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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Der „Nationale Aktionsplan Kupierverzicht beim Schwein“

Veröffentlicht am: 22.02.2019 19:49:05
Kategorie : Allgemein , Pferde , Rinder , Schweine

Die EUROPÄISCHE KOMMISSION bemängelt, dass die bislang in den Schweinebetrieben ergriffenen Maßnahmen eines Kupierverzichts in der EU -incl. Deutschland- unzureichend sind. Um aber den Tierschutz in der Schweinehaltung weiter zu fördern, wurde ein nationaler Aktionsplan speziell für Deutschland verabschiedet, wie denn zukünftig auf den routinemäßigen Eingriff des Kupierens verzichtet werden kann. Rechtlich ist das Kupieren der Ferkelschwänze sowohl auf europäischer als auch nationaler Ebene nur im begründeten Einzelfall zulässig. In der Regel wird aber in der EU das Schwanzkupieren flächendeckend durchgeführt. Zum einen fordert dieser Nationale Aktionsplan die Festlegung konkreter Kriterien für die Einhaltung der gesetzlichen Haltungsmindestanforderungen und deren Überwachung durch die Veterinärbehörden. Zum anderen wurde ein Konzept für die zukünftige Herangehensweise zum schrittweisen Kupierverzicht entwickelt. Weiterhin muss nachweislich durch einen fortwährenden Prozess von Optimierungsmaßnahmen darauf hingearbeitet werden, das Schwanzbeißen der Schweine zu verhindern. Im ersten Schritt erfolgt eine Risikoanalyse, um betriebsindividuelle Risikofaktoren für das Auftreten von Schwanzbeißen zu identifizieren und danach Optimierungsmaßnahmen für die Hauptrisikobereiche in den Schweinebetrieben umzusetzen.  

Das Landwirtschaftsministerium NRW wird u.a. in einem Beitrag auf der 19. AVA-Haupttagung vom 27. bis 30.März 2019 in Göttingen diesen Aktionsplan vorstellen und die bisherigen Erkenntnisse und Praxiserfahrungen zur Vermeidung von Schwanzbeißen mit den an der AVA-Tagung teilnehmenden Tierärztinnen und Tierärzten diskutieren. Die 19. AVA-Haupttagung bietet qualifizierte und praxisnahe Fortbildung mit rund 50 international anerkannten Referentinnen und Referenten an. Die jährlich stattfindenden Haupttagungen sind die Highlights für die Tierärztinnen und Tierärzte der Nutztierpraxen im deutschsprachigen Raum-zum Wohle der Tiere, der Landwirte und der Verbraucher. AVA-Fortbildungen helfen Tierarzneimittel einsparen!

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