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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Schon wieder oder immer noch: Afrikanische Schweinepest

Veröffentlicht am: 23.02.2018 10:24:32
Kategorie : Allgemein , Schweine

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in Osteuropa immer weiter aus. Mit jedem Kilometer, den sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Osteuropa weiter ausbreitet, steigt die Nervosität der Schweinehalter in Deutschland. Das Virus kommt mit dem Fernverkehr, den Menschen und Wildschweinen zügig Richtung Westen. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis auch in Deutschland die ersten Schweine erkranken.

Der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, Prof. Dr. Thomas C. Mettenleiter, beantwortete die Frage, wie hoch ist das Risiko sei, dass in diesem Jahr 2018 die ASP in Deutschland zum ersten Mal auftritt, wie folgt: „Der Verlauf von Tierseuchen lässt sich nicht vorhersagen, erklärt Prof. Thomas C. Mettenleiter im Interview. Dennoch hat sich die ASP in Osteuropa in der letzten Zeit schnell verbreitet, sodass man schlussfolgern könne, dass auch die Bedrohungslage in Deutschland sehr groß ist. Ob und wann die Seuche allerdings erstmals in Deutschland auftritt, wissen wir nicht“,  sagt Mettenleiter. Lidl verkauft seit kurzem Rohwurst aus Polen. Das Friedrich-Loeffler-Institut stuft diese Tatsache als „nicht gefährlich“ ein, da „die  Schlachttiere gesund seien….“ (AVA-Kommentar: Na ja???)

In Polen ist die Zahl der bestätigten Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen sprunghaft gestiegen. Ende Januar verzeichnete die amtliche Veterinärinspektion 104 neue Ausbrüche bei Wildschweinen. Allein seit Jahresbeginn seien 318 Fälle der Afrikanischen Schweinepest nachgewiesen worden. Insgesamt habe sich damit die Gesamtzahl seit Ausbruch der ASP auf jetzt auf über 1.200 nachgewiesen infizierte Tiere  erhöht. Laut der Behörden wurden die meisten Fälle im Südosten Polens bestätigt. Dort kam es zu 53 neuen Ausbrüchen. In Rumänien wurden 24 ASP-Ausbrüche bekannt. Jetzt sind in Europa 5 Länder mit ASP-Problematik dokumentiert.

Der DBV hat ja wider jede Vernunft (und wieder mal dilettantisch) eine Abschussgröße der Wildschweine von 60%  gefordert. Wer weiß denn, wie groß die Wildschweinepopulation (100%) in Deutschland ist? Und was passiert, wenn Wildschweinrotten „verkleinert“ werden? Sie bilden neue Rotten in anderen Gegenden.  Hier haben wir die Abschusszahlen 2016/2017 wiedergegeben:

Knapp 600.000 Wildschweine wurden 2016/2017 in Deutschland geschossen

NRW 38.954 RP 60.722
Saarland 5.728 Sachsen 33.258
Sachsen Anhalt 39.298 SH 15.694
Thüringen 31.052 BW 45.962
Bay 60.875 Brandenburg 76.512
Hessen 62.365 MV 60.764
NDS 56.185

(Zahlen und Info aus agrarheute)

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