Suchen im Blog

 

Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Tiergesundheit in Budgetnöten

Veröffentlicht am: 22.09.2022 13:40:28
Kategorie : Allgemein , News

22.09.2022 - Der Veterinärmedizinischen Universität Wien fehlen durch stark steigende Inflation mindestens 20 Millionen Euro!

Eine erste Kostenschätzung hat ergeben, dass die Veterinärmedizinische Universität Wien angesichts der stark steigenden Inflation mit einem derzeit in der Leistungsvereinbarung 2022-24 nicht abgedeckten Mehraufwand von mindestens 20 Millionen Euro rechnen muss. Diese Kostensteigerung fällt zusammen mit der heuer umgesetzten Aufstockung der Studienplätze, die dabei helfen soll, dem drohenden Tierärzt:innenmangel in Österreich entgegenzuwirken.

Ende 2021 wurde zwischen dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und der Veterinärmedizinischen Universität Wien eine Leistungsvereinbarung für die Jahre 2022 bis 2024 abgeschlossen; zum Zeitpunkt dieser Budgetverhandlungen waren aber weder die enormen Energiekosten, noch die hohe Inflation bekannt, die die kommenden Lohnrunden bestimmen werden. „Dadurch entsteht für die Vetmeduni wie für alle Universitäten Österreichs eine sehr kritische Situation. Rückschritte und Qualitätsverluste in Forschung und Lehre drohen – mit weitreichenden Folgen“, betont Rektorin Petra Winter, die von einem nicht abgedeckten Mehraufwand von mindestens 20 Millionen Euro bis 2024 ausgeht – abhängig von den Lohnverhandlungen im Herbst und der weiteren Inflationsentwicklung.

„Wir brauchen die Unterstützung des Ministeriums, um die weitere Digitalisierung, die notwendige Erneuerung der Infrastruktur, die laufenden Investitionen in die zeitgemäße Ausrüstung der Forschungseinrichtungen sowie den praxisnahen Lehrbetrieb in unseren Universitätskliniken aufrecht zu erhalten. Denn nur dann ist die internationale Akkreditierung unserer Ausbildung für unsere Absolventinnen und Absolventen auch in Zukunft gewährleistet“, ergänzt Manuela Raith, Vizerektorin für Ressourcen und Digitalisierung.

Die angespannte Budgetsituation fällt mit dem Beginn des neuen Studienjahres zusammen: An der Veterinärmedizinischen Universität Wien, der einzigen veterinärmedizinischen, akademischen Bildungs- und Forschungsstätte Österreichs, starten Anfang Oktober 223 junge Menschen mit dem Diplomstudium Veterinärmedizin, nachdem die Zahl dieser Studienplätze wegen des drohenden Tierärzt:innenmangels um 20 Plätze erhöht wurde. Auch im Bachelorstudium Biomedizin und Biotechnologie wurde wegen der großen Nachfrage die Anzahl der Studienplätze erhöht – von bisher 30 auf nun 50. „Alle diese jungen Menschen wollen sich nach dem Ende ihrer Ausbildung um One Health und damit um die Gesundheit von Tier, Mensch und Umwelt kümmern. Egal ob sie das als Tierärztin oder Tierarzt in der Praxis oder als Forschende im Labor machen werden: Ihre Expertise wird für die Gesundheit von Nutz- und Heimtieren, für Seuchenprävention und Lebensmittelsicherheit sorgen und damit einen wichtigen Beitrag zur Zukunft unseres Landes leisten“, erinnert Rektorin Winter an die Bedeutung veterinärmedizinischer Forschung und Lehre für die Lebensqualität der Menschen in Österreich.

Lesen Sie hier

Teilen diesen Inhalt