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Neue Schweinepestverordnung steht bevor

Veröffentlicht: 23.02.2018 10:28:11
Sektion: Allgemein , Schweine

Am 21. Februar 2018 soll das Bundeskabinett die vom geschäftsführenden Minister Schmidt vorgelegte Schweinepestverordnung beschließen. Durch eine Fristverkürzung könnte der Bundesrat bereits am 2. März die Verordnung durchwinken.

Bei der geplanten Schweinepestverordnung darf sogar ein Fütterungsverbot für Gras, Stroh und Heu durchgesetzt werden.  

Mit der Schweinepestverordnung  wollen die deutschen Behörden die Vorbeugung (Prävention)  bei einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest stärken. Man hat doch aus früheren Ausbrüchen gelernt. Bricht die ASP z. B. bei Wildscheinen aus, greifen dann zusätzliche Vorgaben, wie z.B. das Verfüttern oder überhaupt der Einsatz von Gras, Heu und Stroh, aus einem ASP gefährdeten Gebiet, das vor weniger sechs Monaten geerntet wurde, Bei einem ASP-Nachweis in einem Gebiet, wird in einem Radius von ca. 10 km das Verwendungsverbot erst aufgehoben, wenn innerhalb der nächsten sechs Monate kein neuer Fall in dem Gebiet auftritt. Getreide bleibt aber Verfütterbar, was auf Druck der Futtermittelbranche noch möglich ist.

Für uns Tierärzte: Schweine müssen „dann“ vor dem Verkauf untersucht werden 

Alle Schweinebetriebe aus betroffenen Gebieten, die Tiere abgeben (in die Mast oder zur Schlachtung) , müssen die Schweine vor dem Transport auf Anzeichen von Tierseuchen untersuchen lassen.

Die Schweinehaltungshygieneverordnung von 1999 ist im Grunde genommen ja auch eine „modifizierte Schweinepestverordnung“. In diesem „Zusammenspiel“ der Gesetze und Verordnungen kann man nun unverzüglich agieren, um ein weiteres Ausbreiten des Erregers zu verhindern. Hoffentlich sind alle Schweinehalter dabei!!!!

„ANGST“ HABEN WIR VOR DEN KLEINHALTUNGEN UND DEN PET-MINI - PIGS-HALTUNGEN…..

Eine Pressemeldung vom 21.2. der CDU dazu:

Mit der Verordnung des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden zugleich Regelungen beschlossen, damit Bund und Länder bestmöglich im Krisenfall vorbereitet sind. Insbesondere Pufferzonen und besondere Pflichten für Schweinehalter sollen eine weitere Ausbreitung verhindern und das Tierleiden so niedrig wie möglich halten. Die Verantwortlichen können somit bei einem Ausbruch schnell und koordiniert handeln.

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