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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Perspektiven für die Tiergesundheit / Chancen neuer Rahmenbedingungen nutzen

Veröffentlicht am: 13.05.2022 14:10:37
Kategorie : Allgemein , News

11.05.2022 - Tierarzneimittelmarkt erstmals auf 900 Mio Euro gewachsen. Hobbytiersegment erneut wesentlich dynamischer und mit nunmehr über 60% des Marktes von besonderer Relevanz für die Tiergesundheitsbranche.

“Neue Entwicklungen und Lösungen für die Tiergesundheit können sich nur in einem stimulierenden Umfeld entfalten. Signale einer verstärkten Technologieoffenheit, um Herausforderungen zu meistern, werden in unserer innovationsstarken Branche positiv aufgenommen”, hielt Jörg Hannemann, Vorsitzender des Bundesverbandes für Tiergesundheit, bei der Mitgliederversammlung des Verbandes Anfang Mai in Berlin fest. “Bei der Neuausrichtung der gesellschaftspolitischen Wertegefüge müssen Stellenwert und Beitrag der Tiergesundheit, die Krankheitsvorbeuge und das frühzeitige Erkennen und Eingreifen als wichtige Elemente in den Strategien fest verankert werden”, betonte er im Weiteren.

Der Tierarzneimittelsektor ist hinsichtlich verschiedener nationaler und europäischer Vorhaben zum Schutz der Umwelt und des Ökosystems, bspw. unter der Nachhaltigkeitsinitiative, dem Green Deal, aber auch der Chemikalienpolitik, berührt. Neben den großen Themen Innovation, Nachhaltigkeit und Klimaschutz war und ist es die neue Tierarzneimittelgesetzgebung, die die Tiergesundheitsbranche auch nach dem 28.01.2022, dem Anwendungsdatum der Vorgaben, intensiv beschäftigt. Ein eigenständiges nationales Tierarzneimittelrecht wurde etabliert und weitere Nachfolgerechtsakte zur Verordnung (EU) 2019/6 beraten. Erfahrungen und Anwendungsprobleme bei der praktischen Umsetzung in der täglichen Arbeit sind noch zu adressieren.

Verbesserung der Verfügbarkeit von Tierarzneimitteln im harmonisierten europäischen Binnenmarkt waren ein Ziel der Novellierung. Die Umsetzung mancher Vorgaben, so sorgfältig zuvor geprüft und kommentiert, zeigt nun einige unerwünschte Konsequenzen auf, wie bspw. die erforderlichen Anpassungen zur Guten Vertriebspraxis nach neuer Verordnung, die sich als Kostentreiber herauskristallisiert hat. Trotz ausgezeichneter Vorbereitung einer Gruppe von Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland, stellt der schleppende Start einer neuen unionsweiten Produktdatenbank Behörden wie Unternehmen vor umfangreich zu administrierende Herausforderungen und bietet den Tierärzten noch nicht die gewünschte Orientierung über die verfügbaren Produkte im Binnenmarkt. Strikte Vorgaben zur Anwendung schränken den notwendigen, fachlich begründeten Handlungsspielraum bei der Versorgung der Tierärzte unerwartet ein.

Einen Innovationsschub erwartet die Tiergesundheitsbranche von der Digitalisierung. Um die darin liegenden Chancen nutzen zu können, sind aber auch Fragen der vernetzen Datennutzung und der Standards beim digitalen Monitoring der Tiergesundheit noch auszugestalten.

Die neue europäische Tierarzneimittelgesetzgebung und damit verbunden das nunmehr eigenständige deutsche Tierarzneimittelgesetz bilden künftig wichtige Bausteine des regulativen Rahmens. Interferenzen durch fachfremde Gesetzgebung, insbesondere des Chemikalien- und Umweltrechts, müssen validiert und wenn unangemessen, zurückgewiesen werden. Großes Augenmerk muss weiterhin darauf liegen, einen verlässlichen und innovationsfreundlichen Rahmen zu schaffen, damit sich das Potential zum Wohl der Tiere voll entfalten kann.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht ....

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