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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

EU verweigert Fristverkürzung in Niedersachsens ASP-Zone

Veröffentlicht am: 30.08.2022 21:03:38
Kategorie : Schweine , Wichtige News

30.08.2022  - Die EU-Kommission hat den gemeinsamen Antrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums und des Landes Niedersachsen auf eine Verkürzung der Frist für die Restriktionszone der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Südniedersachsen abgelehnt.

Damit bleiben die strengen Tierseuchenauflagen in Kraft. Wie das Berliner Agrarressort heute mitteilte, hat sich aus Sicht der EU-Kommission mit den Ausbrüchen der Tierseuche in Hausschweinebeständen in drei verschiedenen Bundesländern - dazu gehören Brandenburg, Baden-Württemberg und Niedersachsen - die epidemiologische Situation in Deutschland insgesamt verschlechtert. Vor diesem Hintergrund bestehe ein erhöhtes Risiko einer weiteren ASP-Übertragung in verschiedene und voneinander weit entfernte Gebiete in Deutschland, so die Kommission.

Zuletzt hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium in Brüssel dafür geworben, dass die Anstrengungen und Schutzmaßnahmen in Niedersachsen mit einer entsprechenden Fristverkürzung für die Sperrzonen honoriert werden. Sowohl bei Haus- als auch bei Wildschweinen hatte es dort zuletzt keine neuen ASP-Nachweise gegeben, weshalb bei dem Anfang Juli erfolgten Ausbruch in Emsbüren im Kreis Emsland von einem isolierten Punkteintrag auszugehen ist.

In Niedersachsen haben inzwischen Zehntausende gesunde Schweine aus den ASP-Restriktionsgebieten ihr Schlachtgewicht erreicht, können aber nicht vermarktet werden. Das Bundeslandwirtschaftsministerium sucht hier nach eigenen Angaben mit den Landesbehörden und Schlachtbetrieben nach Lösungen, um die Schlachtung und die Vermarktung der Fleischerzeugnisse, die völlig bedenkenlos verzehrt werden können, zu ermöglichen. Vor allem die Vermarktung stellt derzeit ein Problem dar, weshalb Schlachtunternehmen die Abnahme des Fleisches verweigern.

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