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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Deutsche Schweine- und Rinderhaltung auf dem Rückzug

Veröffentlicht am: 17.01.2019 09:19:25
Kategorie : Allgemein , Pferde , Rinder , Schweine

In Deutschland gibt es immer weniger Landwirte, die auf ihren Höfen Rinder oder Schweine halten. Wie aus der veröffentlichten Viehbestandserhebung des Statistischen Bundesamtes( Destatis) zum Stichtag 3. November hervorgeht, hat die Zahl der schweinehaltenden Betriebe binnen Jahresfrist um 4,6 % auf rund 22 400 abgenommen. Noch stärker war der Rückgang bei den Zuchtsauenhaltern mit 6,0 % auf etwa 7 800 Unternehmen. Auch der Schweinebestand verringerte sich gegenüber November 2017 klar, nämlich um 1,14 Millionen Tiere oder 4,1 % auf 26,44 Millionen Stück. Das ist das niedrigste Niveau seit November 2004. Die Zahl der Zuchtsauen nahm sich dabei im Vorjahresvergleich um 3,8 % auf 1,83 Millionen Tiere ab, was einen neuen historischen Tiefstand bedeutet.

Rückläufig war den Wiesbadener Statistikern zufolge auch die Entwicklung bei den Erzeugern von Milch und Rindfleisch. Die Zahl der rinderhaltenden Betriebe hat gegenüber November 2017 um 3 989 oder 2,8 % auf 139 612 Unternehmen abgenommen. Dabei haben überdurchschnittlich viele Milcherzeuger die Produktion eingestellt; die Zahl dieser Betriebe ist im Vorjahresvergleich um 2 969 oder 4,5 % auf 62 813 gesunken. Weniger stark ist der Milchkuhbestand zurückgegangen, nämlich um 98 150 Tiere oder 2,3 % auf 4,10 Millionen Stück. Insgesamt verringerte sich die Rinderpopulation innerhalb von zwölf Monaten um 332 100 Tiere beziehungsweise 2,7 % auf 11,95 Millionen Stück.

Unattraktiver scheint auch die Haltung von Schafen geworden zu sein. Laut Destatis gaben binnen Jahresfrist rund 400 Betriebe oder 3,6 % ihre Produktion auf; Anfang November 2018 gab es noch 9 500 Betriebe mit mindesten 20 Schafen in Deutschland. Weniger deutlich war der Rückgang mit 0,4 % auf 1,57 Millionen Tiere beim Schafbestand. Die meisten Schafbetriebe gab es mit fast 2 000 Haltungen in Bayern. Auch die Zahl der insgesamt gehaltenen Schafe war im Freistaat mit rund 264 300 Tieren am höchsten; danach folgte Baden-Württemberg mit 220 200 Tieren. Die durchschnittliche Größe schafhaltender Betriebe in Deutschland lag zum Erhebungsstichtag bei rund 170 Tieren. AgE (21.12.2018) in Raiffeisen.com 01/2019

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