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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Greenpeace-Studie: Bundeslandwirtschaftsministerium unterschlägt Klimafolgen der

Veröffentlicht am: 13.09.2021 09:12:33
Kategorie : Allgemein

Die Treibhausgas-Emissionen aus der Herstellung von Fleisch- und Milchprodukten in Deutschland rechnet das Bundeslandwirtschaftsministerium systematisch klein. Das von Julia Klöckner (CDU) geführte Ministerium benennt regelmäßig nur die direkten Emissionen aus der Tierhaltung und unterschlägt den vorgelagerten, indirekten Ausstoß von Klimagasen – etwa beim Anbau von Futtermitteln. Die Gesamtbelastung für das Klima durch die Erzeugung tierischer Lebensmittel fällt nach Berechnungen von Greenpeace mit 120 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalenten pro Jahr gut dreimal so hoch aus. Das zeigt eine heute veröffentlichte Analyse, die sämtliche Emissionen der Produktion von Fleisch und Milch berücksichtigt. »Mit Rechentricks lässt sich kein Klimaschutz betreiben. Die Tierhaltung in Deutschland ist der Elefant im Raum, um den die Bundesregierung beim Klimaschutz schon viel zu lange herumschleicht«, sagt Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Lasse van Aken. »Die Zahl der Tiere in der Landwirtschaft darf bis 2035 nur noch halb so hoch sein wie heute, um die im Klimaschutzgesetz verbindlich vorgegeben Emissionsziele zu erreichen. Die nächste Bundesregierung muss dringend Verbraucher:innen aufklären, Anreize für weniger Konsum tierischer Produkte schaffen und die betroffenen bäuerlichen Betrieben bei der fundamentalen Umstellung der Tierhaltung unterstützen.«

Export ist ein Treiber der klimaschädlichen Überproduktion

Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zur Schlachtbank Europas entwickelt. Zu Lasten der der Landwirt:innen und der Arbeiter in den Schlachthöfen, und weil die Umweltschäden externalisiert werden, konnten stetig mehr Billigfleisch und Milchprodukte exportiert werden. Dennoch müssen immer mehr kleine und mittlere Betriebe mit Tierhaltung aufgeben. Denn der Ausbau der Kapazitäten hat nicht nur die#Treibhausgas-Emissionen steigen lassen, sondern auch die Abhängigkeit der Erzeuger vom Weltmarkt. Die ruinösen Preisschwankungen infolge der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bekommen aktuell die Schweinehalter:innen zu spüren.

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