Suchen im Blog

 

Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Schweinehalter hoffen auf Normalisierung nach Schweinepest

Veröffentlicht am: 05.10.2022 21:56:21
Kategorie : News , Schweine

05.10.2022 - Mit dem Ende der wegen der Afrikanischen Schweinepest in Emsbüren eingerichteten Sperrzone hoffen die betroffenen Landwirte auf eine schnelle Normalisierung der Situation. Rund 300 Betriebe mit rund 200.000 Tieren rings um das emsländische Emsbüren hatten seit Anfang Juli erhebliche Einschränkungen hinzunehmen, obwohl es nur einen einzigen Fall der Afrikanischen Schweinepest gegeben hatte.

Am Mittwoch enden die von der EU-Kommission verhängten Sperrmaßnahmen. Es war kaum möglich, Schlachtbetriebe zu finden, die die Tiere abnahmen, wodurch Platzprobleme in den Ställen entstanden, weil für die Verarbeitung besondere Auflagen galten. Die Landwirte setzen nun darauf, die überschweren Schweine an die Schlachtunternehmen abgeben zu können, sagte Georg Meiners, Präsident des Landvolk-Verbandes im Emsland. «Wir hoffen, dass wir das alles in den nächsten 14 Tagen abgearbeitet bekommen.»

Seit 1. Oktober gelte für die Gülle eine Sperrfrist - die Landwirte dürfen im Moment also keine Gülle mehr fahren, auch wenn die Güllefässer auf den Höfen voll seien. Er hoffe, dass das Land für die betroffenen Betriebe schnell eine Ausnahmegenehmigung erteile. Noch sei das Ausbringen von Gülle auf den Grünflächen fachlich zu rechtfertigen, weil die Pflanzen noch wachsen und damit die Nährstoffe aufnehmen. "Je weiter man das im Winter macht, desto weniger macht das auch fachlich Sinn", sagte Meiners.

Die Betriebe seien sehr unterschiedlich von den Folgen der Handelsbeschränkungen betroffen, sagte Meiners. Einige seien für einen solchen Fall versichert gewesen, andere nicht. "Es gibt Betriebe, für die ist das überschaubar, für andere ist das nicht mehr machbar." Einige Landwirte würden seiner Einschätzung nach aufgeben müssen. Sie hatten drei Monate lang keine Einkommen mit ihren Schweinen, aber extrem hohe Kosten.

Dieser Fall müsse nun aufgearbeitet werden. Die Landwirte seien nicht Schuld an der Situation. In einem solchen Fall, wo die Afrikanische Schweinepest nur auf einem einzigen Hof aufgetreten sei, sei es aus seiner Sicht vertretbar, die Sperrzone nur für vier Wochen einzurichten. Über die Dauer der Sperrzone entscheide die EU-Kommission.

Lesen Sie hier

Teilen diesen Inhalt