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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Glukagon ist kein Gegenspieler von Insulin

Veröffentlicht am: 07.03.2019 12:06:51
Kategorie : Allgemein , Pferde , Rinder , Schweine

Glukagon wurde bisher nur als Hormon angesehen, das Insulin entgegenwirkt. Eine Studie unter der Leitung des Montreal Clinical Research Institute http://ircm.qc.ca/en stellt dieses Dogma nun infrage. Es gelang, einen anpassungsfähigen Mechanismus nachzuweisen, der an der Kontrolle der Insulinwirkung beteiligt ist. Glukagon spielt dabei eine entscheidende Rolle und könnte daher einen schützenden Wert haben. Details wurden in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht. 

Signalwege neu analysiert 

Diabetes tritt auf, wenn der Körper nicht länger Glukose speichern kann. Die Blutzuckerwerte fallen zu hoch aus. Das Hormon Insulin sendet dann ein Signal an den Körper, dass der Überschuss im Gewebe als Energieversorgung gespeichert wird und die Leber aufhören soll, Zucker zu produzieren. Glukagon führt im Gegensatz dazu, dass die Leber diese Reserven, wenn notwendig, aufbraucht und mehr Zucker produziert. Bisher wurde aufgrund der entgegengesetzten Wirkung von Insulin und Glukagon davon ausgegangen, dass sich diese Hormone bei den Signalen an die Leber bekämpfen. Forscher vermuteten sogar, dass ein zu aktives Glukagon oder zu große Ausscheidung Risiken für Diabetes seien. Daher wurde versucht, Therapien zu entwickeln, die die Wirkung des Hormons unterdrücken. Ihre Wirkung erwies sich jedoch als nicht vorhersehbar. Lesen Sie hier den Pressetext weiter.  (Montreal (pte/07.03.2019)

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