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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Jetzt sind auch noch die Landwirte schuld an der jetzigen Wettermisere?

Veröffentlicht am: 31.07.2018 12:12:42
Kategorie : Allgemein

… Das sind sie, sagen die Grünen, Greenpeace (und sicher noch viele andere) „Massentierhaltung und Monokulturen haben jedenfalls zur Extremwetterlage beigetragen“. Der DBV (Joachim Rukwied) fordert mindestens 1 Mrd. Euro Dürrehilfe. Das Geld sei nötig, um die Ausfälle der langen Trockenperiode auszugleichen, so der DBV-Präsident. Ob das beim „Verbraucher“ so gut ankommt mit dieser knallharten Forderung? Vielleicht hätte man es ja auch etwas diplomatischer ausdrücken können. Aber gerade Diplomatie das ist ja nun mal nicht unbedingt die Stärke des Bauernverbandes.

Die SPD sieht das mit der pekuniären Unterstützung kritisch. „Bauern sind Unternehmer, und damit tragen sie auch alle möglichen Risiken“, so sinngemäß der SPD-Agrarsprecher Rainer Spiering. Wenn die Landwirtschaft finanzielle Unterstützung bekäme, dann müssten auch andere Unternehmen, die in Notlagen geraten Fördermittel erhalten, so der SPD-Mann weiter. 

Bauer Willi, auch Referent bei der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), sieht Steuerhilfe für Landwirte sehr kritisch. In seinem Block schrieb er Ende Juli: „Der Regen fällt, die Sonne brennt, der Bauer ruft nach Steuergeld“. Bauer Willi ist mehr für „Überbrückungskredite“. Für ihn sind staatliche Hilfen für diejenigen hilfreich, die nicht unternehmerisch arbeiten. Wer dem Spruch „Eine Ernte im Feld, eine Ernte im Lager, eine Ernte auf der Bank“ gefolgt ist, kann solche „Dürreprobleme“ überstehen.

Und jetzt nochmal zu den NGO´s: Es ist doch zu einfach, immer der Landwirtschaft die Schuld in die Schuhe zu schieben. Die Bauern wehren sich ja nicht. Die Forderungen, Massentierhaltung, Gülle, Pestizide, Nitrat und Co zu verbieten, mehr und mehr Gesetze „gegen“ die Landwirtschaft zu verabschieden, letztendlich um selbige – außer Biobetriebe- in der Agrarwende abzuschaffen, ist doch wirklich nicht zielführend. Natürlich gibt es dabei auch gute Ansätze. Aber erst einmal draufhauen… . Seid doch einfach mal still und nutzt nicht die momentane „Misere“ auch noch für Euren Populismus. Wie wäre es mit Kampagnen, die Verbraucher zu überzeugen, über die Wertigkeit von Nahrungsmitteln nachzudenken? – und eben „mit den Füßen“ abzustimmen?  Wie wäre es, z.B. einen Milchfond einzurichten? Alle Lebensmittelketten könnten sofort und ohne staatliche Einmischung mitmachen. Montag könnte es losgehen, die Milch z.B. für 99 ct zu verkaufen… .

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Glöckner will erst einmal bis nach der Ernte abwarten, wenn eine Erntebilanz erstellt wurde…. . 

Trocken, trocken, trocken ...

Der Mais müsste 3 mal so hoch sein und der Kolben entsprechend (Aufnahme vom 31.07.2018)

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