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Seminare für Tierärzte und Landwirte

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Unions-Empörung nach RTL-Interview mit Özdemir über Fleischverzicht

Veröffentlicht am: 29.07.2022 19:42:22
Kategorie : Allgemein , News

"Es muss den von Waldbrand betroffenen Menschen wie Hohn vorkommen"

29.07.2022 - In Sachsen und Brandenburg lässt der Klimawandel die Wälder brennen – und Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir fordert von den Bürgern, auch deshalb weniger Fleisch zu essen. Das bringt jetzt die CDU auf die Palme.

"Es muss den von Waldbrand betroffenen Menschen wie Hohn vorkommen, wenn der Landwirtschaftsminister aus diesem Anlass über den Fleischkonsum sinniert“, sagt der stellvertretende Unions-Fraktionschef Steffen Bilger bei RTL. Özdemir sei jeder Anlass recht, seine grüne Agenda durchzubringen.

Auch aus der FDP kommt Ablehnung zu Özdemirs Vorstoß. „Die Bürger gerade in der aktuellen Krise zu weiterem Verzicht aufzufordern, ist falsch“, sagt der FDP-Agrarexperte Gero Hocker bei RTL. Er fordert, stattdessen die Land- und Forstwirtschaft beim Klimaschutz politisch besser zu unterstützen.

CDU poltert gegen Minister Özdemir

Angesichts von Dürre und Waldbränden in Deutschland hatte der Grünen-Minister die Bürger zu mehr Einsatz gegen den Klimawandel aufgefordert. „Es gibt keinen Klimaschutz, keine Biodiversität, ohne dass man es merkt“, so Özdemir am Freitagmorgen im RTL/ntv „Frühstart“. Der Klimawandel sei menschengemacht, also könnten auch Menschen dafür sorgen, dass es nicht einfach so weitergehe. „Zum Beispiel, indem ich weniger Fleisch esse.“

CDU-Politiker Bilger wirft ihm Realitätsferne vor. Die meisten Verbraucher müssten wegen der steigenden Lebensmittelpreise ohnehin genau überlegen, worauf sie vielleicht beim Einkauf verzichten könnten. „Da braucht es keine klugen Verzichtsratschläge aus Berlin."

Minister fordert weniger Massentierhaltung

Özdemir hatte im Interview aber auch gesagt, dass man auch künftig Tierhaltung in Deutschland brauche - etwa, um tierischen als Ersatz für mineralischen Dünger zu produzieren. Die Massentierhaltung zurückzudrängen aber sei ein Beitrag zum Klimaschutz. „Wir brauchen weniger Tiere, wir brauchen sie besser in der Fläche verteilt.“ Bauern müssten aber gut finanziert werden, damit die Hofnachfolge klappe.

Um schwere Waldbrände künftig zu verhindern, spricht sich der Grünen-Politiker zudem für einen Umbau der Wälder aus, weg von Monokulturen. „Sie müssen klimaresilienter werden.“ Der Bund gebe dafür 900 Millionen Euro aus.

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