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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

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„Verantwortungslos“: Schäfer entsetzt über Ablehnung ....

Veröffentlicht am: 07.10.2020 12:18:28
Kategorie : Allgemein

Die Wolfsschäden nehmen immer größere Ausmaße an, hunderte Weidetierbetriebe stehen vor dem Aus. Der Landtag hat heute wieder einmal die Wolfsproblematik diskutiert – jedoch erneut ohne Ergebnis. Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung, macht seinem Unmut hierüber Luft: „Seit Jahren fordern wir ein aktives Wolfsmanagement und eine wirksame Gefahrenabwehr. Doch der Landtag liefert lediglich ein Possenspiel – das ist einfach nur noch verantwortungslos.“

Es lag ein Eintrag der FDP vor: „Wolfspopulation regulieren - Kulturgut Schäferei erhalten!“  Dieser Antrag wurde wie andere Anträge auch mit der Mehrheit von CDU,SPD und Grünen abgelehnt – exakt so, wie es der Agrarausschuss empfohlen hatte.  „Im Ergebnis ist man also nicht weiter als zuvor“, zeigt sich Schmücker enttäuscht. Dabei drängt die Zeit, denn die Zahl der Wolfsangriffe auf Nutztiere sei um 700 Prozent gestiegen in den letzten 5 Jahren. Nahezu 861 Tiere würden alleine getötet oder verletzt im Jahr 2019. Anscheinend bestehe kein ernsthaftes Interesse daran, das Problem mit den Wölfen in den Griff zu bekommen und der Schafhaltung zu helfen.

„Regulierung der Wölfe jetzt!“

Zuerst muss die FFH-Richtlinie endlich vollständig in nationales Recht umgesetzt werden. Bei der Umsetzung wurden die Entnahmeregeln, die die Schutzjagd ermöglichen nämlich "vergessen". Das ist sofort nachzuholen! Wenn unsere Bundesumweltministerin, wie 2019 geschehen, den Wolfsbestand in Deutschland von 2015 nach Brüssel meldet, müssen die Landesumweltminister einschreiten, die aktuellen Bestände dorthin melden und gleichzeitig auf das Bundesumweltministerium einwirken tatsächlich zutreffende Zahlen zu melden!  Die Landesumweltminister müssen auf das BfN und das Bundesumweltministerium einwirken, den günstigen Erhaltungszustand gegen über Brüssel zu erklären. Der ist mit 20.000 Wölfen der Population, zu der die Wölfe in Deutschland gehören längst erreicht.

An einer Regulierung führt nach Ansicht der Schäfer kein Weg vorbei. Ein guter Ansatz sei das Raumplanungskonzept des Deutschen Jagdverbandes (DJV), wonach in urbanen Gebieten  oder bei Weidetierhaltung keine territorialen Wolfsrudel mehr geduldet werden sollten. Schmücker warnt: „Ohne Regulierung wird die Anzahl in den nächsten fünf Jahren auf fünfeinhalbtausend Wölfe in die Höhe gehen – dann gerät die Situation völlig außer Kontrolle. Umweltminister Olaf Lies und Lammpate Stephan Weil müssen endlich handeln und die nichtregulierte, experimentelle Raubtieransiedlung beenden!“

Lesen Sie die Pressemitteilung des Förderverein der Deutschen Schafhaltung

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