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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Massentierhaltung Reserveantibiotika weiterhin Futterzusatz

Veröffentlicht am: 07.10.2021 12:43:49
Kategorie : Allgemein

Bei der Massenhal­tung von Puten und Hühnern werden zu über 40 % Reserve­antibiotika eingesetzt.

© danielschoenen – stock.adobe.com 

Mitte September hat sich das Europäische Parlament dagegen ausgesprochen, Reserveantibiotika künftig humanmedizinischen Zwecken vorzubehalten und bei Tieren weitgehend zu verbieten. Kritiker fürchten, dass der massenhafte Einsatz der Medikamente in der Tierhaltung weiteren Resistenzen Vorschub leisten wird.

Nach Angaben des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) wurden 2019 rund 670 Tonnen Antibiotika in der Tiermedizin in Deutschland eingesetzt. In der Humanmedizin waren es 339 Tonnen. 

Eines der meistgenutzten Antibio­tika in der Massentierhaltung ist dem BVL zufolge das Reserveantibiotikum Colistin mit 74 Tonnen, gefolgt von Makroliden mit 59 Tonnen. Insgesamt, so das BVL, wurden bei Puten und Hühnern zu über 40 % Reserveantibiotika eingesetzt. 

Dem massenhaften Einsatz dieser Mittel wollten zahlreiche EU-Abgeordnete, Vertreter von Umweltorganisationen und der Ärzteschaft, darunter die Bundesärztekammer (BÄK) und der Weltärztebund, einen Riegel vorschieben. Mit einer vom Europaabgeordneten der Fraktion der Grünen/EFA Martin Häusling über den Umweltausschuss eingebrachten Entschließung gegen den Vorschlag der EU-Kommission für eine neue EU-Tierarzneimittelverordnung sollte die bisherige Praxis der Antibiotikagabe in der Tiermedizin beendet werden. Doch der Einspruch scheiterte am Widerstand der Mehrheit des Europaparlaments.

Lesen Sie hier → Reserveantibiotika weiterhin Futterzusatz

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