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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Ferkelkastration: Das Ringen um die Lokalanästhesie durch den Landwirt -

Veröffentlicht am: 02.05.2018 16:46:14
Kategorie : Allgemein , Pferde , Rinder , Schweine

Nachdem sich Fachtierarzt für Schweine und Agrarwissenschaftler, Ernst-Günther Hellwig, bereits ausgiebig zur Ferkelkastration geäußert hat, veröffentlicht die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) nachfolgend einen Beitrag von Jörg Held, Redakteur von wir-sind-tierarzt.de:

Die Branche macht Druck bei der Ferkelkastration: Von Bauernverbänden über QS bis zum Schlachtkonzern Toennies fordern 19 Verbände von der Politik den „4. Weg“ zuzulassen – die Lokalanästhesie durch den Tierhalter bei der Ferkelkastration. Die Agrarministerkonferenz der Bundesländer aber hat das Thema von der Tagesordnung genommen: Politisch zu unsicher. Eine Übersicht zum Stand der Dinge – von Thomas Held (wir-sind-tierarzt.de).

Die Zeit läuft davon. Ab 1. Januar 2019 ist in Deutschland die Kastration von Eberferkeln ohne Schmerzausschaltung verboten. Doch aus Sicht der Landwirtschaft gibt es bisher keine praktikable Alternative. Deshalb fordern 19 Verbände, vom Bauernverband bis zu den Schlachtkonzernen, den „4. Weg“: die Ferkelkastration unter Lokalanästhesie durch den Landwirt – oder alternativ zumindest eine noch mal verlängerte Übergangsfrist für Kastration ohne Betäubung. An der chirurgischen Kastration selbst will die Branche aber festhalten – Ebermast oder auch die Eberimpfung (Immunokastration) lehnt sie vehement ab. 

Die „Tiermedizin“ fordert keinen „4.Weg“

Die „Tiermedizin fordert die Anerkennung der Lokalanästhesie bei der Ferkelkastration“.
„Die Tiermedizin“? - das ist nun wirklich nicht der Fall.  Für eine Meinung Einzelner zum „4. Weg“ darf man nicht auf die gesamte Unterstützung der Tiermediziner schließen. Im Gegenteil. Die meisten Tierärzte sind aus Tierschutzgründen gegen diesen 4. Weg. In einem Fachartikel hat Fachtierarzt für Schweine und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig in der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden noch einmal „Schweine-fachtierärztlich beurteilt.

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