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Seminare für Tierärzte und Landwirte

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Özdemir auf Bauerntag: „Ich bin kein Ideologe!“

Veröffentlicht am: 15.06.2022 16:47:59
Kategorie : Allgemein , News

15.06.2022 - Agrarminister Cem Özdemir präsentierte sich auf dem Bauerntag als Kämpfer für den Agrarsektor. Er wolle unvoreingenommen Bauern und Höfe stärken, ganz ohne Wandel und Klimaschutz gehe es aber nicht.

Cem Özdemir versichert, unvoreingenommen an das Thema Landwirtschaft heranzugehen und alles zu Hinterfragen, auch das eigene Parteiprogramm. 

Dass er sich intensiv in sein Amt als Bundeslandwirtschaftsminister eingearbeitet hat, ließ Cem Özdemir am Dienstag auf dem Deutschen Bauerntag in Lübeck häufiger durchblicken. In vielen Gesprächen mit Bauern und bei Hofbesuchen habe er sich über die Arbeit und Sorgen der Landwirte informiert und will nun gemeinsam mit ihnen die Branche krisenfester machen, dabei aber auch das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit einbringen.

Bevor er hierzu aber in die Details ging, griff der Minister den immer noch schwelenden Unmut in der Branche über einen grünen Agrarminister auf. Hier stellte Özdemir zunächst klar, dass es auch in der Landwirtschaft nicht die eine Wahrheit gebe. Ohnehin komme man damit in einer Demokratie nicht weiter.

Zeit der Vorwürfe vorbei

„Es geht nicht einfach um den Guten und den Bösen. Dafür sind die Welt und der Alltag viel komplexer“, sagte der Schwabe und versprach, alles immer zu hinterfragen, auch wenn es im Parteiprogramm steht. „Ich bin kein Ideologe und werde damit jetzt auch nicht anfangen“, stellte der Politiker klar. Er stehe für Verantwortungsbewusstsein, Kompromisse und praxistaugliche Lösungen, die den Bauern und dem Land helfen.

„Wer regiert muss Verantwortung tragen und hier – er zeigt auf das Publikum – Rechenschaft ablegen. Aber auch wer regiert hat, muss Rechenschaft ablegen über das, was er nicht geschafft hat“, so Özdemir mit Blick auf die Vorgängerregierung. Bei dieser vermisse er Demut statt Hochmut.

Nach vorn blicken

Seinen Dank richtete der Agrarminister an den DBV, der wertvolle Kompromisse bei der Zukunft der Landwirtschaft erarbeitet habe, wie etwa im Zuge der Borchert-Kommission. Er wisse, dass die Landwirte eine Transformation schaffen wollen. Es gelte Altes zu hinterfragen und Neues zu entwickeln.

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