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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Heilberufler wünschen sich mehr Vertrauen und weniger Kontrolle

Veröffentlicht am: 02.10.2021 20:12:42
Kategorie : Allgemein

INTERESSENGEMEINSCHAFT DER HEILBERUFE IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

Beim parlamentarischen Abend der akademischen Heilberufe haben die Vertreter dieser Gesundheitsberufe in Schleswig-Holstein gemeinsam mit Landesgesundheitsminister Heiner Garg (FDP) ihre erfolgreiche Zusammenarbeit in der Coronakrise gefeiert. Für die Zukunft wünschen sich die Heilberufler mehr Vertrauen und weniger Kontrolle. Garg sieht diese Aufgabe bei den künftigen Koalitionären in Berlin. Auch die Verleihung des Medienpreises der IDH stand wie gewohnt auf der Tagesordnung.

Die Interessengemeinschaft der Heilberufe in Schleswig-Holstein (IDH) ist eine seit Jahren bewährte gemeinsame Organisation der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker und Psychotherapeuten im Land. Die Beteiligten verweisen immer wieder auf die Besonderheit der Organisation, die es so nur in Schleswig-Holstein gibt. Beim gemeinsamen parlamentarischen Abend am Mittwoch in Kiel war der Zusammenhalt wieder erlebbar. Das lag auch an den äußeren Umständen. Dank der neuesten schleswig-holsteinischen Corona-Regeln trugen die Teilnehmer keine Masken. Landesgesundheitsminister Heiner Garg (FDP) betonte, er freue sich, dass alle gemeinsam „wie ganz normale Menschen“ zu Abend essen könnten.

Den Vorsitz der IDH hat derzeit turnusgemäß die Tierärztekammer. Kammerpräsidentin Evelin Stampa erklärte in ihrer Begrüßung, dass die Versorgung in der Pandemie hervorragend funktioniert habe. Sie betonte die extremen Anstrengungen in vielen Gesundheitsberufen und bedankte sich, dass die Tierärzte in Schleswig-Holstein (anders als in anderen Bundesländern) prioritär geimpft wurden. Von der Politik forderte Stampa für alle Heilberufe: „Schenken Sie uns mehr Vertrauen!“ Das Übermaß an Kontrollen erschwere die Arbeit in den Gesundheitsberufen und gefährde langfristig die Versorgungssicherheit, weil es junge Ärzte davon abhalte, den Beruf auszuüben. Stampa forderte, es solle „weniger Kontrolle und weniger Einzelverordnungen“ für jeden Fall, sondern ein „Gesamtkonzept“ geben.

Garg lobt erfolgreiche gemeinsame Arbeit in Schleswig-Holstein

Im Vergleich zu früheren Veranstaltungen waren weniger Abgeordnete anwesend, weil diese vermutlich noch mit den Folgen der Bundestagswahl beschäftigt sind. Doch Minister Garg würdigte ausführlich die Arbeit der Heilberufler in der Pandemie. Nur weil alle gemeinsam erfolgreich gewesen seien, sei nun eine solche Veranstaltung möglich. Vieles habe nur durch den „besonderen Spirit“ in Schleswig-Holstein, das gute Verhältnis der Akteure zueinander, unabhängig von der jeweiligen Regierung, geklappt. Das Ergebnis zeige sich auch daran, dass das Bundesland im Verhältnis zur Einwohnerzahl die wenigsten Toten in der Pandemie habe. Als Paradebeispiel nannte Garg die Zusammenarbeit der Kassenärztlichen Vereinigung und des öffentlichen Gesundheitsdienstes beim ambulanten Management der Corona-Patienten. Diese wurde mit vom Land angeschafften Pulsoximetern telemedizinisch überwacht, um sie nötigenfalls stationär aufnehmen zu können. So seien sie rechtzeitig eingewiesen worden, aber nicht so früh, dass die Krankenhäuser überlastet worden wären.

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