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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

TIERRECHTSAKTIVISTEN STARTEN NEUES AKTIONSCAMP

Veröffentlicht am: 23.09.2022 16:06:46
Kategorie : News , Schweine

ISN, 23.09.2022 - Wie bereits im vergangenen Sommer veranstaltet das Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie (GGT) von Freitag dieser Woche bis Dienstag nächster Woche ein Aktionscamp in Quakenbrück im Landkreis Osnabrück. Bereits im Vorfeld wurden politische Aktionen gegen die Fleischbranche und die Tierindustrie im und um das Oldenburger Münsterland angekündigt. Auftakt machte heute Morgen eine Blockade der Molkerei Ammerland.

ISN: Derzeit lässt sich noch nicht genau abschätzen, welche Aktionen von den Tierechtlern konkret durchgeführt werden. Die Ankündigungen lassen aber erwarten, dass auch radikale Vorgehensweisen eingeschlagen werden sollen. Wir empfehlen allen Betrieben nicht nur in der konkret betroffenen Region, sondern bundesweit, ab sofort und in den kommenden Tagen besonders wachsam zu sein.

Im vergangenen Sommer hatten Tierrechtsaktivisten rund um Goldenstedt im Landkreis Vechta ein Aktionscamp durchgeführt und dabei u.a. Betriebe des Unternehmens Wesjohann blockiert. Nun hat die Tierrechts-Organisation Gemeinsam gegen die Tier­industrie am heutigen Freitag bis Dienstag nächster Woche ein neues Aktionscamp in Quakenbrück im Landkreis Osnabrück gestartet. Geplant sind unter anderem politische Aktionen gegen die Fleischbranche und die Tierindustrie im und um das Oldenburger Münsterland. Auf der Webseite wurde bereits im Vorfeld angekündigt: Auch in diesem Jahr planen wir eine große ungehorsame Massenaktion! Seid dabei!

Auftakt: Blockade der Molkerei Ammerland

Medienberichten zufolge starteten Tierschutz-Aktivisten der Gruppe Animal Rebellion die mehrtägigen Aktionstage gegen die Tierindustrie bereits am Freitagmorgen mit einer Blockade der Molkerei Ammerland im Oldenburger Land. Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) sollen sich 35 Menschen mit Transparenten vor dem Tor versammelt haben, vier Personen kletterten auf das Dach der Molkerei. Daneben sei vereinzelt auch Pyrotechnik in Form von Nebeltöpfen gezündet worden.

Die Polizei ist während der gesamten Dauer des Aktionscamps mit einem Großaufgebot im Einsatz. Laut der Polizeidirektion Osnabrück sollen mehr als einhundert Beamte verschiedener niedersächsischer Polizeibehörden einerseits das hohe Gut der Versammlungsfreiheit schützen, andererseits mögliche Straftaten verhindern bzw. frühzeitig erkennen und konsequent verfolgen.

Ställe immer abschließen – Mitarbeiter und Nachbarn sensibilisieren

Derzeit lässt sich noch nicht genau abschätzen, welche Aktionen von den Tierechtlern konkret durchgeführt werden. Es ist durchaus möglich, dass sich die Tierrechtler u.a. unerlaubt Zutritt zu Ställen verschaffen. Wir empfehlen allen Betrieben nicht nur in der konkret betroffenen Region, sondern bundesweit, besonders achtsam zu sein und auf Veränderungen in Ihrem Betrieb und Ihrer Umgebung zu achten.

Seien Sie auf der Hut und schließen Sie die Ställe immer ab. Ganz besonders sollten die sensiblen Bereiche auf den Betrieben – z.B. das Kadaverlager – gesichert werden. In der Regel werden die Betriebe schon im Vorfeld von geplanten Aktionen bzw. Filmaufnahmen ausspioniert. Wenn Sie fremde parkende Autos in der Nähe Ihres Betriebs bemerken, bewahren sie Ruhe und verständigen Sie ggf. die Polizei. Entscheidend ist, wachsam zu sein.

Alle Personen im Umfeld des Hofes sollten sensibilisiert werden und ihre Augen und Ohren offen halten. Sofern es zu einem Eindringen oder einem Kontakt mit Tierrechtlern auf Ihrem Betrieb kommt, sollten Sie auf jeden Fall ruhig bleiben und sich nicht provozieren lassen. Lassen Sie sich keinesfalls zu Gegenaktionen oder Gewalttaten hinreißen und begehen Sie keine Rechtsverstöße. Rufen Sie frühzeitig die Polizei, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen.

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