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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

EMOTIONALE DEBATTE:

Veröffentlicht am: 30.08.2021 10:23:35
Kategorie : Allgemein

Die EU plant eine neue Regulierung von Reserveantibiotika in der Tierhaltung, welche 2022 in Kraft treten soll. Ziel der Verordnung ist, eine gefährliche Resistenz gegenüber des Wirkstoffs zu vermeiden. Der Tierärzteverband schlägt Alarm.Auslöser ist nicht allein der Missbrauch des Mittels in der Medizin, sondern vor allem die übermäßige Antibiotikagabe in der Tierzucht. In der industriellen Tierhaltung leben Schweine, Hühner und Kühe zusammengepfercht auf ihren eigenen Exkrementen. Unter solchen lebensunwürdigen Bedingungen können sich Bakterien munter verbreiten und Krankheiten auslösen. Den Tieren wird deshalb präventiv tonnenweise Antibiotikum verabreicht, welches Verbraucher:innen später auf ihrem Teller wiederfinden. Grünen-Politiker und Europaabgeordnete Martin Häusling war Verhandlungsführer bei den über acht Jahre andauernden Debatten. Gegenüber Merkur spricht er sich klar für die neue Verordnung aus: "Wir wollen nicht, dass Antibiotika weiter großflächig in der Mast verwendet werden. Sie dürfen nicht eingesetzt werden, um Missstände in der Tierhaltung auszugleichen.och nicht alle sind von dem Vorschlag der EU-Kommission begeistert: Der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) hat eine Kampagne gegen die Pläne gestartet. Mit dem Foto eines niedlichen Hundes und dem Slogan "Mein Leben ist in Gefahr!" versucht der Verband dazu zu bewegen, die Petition gegen die neue EU-Tierarzneimittelverordnung 2019/6 zu unterschreiben. Sie befürchten nämlich, dass die neue Regelung nicht nur Nutz- sondern auch Haustiere betreffen wird.

Massentierhaltung ist nichts weiter als staatlich anerkannte Tierquälerei. Eines steht fest: Fleischkonsum muss sich drastisch verringern! Was Umwelt und Tierwohl helfen könnte, wäre die Einführung einer Fleischsteuer. Die wird bereits seit 2019 heftig diskutiert.

Die Massentierhaltung birgt ein enormes Risiko für antibiotikaresistente Keime. Vor Kurzem wurden eben solche Erreger im Abwasser von Schlachthöfen gefunden. Fleischkonsum ist Auslöser dafür, dass noch so einige Pandemien auf uns zukommen werden...   

Hier der Link zum Beitrag → Neue Antibiotika-Regel soll vor Resistenz schützen – was bedeutet das für unsere Haustiere?

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