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EU: Schweinefleischexporte und Bestände 2021 rückläufig

Veröffentlicht am: 28.02.2022 12:00:37
Kategorie : Allgemein

Brüssel - Die Schweinefleischexporte aus der Europäischen Union haben 2021 das Rekordniveau aus dem Vorjahr erwartungsgemäß verpasst.

Laut vorläufigen Daten der Brüsseler Kommission nahm die Ausfuhrmenge einschließlich Lebendtieren und Nebenerzeugnissen im Vergleich zu 2020 um 145.330 t oder 2,7 % auf 5,27 Mio t Schlachtgewichtsäquivalent ab. Tatsächlich wird das Minus noch etwas größer ausgefallen sein, da der rückläufige Handel mit dem Vereinigten Königreich wegen Datenlücken noch nicht in den Zahlen enthalten ist.

Die EU-Exporte auf die Insel sind von Januar bis November 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 46.370 t oder 5,3 % auf knapp 829.000 t gesunken. Die wichtigsten Beschicker des britischen Markts waren mit 169.200 t die Niederlande, gefolgt von Deutschland mit 159.300 t und Dänemark mit 142.900 t. Weitaus mehr als der nachlassende Handel mit Großbritannien war indes der Einbruch der Lieferungen nach China verantwortlich für die geringeren EU-Schweinefleischexporte 2021.

Die Ausfuhr in die Volksrepublik nahm wegen der dort gestiegenen Eigenerzeugung im Vorjahresvergleich um 765.150 t oder 22,9 % auf 2,57 Mio t ab; Chinas Anteil an den Gesamtexporten sank damit von 61,6 % auf 48,8 %. Auf der Erlösseite resultierte daraus eine Abnahme von 1,82 Mrd Euro oder 25,6 % auf 5,29 Mrd Euro. Die Einnahmen insgesamt aus dem EU-Schweinefleischexport ohne Großbritannien beliefen sich 2021 auf 11,66 Mrd Euro; das waren 539 Mio Euro beziehungsweise 4,4 % weniger als im Vorjahr.

Ein größerer Teil der Verluste im Chinageschäft konnte von den EU-Anbietern durch vermehrte Lieferungen in andere Drittstaaten ausgeglichen werden. So hat sich die Ausfuhr auf die Philippinen auf rund 350.200 t im Vergleich zu 2020 mehr als verdoppelt; die nach Südkorea exportierte Menge legte um fast die Hälfte auf 284.200 t zu.

Zuwächse zwischen 35 % und 59 % verzeichnete zudem der EU-Schweinefleischabsatz in Vietnam, den USA, der Elfenbeinküste sowie in Neuseeland und Australien. Als drittwichtigster Kunde bestellte Japan mit 379.650 t gut 5 % mehr Schweinefleisch in der Gemeinschaft als im Vorjahr.

Deutsche Exporte brechen ein

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