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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Verfassungsklagen gegen verschärfte Regeln für Schlachthöfe erfolglos

Veröffentlicht am: 21.07.2022 09:41:30
Kategorie : Allgemein , News

20.07.2022 - Die in der Corona-Pandemie verschärften Vorschriften gegen Missstände beim Personal in Schlachthöfen bleiben unverändert in Kraft.Die Arbeitsbedingungen in der Fleischbranche standen seit langem in der Kritik. Inzwischen ist unter anderem der Einsatz osteuropäischer Billiglohn-Arbeiter verboten. Betroffene Firmen wollten das Gesetz in Karlsruhe kippen - nun gibt es eine Entscheidung

Mehrere Verfassungsbeschwerden betroffener Unternehmen hatten keinen Erfolg, wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Mittwoch mitteilte. Demnach wurden die sechs Klagen eines Wurstherstellers und verschiedener Zeitarbeitsfirmen gar nicht zur Entscheidung angenommen - die Begründung habe jeweils nicht den Anforderungen genügt. (Az. 1 BvR 2888/20 u.a.)

Anlass für die Verschärfung waren mehrere große Corona-Ausbrüche in Schlachthöfen im ersten Jahr der Pandemie. Sie hatten erneut ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen in der Branche geworfen. Die Politik reagierte mit einem neuen Arbeitsschutzkontrollgesetz.

Seit 1. Januar 2021 ist der Einsatz von Subunternehmen mit vorwiegend osteuropäischen Billiglohn-Arbeitern beim Schlachten, Zerlegen und bei der Fleischverarbeitung verboten. Leiharbeit ist seit dem 1. April 2021 nur noch eingeschränkt möglich und soll nach dreijähriger Übergangsfrist komplett untersagt werden. Eine Ausnahme gibt es nur für kleinere Handwerksbetriebe mit höchstens 49 Leuten.

Die Kläger sehen sich in ihrem Grundrecht der Berufsfreiheit verletzt. Der Wurstproduzent beanstandete außerdem, dass allein die Fleischbranche von den strengeren Vorschriften betroffen sei. Diese Ungleichbehandlung sei nicht gerechtfertigt. Die Richterinnen und Richter vermissten aber schon Angaben dazu, wie die einzelnen Unternehmen von den neuen Regeln konkret betroffen sind. Dies sei Voraussetzung für eine zulässige Verfassungsbeschwerde.

Um zu verhindern, dass das neue Gesetz überhaupt in Kraft treten kann, hatten Betroffene Ende 2020 bereits etliche Eilanträge in Karlsruhe eingereicht. Diese waren damals kurzfristig abgewiesen worden. Nun ist das Verfahren auch in der Hauptsache abgeschlossen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) begrüßte die Entscheidung. Dank dem Gesetz seien Tausende vor allem ehemals Werkvertragsbeschäftigte nun fest in den Unternehmen angestellt.

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