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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Warum wir eine andere Sprache über Tiere brauchen

Veröffentlicht am: 13.09.2021 08:56:27
Kategorie : Allgemein

Debatte - "Mastschwein" oder "Legehenne": Ist die Art und Weise, wie Tiere in der Sprache behandelt werden, gerechtfertigt? Ruth Kaiser und Monika Hoffmann vom ökumenischen Arbeitskreis "Tiwis – Tiere und wir" plädieren für weniger Instrumentalisierung und mehr franziskanische Geschwisterlichkeit.

"...Zur Sprache über die Tiere: Die so genannten Nutztiere machen 60 Prozent aller Säugetiere auf der Erde aus, vier Prozent sind wild lebende Tiere, die restlichen 36 Prozent sind wir, das Säugetier Mensch. Dem Namen nach sind "Nutztiere" unverhohlen auf ihren Nutzen festgelegt. So lebt die Legehenne, um Eier zu legen, das Mastschwein, um gemästet zu werden, die Milchkuh, um dem Menschen (und nicht etwa ihrem Kälbchen) Milch zu geben, der Lastesel, um Lasten zu tragen, das Rennpferd, um Rennen zu gewinnen, das Versuchstier, um Versuche auszuhalten. Ein Selbstzweck wird diesen Tieren nicht zuerkannt. Den nimmt der Mensch allein für sich in Anspruch: Jeder Mensch existiert um seiner selbst willen, nicht um irgendeinen Fremdzweck zu erfüllen, etwa um als Arbeitskraft, Organlager oder Gebärmaschine zu dienen. Der Selbstzweck begründet die Würde des Menschen, so wie sie bei uns im Grundgesetz festgeschrieben ist. Die Sau im Kastenstand dagegen wird mit Würde schlicht nicht in Verbindung gebracht. Aus den eigentlich verwandten Lebewesen wird ein regelrechtes Gegensatzpaar. Das zeigen nicht zuletzt die abgeleiteten Adjektive: „menschlich“ ist positiv konnotiert, „tierisch“ überwiegend negativ. Das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache gibt zwei Bedeutungen an: erstens "die Tiere betreffend" und zweitens "nicht dem Wesen, der Würde des Menschen entsprechend, wie ein Tier". Da ist sie wieder, die den Tieren verweigerte Würde...."

Lesen Sie den gesamten Artikel -> Warum wir eine andere Sprache über Tiere brauchen

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