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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Deutschlandweite Aktion: zehn Thesen der deutschen Landwirtschaft.

Veröffentlicht am: 02.11.2020 11:56:18
Kategorie : Allgemein

Berlin, 31.10.2020. Förderverein unterstützt die Aktion zehn Thesen der deutschen Landwirtschaft. Wenn am Abend des 31. Oktobers Bauern in ganz Deutschland ihre zehn Thesen der deutschen Landwirtschaft an markanten Ort anbringen, dann wollen sie damit eins die politischen Entscheidungsträger zur Umkehr bewegen. Der gesicherte Zugang zu ausreichend Nahrung ist seit jeher der Garant für Frieden, Wohlstand und Fortschritt. Über 600 Millionen Menschen auf der Welt wird dieses Privileg nicht zu teil. Wir kennen nur noch aus Erzählungen unserer Eltern oder Großeltern was es heißt, Hunger zu haben. Haben wir vergessen, was sie uns zu erzählen haben? Nach dem zweiten Weltkrieg waren es die Bauern in unserem Land, die mit Fleiß, Leidenschaft und harter Arbeit dafür gesorgt haben, dass die Menschen in diesem Land genügend zu essen hatten. 

„Es ist erschütternd, zu sehen wie die Politik die deutsche Landwirtschaft im stich lässt, während wir Bauern vor immer größeren Problemen stehen. Viele von uns wissen nicht mehr, wie es weitergehen soll“, erklärt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. 

Anstatt anzustreben, dass diese Sicherheit in der Versorgung erhalten und gefördert wird, werden Gründe an den Haaren herbeigezogen, um immer neue und schärfere Gesetze, Verordnungen und Beschränkungen herbeizuführen. Eine wissenschaftlich basierte Ermittlung von Ursachen oder Überprüfung von Wirksamkeit bleibt meist aus. Dabei entsteht, im Gegensatz zu vollmundigen Lippenbekenntnissen, der Eindruck, die Landwirtschaft in Deutschland ist für die Versorgung der Bevölkerung unerwünscht.

Wollen wir wirklich, dass wir bei so wichtigen Dingen wie Nahrungsmitteln abhängig von Importen werden? Wollen wir uns dem Wohlwollen anderer Länder preisgeben? Wie viele politisch stabile Regionen entwickeln sich in kurzer Zeit zu Krisengebieten? Wollen wir uns davon abhängig machen? Damit dies gelingt, erfordert es gewisse Regeln. An diese Regeln müssen sich alle halten. Das ermöglicht uns einen freien Handel innerhalb Europas, über Ländergrenzen hinweg. Davon profitieren wir alle. Leider sind diese Regeln nicht für alle gleich. EU-Weit geltende Standards können von einzelnen Ländern noch verschärft werden. Damit gönnen sich diese Länder ein Extra an scheinbarem Umwelt- und Verbraucherschutz. Fachlich zu begründen ist dies häufig nicht. 

Vielmehr ist dies durch idiologisch geprägtem Populismus getrieben. Anstatt die richtigen Entscheidungen populär zu machen, werden falsche Entscheidungen getroffen, nur weil sie bereits populär sind. Dadurch prasselt eine Vielzahl an Regelungen, Auflagen und Beschränkungen auf die Unternehmen in Deutschland ein. Die Landwirtschaft ist dadurch in besonderem Maße betroffen. 

Wir sind nicht gegen Umweltschutz. Jeder, der sich schon einmal mit dem Generationen Gedanken, den wir Landwirte aktiv leben, befasst hat, sollte verstehen, dass es in unserem ureigenstem Interesse liegt, unseren Kindern und Enkeln eine Umgebung zu hinterlassen, die es auch ihnen ermöglicht, im heimischen Land hochwertige Lebensmittel zu erzeugen. Dazu gehört auch und gerade der Schutz von Boden und Wasser. Unser Wasser stellt für uns alle eine unersetzliche Lebensgrundlage dar. Wir leben in einem der wenigen Ländern der Welt, in dem man Leitungswasser Bedenkenlos aus dem Wasserhahn trinken kann. Ohne aufwändige Aufbereitung. Das liegt sicher nicht daran, dass wir Bauern verantwortungslos mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln umgehen. Wir alle haben gelernt, was wir tun. Ein übertriebener Einsatz dieser Mittel ist nicht nur unnötig, sondern kostet uns auch noch mehr Geld als es bringt.

Hier ein Auszug aus unseren Forderungen:

1. Freihandel nur mit Ländern, die nach deutschen Standards produzieren!

Beispielsweise das EU-Mercosur-Abkommen begünstigt ein Landwirtschaftsmodell, das auf Monokulturen und massiven Pestizideinsatz setzt. Die Folgen sind fatal und deswegen müssen Abkommen wie dieses sofort gestoppt werden!

2. Gewinnbringende Preise in der Landwirtschaft

3. Verlässliche und einkommenssichernde Rahmenbedingungen auch für GAP-Reform 2021 - 2027! Agrarförderung muss nur noch an Landwirte gehen und nicht mehr an Investoren!

4. Düngenovelle aussetzen, Messstellennetz verdichten, alle Verursacher ermitteln!

Beachten Sie die beigefügte Pressemitteilung und Forderungen! 

Allgemeine Forderung der Landwirtschaft

Die 10 Thesen der deutschen Landwirtschaft 2020

Forderungen zu Wölfen

Pressemitteilung 31-10

Über den Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V.

Gegründet im Jahr 2010, hat es sich der Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V. zum Ziel gesetzt, über die Leistungen der Schafhaltung und damit der Schäferfamilien aufzuklären – ob nun im aktiven Küstenschutz durch Pflege der Deiche oder Offenhaltung und Schutz unzähliger Naturflächen in Deutschland. 

Pressekontakt:
Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V. 
Wendelin Schmücker
Wilhelm-Kuhr-Straße 5
13187 Berlin

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