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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Warum gibt es ein so hohes Suizidrisiko in der Tiermedizin?

Veröffentlicht am: 28.07.2022 14:11:42
Kategorie : Allgemein , Wichtige News

27.07.2022 - Im Bereich Tiermedizin ist das Suizidrisiko überdurchschnittlich hoch – sogar deutlich höher als in der Humanmedizin. Woran liegt das und was kann man dagegen tun?

Mehr als nur Katzenbabys

Tierärzte und -ärztinnen päppeln nicht nur süße Hunde und Katzen auf oder bringen Kälbchen auf die Welt – entgegen der Vorstellung vieler Kinder. In einer Studie aus dem Jahr 2018 zu den Berufswünschen von Kindern belegt die Veterinärmedizin den zweiten Platz, bei Mädchen ist sie sogar auf Platz eins. Und auch in vielen Erwachsenenköpfen existiert eine romantisierte Vorstellung dieses Berufsfelds. Doch Tierärzte und -ärztinnen arbeiten auch in der Industrie und Landwirtschaft. So oder so: der reale Arbeitsalltag von Tierärzten und -ärztinnen sieht sehr viel weniger rosig aus, als sich viele vorstellen. Das hat ernste Folgen.

Suizidrate höher als in der Humanmedizin

2016 hat Tierärztin Kathrin Schwerdtfeger eine Online-Befragung für ihre Dissertation durchgeführt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Tiermediziner und -medizinerinnen überdurchschnittlich suizidgefährdet sind. Sechs- bis siebenfach erhöht sei das Risiko innerhalb der Berufsgruppe. Auch die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, ist der Studie zufolge dreimal höher als bei der Normalbevölkerung. Internationale Studien haben bereits 2009 eine erhöhte Suizidgefährdung festgestellt.

Die Situation im Bereich Suizid ist leider erschreckend. Ich kenne auch selbst, wie viele andere Tierärzte sicher auch, jemanden der sich das Leben genommen hat. Dr. med. vet. Christian Wunderlich, 1. Vorsitzender Bund angestellter Tierärzte e.V.

In Deutschland hat das Thema allerdings noch nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen. Bis auf die bereits erwähnte Studie wurde bisher nicht viel veröffentlicht. Woran liegt also das hohe Suizidrisiko und was kann man dagegen tun? Darüber spricht detektor.fm-Moderatorin Lara-Lena Gödde heute mit Dr. Christian Wunderlich. Er ist erster Vorsitzender des Bundes angestellter Tierärzte e. V.

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