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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Eine Tierärztin erklärt: Warum fressen Hunde Gras?

Veröffentlicht am: 04.08.2022 10:50:05
Kategorie : Allgemein , News

04.08.2022 - Hundebesitzer werden es kennen: Der Hund legt sich in die Wiese und beginnt, Grashalme abzurupfen und sie zu verspeisen. Aber warum fressen Hunde eigentlich Gras?

„Wissenschaftlich ist das nicht ganz gesichert“, sagt die Tierärztin Astrid Behr, die Sprecherin des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte. „Es gibt aber viele Vermutungen dazu.“

Langeweile oder Magenschmerzen?

Ganz generell könne es psychische und physische Ursachen für das Verhalten geben, so Behr. „Entweder spielen Langeweile oder Nervosität eine Rolle oder der Hund fühlt sich körperlich nicht wohl.“ Bei Magenschmerzen oder Übelkeit fräßen Hunde Gras, um sich das Erbrechen zu erleichtern. „Die unverdaulichen Grashalme lösen im Verdauungstrakt einen Vorgang aus, der dazu führt, dass das Tier sich leichter übergeben kann“, erklärt die Tierärztin. Auch wenn das Futter zu wenig Ballaststoffe enthält, kann es sein, dass der Hund sich am Gras bedient.

Wenn der Hund nach dem Gras fressen erbricht, sollten die Hundehalter kontrollieren, ob sich im Erbrochenen Blut findet – „das wäre dann ein Fall für den Tierarzt.“

Ab und zu Gras fressen ist kein Problem

Wenn der Hund ab und an Gras frisst, besteht für Frauchen oder Herrchen kein Anlass zur Sorge. „Nur wenn das Tier täglich büschelweise Gras verdrücken sollte, ist das nicht normal und dürfte eine physische Ursache haben“, meint Astrid Behr. „Dann sollte man zum Tierarzt gehen und abklären lassen, ob ein gesundheitliches Problem dahintersteckt.“ Oft tendierten vor allem Welpen dazu, auf Grashalmen herumzukauen. Abhalten muss man sein Tier davon nicht. „Alles kein Problem, so lange es nicht zu häufig und zu viel wird.“

Katzengras im Topf muss man Hunden nach Behrs Meinung nicht anbieten. „Das ist ja für Wohnungskatzen gedacht, die nicht nach draußen können. Hunde gehen ja täglich spazieren und suchen sich ihr Gras schon.“

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