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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Hilfloses Gestammele der Staatsstellen in der Antibiotika-Kampagne der NGO's

Veröffentlicht am: 19.09.2017 08:24:54
Kategorie : Allgemein

Hilfloses Gestammele der Staatsstellen in der Antibiotika-Kampagne der NGO's

Agrarstatistiker Georg Keckl, der eng mit der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) zusammenarbeitet, ärgert sich, worüber wir Tierärzte uns eigentlich ärgern sollten. 

Hier seine kritischen Worte:

„die Veröffentlichung des BVL über die letzten Antibiotikaverbrauchsmengen bei Tieren enthält den bezeichnenden Satz: „Im Vergleich zu 2011 – dem ersten Jahr der Erfassung – bleibt jedoch, trotz eines Rückgangs gegenüber 2015, die Menge der abgegebenen Antibiotika aus der Wirkstoffklasse der Fluorchinolone weiterhin erhöht.“ 

hier die Veröffentlichung des BVL

Dieser Satz ist ein aus dem Zusammenhang gerissener Nebenaspekt eines Nebenaspektes in der Entwicklung der Menge der Reserveantibiotika nach klarer WHO-Definition und zeigt eine Inkompetenz und Kriecherei gegenüber den NGO-Kampagnen in der Darstellung des Vorganges. Diesen Nebenaspekt hat das BVL nun ganz vorne in die Berichterstattung gebracht und der überall kolportieren, haltlosen Verleumdung nach der Art des Ex-Ministers Remmel „Reduzierung funktioniert nur, weil ReserveAB nach oben gehen“ Vorschub gegeben. 

Warum wurde das gemacht, warum wurde nicht die Colistin-Lage erklärt? Wenn die Staats- und Verbandsstellen inkompetent sind oder Angst haben, ein paar grünen Krakelern mit Angstparolen passend und aufklärend zu antworten, ja sich meist um eine Antwort bei dem öffentlichen, hirnlosen, die Allgemeinheit verwirrenden, Geplärre drücken, dann sind sie im Interesse des Allgemeinwohles fehl am Platze“.

Mit freundlichen Grüßen: Georg Keckl

P.S. etwa so: http://www.keckl.de/texte/ZEIT%20Sprachrohr%20der%20Antibiotikakampagne.pdf 

AVA-Kommentar:  Herr Keckl, wir sind froh, dass Sie sich in die Thematik eingearbeitet haben und Kommentare zur Sache abgeben. DANKE dafür!  Warum argumentieren unsere Funktionäre nicht?

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