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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

freier Kommentar von Georg Keckl, Hannover, 25.10.2019

Veröffentlicht am: 29.10.2019 10:45:31
Kategorie : Allgemein

Mir fallen zur Landwirtschaft gerade in paar Liedzeilen von Alexandra ein: 

„Illusionen blüh'n im Sommerwind;
Treiben Blüten, die so schön doch so vergänglich sind;
Mit der Zeit erst, wenn die Jahre deines Sommers geh'n, wirst du versteh'n.“ 

Der Frust der Landwirte ist groß, nur wird der Frust noch größer, wenn man Illusionen nachhängt, z.B. glaubt, dass Demos gegen eine sich durchgesetzte Ideologie wirken, sorry. Die Öffentliche Meinung folgt der veröffentlichten Meinung, egal ob sinnvoll oder nicht, Westerwelle lag falsch. Und aus Selbsterhaltung segeln viele in dem Wind, müssen den segeln. 

Für Gespräche „zu Tisch“ zu bitten, wie auf der Demo zu lesen war, ist illusionär, da werden die Bauern allein rumsitzen und nur Allgemeinplätze serviert bekommen oder eine Unterwerfungserklärung als Austausch für „sozialkulturelle und ökomarktwirtschaftliche Fürsorgeprogramme“. Die wirtschaftliche Bedeutung und die Wählerstimmenmenge ist zu gering geworden, als dass noch jemand mit Karriereinteressen in größeren Organisationen sich gerne Nachteile wegen der Bauern einhandelt. 

Das wusste doch schon die Seherin von Bodensee, Elisabeth Nölle-Neumann, mit ihrer „Schweigespirale“: Vom Mainstream abweichende Erkenntnisse und Meinungen werden umso seltener geäußert, je höher die sozialen Kosten und Risiken für die Äußerung einer abweichenden Erkenntnis sind. Nachgeplärrt und im Mob nach getreten wird umso häufiger, je mehr „Ansehen“ (Wählerstimmen, Journalistenurteile, also veröffentlichte Meinung) man damit macht. Deshalb auch die Ausgrenzungskampagnen, damit werden die sozialen Kosten für abweichende Meinung erhöht, besser als jede „Staatsschutzorganisation“ das könnte. Das gilt inzwischen auch für die Verwaltung und die vielfach charakterlos mitlaufenden und mitcampaignenden Wissenschaftler. Das war schon beim, mit grotesk unfundierten Argumenten angeheizten, Waldsterbenswahn so, dem „ökologischen Holocaust der deutschen Wälder“ - heilige Elitenscheiße! 

→ „Wir stehen vor einem ökologischen Hiroschima“

Im Hintergrund bleiben und Schlimmeres verhüten, ist unpopulär, aber das macht der DBV richtig. Man kann den Landwirten nur zum Duldungsverhalten wie in der DDR oder wie seinerzeit den Gläubigen bei dem Naziwahn oder dem Kaiserwahn raten: Abtauchen - unauffällig sein - obrigkeits-öffentlich anders reden als privat oder im Umfeld und auch wissen warum. „Westfernsehen“ (zeitgenössisch: Internet) nutzen. Betrieblich tun, was Geld bringt, 20 Jahre oder bis Abschreibungsende warten. Seine Energie ins Privatleben stecken, nutzt auch der Allgemeinheit. Den Kindern WiFi-Fernseher kaufen damit vom deutschen Mainstream abbringen. Die Authentizität des Internets wird langfristig (20 Jahre?) die Dinos Umerziehungs-Fernsehen u.a. aussterben lassen. 

Die Kinder gut Englisch lernen lassen (geht über WiFi-Fernseher irgendwann automatisch, wenn überall gute Leitungen liegen) und für die USA interessieren, sie mit 100.000 € in die USA bei Gefallen ziehen lassen. In den USA kostet es was, einzuwandern, man kann schnell rausfliegen und schnell die „unbegrenzten“ Möglichkeiten nutzen. Darum ist dort die Kriminalitätsrate der Zuwanderer geringer als im Schnitt und fast alle sind glücklich und dankbar, Amerikaner zu werden. Die USA sind offen für Neues, darum sind die USA ein Magnet für Eliten und schwierig für potentielle Ideologen und Sozialfälle. Die wachsen und bauen Häuser für die neuen CO2-Mitverursacher, ohne ökologische Ausgleichflächen und anderem entwicklungsverhinderndem scheinmoralischen Blödsinn eifernden Öko-Planwirtschaftler. Moralisch ist, was langfristig moralisch beherrschbar ist, das ist doch keine kurzfristige Onanie für blinde Moraltriebe.

Es hat keinen Sinn, hier Traditionen (Höfe) erhalten zu wollen, das Wohl der Kinder ist wichtiger als Höfe, wenn 66% des Volkes sich wie schizophren, wie geisteskrank verhält (für fast alle ist die Freiheit das wichtigste Gut und 66% sind für ein Verbot ungesunder Lebensmittel durch eine Lebensmittelvorschreibebehörde). Die USA sind nach dem Irrweg der Prohibition besser, weniger ideologieanfällig, geerdet, lösungsorientiert, selbstsicherer und optimistischer. Dass deutsche Führungseliten ideologieanfällig, gefährlich, erkenntnisunfähig und leicht hysterisierbar sind (Waldsterben, verschiedene deutschstämmige -ismen), wurde der Welt schon 2x dramatisch demonstriert. Am deutschen Wesen wird die Welt verrückt. Italien etc. geht auch, da kümmert man sich eh lieber um sich und die seinen, verarscht die Obrigkeit, als sich was um die Weltrettung mit ihren falschen Scharlatan-Propheten, neuen Führern und Mystikerinnen was zu scheren. Ich rate das meinen „Kunden“ als lösungsorientierten Weg, damit sie einen gangbaren Pfad im Kopf haben statt Verwirrung.

Autor: Georg Keckl, Hannover.
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