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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

TIERHALTER ENTSCHIEDEN SICH HÄUFIG ZUM AUSSTIEG

Veröffentlicht am: 17.01.2019 16:35:06
Kategorie : Allgemein , Pferde , Rinder , Schweine

Landwirtschaft mit Tierhaltung stufen immer mehr Bauern bundesweit als schwieriges Unterfangen ein. Das Landvolk Niedersachsen zitiert aus den Ergebnissen der Viehzählungsergebnisse vom November 2018. Danach hat sowohl der Schweine- als auch der Rinderbestand einen deutlich niedrigeren Stand erreicht als von wenigen Jahren. Mit 26,44 Mio. Schweinen haben die Statistiker den niedrigsten Schweinebestand seit November 2004 ermittelt, der Rinderbestand wird mit 11,95 Mio. Tieren bundesweit als historisch niedrig bewertet. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Schweinebestand um 1,14 Mio. Tiere oder 4,1 Prozent reduziert, bei den Rindern wurden 332.000 Tiere oder 2,7 Prozent weniger gezählt als im Jahr zuvor. Bei den Zuchtsauen sank die Zahl der gehaltenen Tiere um 3,8 Prozent auf 1,83 Mio. Tiere. Auf 7.800 Höfen bundesweit wurden im November 2018 noch Zuchtsauen gehalten, jeder Vierte davon war in Niedersachsen beheimatet. 5.500 Landwirte in Niedersachsen hatten auf ihren Höfen Schweine im Stall. Die Zahl der Schweine verringerte sich um 3,8 Prozent auf 8,385 Mio. Tiere, bei den Rindern gab es einen Rückgang von 2,4 Prozent auf 2,542 Mio. Tiere, darunter waren 849.000 Milchkühe. Die Tierhalter geben viele Gründe für ihre Entscheidung zum Ausstieg an. So ermittelte das Thünen-Institut in Braunschweig im Sommer neben 

Veränderungen im Fleischverzehr eine ganze Reihe von neuen Anforderungen, die Tierhalter eher zum Ausstieg als zur Anpassung veranlassen. Dazu zählen die recht stringenten Vorschriften der neuen Düngeverordnung, das Verbot der betäubungslosen Kastration, um dessen Aufschub intensiv debattiert wurde, der Verzicht des Kupierens von Ringelschwänzen sowie die Auflagen zur Haltung von Sauen in Kastenständen. Die Tierhalter vermissen klare Aussagen, wie sie sich darauf einzustellen haben. Ehe sie ihre Ställe mit hohen Investitionssummen umbauen, wählen sie lieber den Ausstieg, zumal auch für Baugenehmigungen heute große Hürden zu bewältigen sind.  

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