelung zur Erleichterung von Stallumbauten auf höhere Tierwohl-Standards vorgeschlagen. Obwohl sich die Mehrzahl der Sachverständigen anlässlich der Anhörung des Bundestags-Bauausschusses Anfang September für die Notwendigkeit eines ausreichenden Stallbaurechts ausgesprochen habe, rücke die SPD mehr und mehr von der gemeinsamen Gesetzesinitiative ab, beklagt der Bauernverband.

Das Baurecht ist nach Einschätzung des DBV allerdings nicht die einzige Hürde auf dem Weg zu mehr Tierwohl. "Wir müssen auch im Immissionsschutzrecht gründlich nachbessern. Wenn Umbauten zwar baurechtlich möglich sind, aber an überzogenen Vorschriften der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) scheitern, hilft das niemandem", so Krüsken. Kleine Erleichterungen und Modifikationen reichten an dieser Stelle nicht. Es müsse grundsätzlich in einige Regelungen eingegriffen werden, "sonst wird hier die nächste Zeitbombe für die bäuerliche Tierhaltung scharf gestellt".

Die Möglichkeit des Um- und Neubaus bei Ställen mit höheren Tierwohlstandards sei für die Weiterentwicklung der Nutztierhaltung in Deutschland zentrale und wichtige Voraussetzung, stellte der Generalsekretär klar. Der Deutsche Bauernverband fordere deshalb die zügige und umfassende Beseitigung der bestehenden Hemmnisse im Bau- und Immissionsschutzrecht. AgE (07.10.2020)

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