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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Jetzt ist es soweit: ASP in zwei Hausschweinehaltungen in Brandenburg

Veröffentlicht am: 16.07.2021 08:23:33
Kategorie : Allgemein

Eine Mini-Haltung mit 2 Schweinen und ein Bio- Betrieb mit 80 Sauen nahe der polnischen Grenzen hat es getroffen.

Man möchte ja nicht vorverurteilen, aber wenn man von einer 2-Schweinehaltung und einem 80er Sauenbetrieb in Biobewirtschaftung hört, sträuben sich einem die Nackenhaare. Die Statistiken der letzten 30 Jahren bestätigen immer wieder, dass die Seuchenherde aus kleinen und kleinst Betrieben ausgehen, für die die Schweinehaltungshygieneverordnung „nur“ ein Papier zu sein scheint. Hier gilt es von Amts wegen, alles für eine lückenlose Aufklärung zu tun und alle Schweinebetriebe mit inkonsequenter Biohygiene Maßnahmen zu ergreifen, die gewerbsmäßigen Hausschweine betriebe zu schützen. Haben hier evtl. auch die Behörden nicht ordnungsgemäß gearbeitet?

Nachfolgend der Bericht aus der Presse:

In den Kreisen Spree-Neiße und Märkisch-Oderland ist erstmals die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Nutztierbeständen ausgebrochen.

In einem Nutztierbestand mit 200 Tieren (Spree-Neiße) und einer Kleinsthaltung mit zwei Schweinen (Märkisch Oderland) ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Damit drang die Tierseuche erstmals in Deutschland in die Nutztierbestände ein. Am Donnerstagabend hatte das nationale Referenzlabor beim Friedrich-Löffler-Institut (FLI) den Verdacht auf ASP bestätigt. 

Laut dem FLI handle es sich im Landkreis Spree-Neiße um einen Sauenzuchtbetrieb mit 80 Sauen und 120 Ferkeln im Ort Preschen sowie um eine Kleinsthaltung im Letschiner Ortsteil Kienitz (Märkisch Oderland). Beide Betriebe liegen unweit der polnischen Grenze. 

TÖTUNG DER BESTÄNDE ANGEORDNET

Wie das Verbraucherschutzministerium in Potsdam in der Nacht mitteilte, wurden beide Bestände durch die zuständigen Veterinärämter gesperrt. In dem Betrieb im Landkreis Spree-Neiße wurde demnach das Virus bei einem verendeten Tier im Rahmen des ASP-Monitorings nachgewiesen. Auf Anordnung des zuständigen Veterinäramtes erfolgt nun die Tötung der 200 Tiere des Bestandes. Bei dem Fall im Landkreis Märkisch Oderland handele es sich um eine Kleinsthaltung mit zwei Tieren. 

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