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Seminare für Tierärzte und Landwirte

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Impfkritiker veröffentlichen Papier mit falschen Behauptungen

Veröffentlicht am: 21.07.2022 09:47:18
Kategorie : Allgemein , News

20.07.2022 - Sie reden von einer «experimentellen Impfung», mit der Menschenrechte verletzt würden. Impfkritiker aus verschiedenen Ländern Europas warnen in einem gemeinsamen Papier insbesondere vor Gefahren der Impfung mit mRNA-basierten Impfstoffen wie jenen von Biontech/Pfizer und von Moderna. Dabei werden zu einzelnen Aspekten auch bekannte Behauptungen wiederholt. (Post archiviert)

BEWERTUNG: Mehrere Behauptungen über eine angeblich zu schnelle Zulassung, damit verbundene Gefahren, Haftungsfragen oder Impfstopps sind entweder nicht belegt oder falsch.

FAKTEN: In einem Facebook-Post wird ein Brief des European Forum for Vaccine Vigilance (EFVV) geteilt. Das EFVV schließt nach eigenen Angaben Impfskeptiker aus verschiedenen europäischen Ländern zusammen und ruft zu Spenden auf, gibt auf seiner Website jedoch weder die angeblich teilnehmenden Organisationen, noch eine Mailadresse noch eine Telefonnummer an. In dem Brief äußert das Forum seine Bedenken gegen die Impfungen gegen Covid-19.

MANGELNDE PRÜFUNG? Unter anderem wird behauptet, es handele sich um eine «experimentelle Impfung». «Normalerweise» werde für eine Impfung eine Sicherheitsprüfung von 10-15 Jahren benötigt. Tatsächlich sei der Impfstoff von Biontech/Pfizer «unter Auslassung vieler Sicherheitskriterien» mit einem auf drei Monate reduzierten Beobachtungszeitraum erteilt worden. 

In der EU gab es, anders als etwa in Großbritannien oder den USA, keine Notfallzulassung. Stattdessen setzt Europa auf eine sogenannte bedingte Marktzulassung, die eine umfassendere Prüfung erfordert. Die Zulassung wurde mit einem sogenannten Rolling-Review-Verfahren beschleunigt. Dabei können Arzneimittelhersteller schon vor dem vollständigen Zulassungsantrag einzelne Berichte über die Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit ihres Präparats einreichen. Die Prüfung von Erkenntnissen beginnt also nicht erst am Ende der Entwicklung. Das Verfahren sei nicht unsicherer: «Ein Rolling Review und ein beschleunigtes Bewertungsverfahren bedeuten nicht, dass es Abstriche hinsichtlich der Sorgfalt bei der Prüfung geben wird», schreibt das in Deutschland für Impfstoffe und Arzneimittel zuständige Paul-Ehrlich-Institut.

MANGELNDE FORSCHUNG? Obwohl bisher kein mRNA-Impfstoff für Menschen zugelassen war, wurde seit mehr als drei Jahrzehnten an der Technologie geforscht – etwa für die Krebstherapie und zum Impfen gegen Tollwut, Zika oder die saisonale Grippe. Auch die deutschen Unternehmen CureVac und Biontech arbeiten schon sehr lange am medizinischen Einsatz der mRNA. Die Entwicklung des Covid-19-Impfstoffs baut nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts zudem auf anderen Vorarbeiten auf. Ähnliche Coronaviren waren bereits Auslöser der SARS-Epidemie 2002/2003 und der MERS (Middle-East-Respiratory-Syndrom)-Epidemien in 2012.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht...

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