Rufen Sie uns an: +49 (0) 2551-78 78
2. AVA-Rindertagung am 14.-15. und 16. Oktober sehr erfolgreich beendet
Sehr viele der Teilnehmenden äußerten sich sehr positiv über Themen, Auswahl und Organisation der 2. AVA-Rindertagung in Herrieden

Eine SUPER-Tieärztetagung, so die überwiegende Meinung der teilnehmenden Tierärztinnen und Tierärzte. "Es wird sicher eine 3. AVA-Rindertagung im Jahr 202t6 geben", so EG Hellwig, Leiter und Gründer der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Steinfurt.
- 14.10.2025
Bereits der 1. Tag war ein voller Erfolg für die teilnehmenden Tierärztinnen und Tierärzten.
Pünktlich um 09.00 Uhr eröffnete AVA-Chef, Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler EG Hellwig, die AVA-Fortbildung.
Die Tagungsdisziplin der fast 100 Teilnehmer war phantastisch. Die Zuhörer waren dermaßen auf die Vorträge fixiert, dass man fast „eine Stecknadel hätte fallen hören.“
Jeder der zahlreichen Fachvorträge war eine Bereicherung des AVA-Seminars, was auch viele der Zuhörer bemerkten.
Folgende Beiträge wurden den Tierärzten am 1. Tag geboten:
Timm-Guri, Isabella, Direktorin des Fachbereichs Erzeugung und Vermarktung, BBV: Quo vadis Tierhaltung in Bayern/Süddeutschland?
Prof. Dr. Kaske, Martin, Zürich :Rinderpraxis gestern – heute – morgen: Probleme und Perspektiven und :«Extended lactation» - Pro’s und Con’s für den Rinderpraktiker
Dr. Kunz, Hans-Jürgen, Kiel: Update für TÄ: Kälber: Fütterung und Haltung: Tipps, die für den Tierarzt und der Tierärztin in der Beratung von immenser Bedeutung sind
Dr. Böttcher, Jens, TGD Grub: Friedliche Koexistenz in der Tierseuchenbekämpfung - Nach Dekaden der Eradikation stehen wir vor der Herausforderung uns mit Infektionserregern zu arrangieren, Beispiele hierfür sind die Blauzungenkrankheit, Infektionen mit dem Schmallenbergvirus, Paratuberkulose, Coxiellose und die Salmonellose.
Dr. Christian, Jürgen: Tierseuchenlage: relevante virale Erreger in der Rinderpraxis
Hüting, Andre, Hamminkeln: 1.Strategischer Rundgang im Milchviehbetrieb: Ein tierärztlicher Erfahrungsbericht aus der Praxis für die Praxis / 2. Automatisierung im Milchviehbetrieb: Vorteile, Nachteile und neue Aufgaben für den Nutztierarzt/-tierärztin
Dr. Hömberg, Dirk, Münster: „Nicht-tierärztlicher Einfluss“ auf Mastitiden erkennen und korrigieren: Was jeder Tierarzt/Tierärztin für die erfolgreiche Prophylaxe, Metaphylaxe und Therapie von Mastitiden unbedingt wissen und beachten muss.
Ganz besonders der Beitrag von Dr. jur. Hansen, Wolfgang, Starnberg fand mit dem Thema: Änderungen der Tierärztlichen Hausapothekenverordnung (TÄHAV): Konsequenzen für die Rinderbestände betreuenden Tierärzte und Tierärztinnen“ sehr großen Anklang und diskussionsbedarf.
Am Abend des ersten Tages ging es mit dem (ausgebuchten) Workshop mit dem Juristen Dr. Hansen weiter (Thema: Nutztierärzte im Spannungsfeld zwischen Gesetzgebung und Praxis 2025 - Juristische Fallstricke, denen Tierärzte/Tierärztinnen immer wieder ausgesetzt sind. Vorstellung und Diskussion ausgesuchter Fallbeispiele).
Eine super Diskussion, die sich bis rund 22.00 Uhr hinzog. Der Jurist hat es gut verstanden, die zum Teil widersprüchliche Thematik (EU-Recht, Deutsches Recht) in sehr interessanter und ansprechender Weise in die Diskussion einzubringen.
Nash den Vorträgen traf man sich zum gemeinamen After-Work-Event im Tagungshotel, wo bei "Speis' und Trank" man sich in geselliger Runde austauschte ud weiter nicht nur fachlich intensiv diskutierte.
Am 2. AVA-Fortbildungstag wurde die "Vorlesung" um 08.30h eingeleitet. Interssante Beiträge der ausnahmslos guten Referenten mit interessanten und die tierärztliche Betandsbetreuung betreffenden Themen. Natürlich durftern auch eine Reihe, für den TIerarzt wichtiger landwirtschaftlicher Themen nicht fehlen.
Auch am 2. Tag war die Tagungsdisksion auffallend positiv, was auf die guten Themen zurückzuführen war. Am Nachmittag ging es noch einmal rein tierärztlich zu. Frau Dr. Lorch (LMU München) diskutierte ausgiebig mit den Veterinären das Thema "Diagnose und Therapie von Labmagenproblemen des Kalbes". Gerade Labmagenprobleme bei Kälbern stellen die Bestandsbetreuer oft vor schwierige Aufgaben. Da Kälber sind sehr teuer geworden, fordern Landwirte mehr und mehr therapeutische Maßnahmen von den Tierärzten.
Der 2. AVA-Fortbildungstag stellte folgende Beiträge zur Disksion mit den Teilnehmern:
Epping, Simon, Isselburg: 1.Automatisches Melken: Was Tierärzte/ Tierärztinnen nie gelernt haben, aber unbedingt für die Eutergesundheit wissen müssen / 2.Wichtige Kennzahlen im Melkrobotersystem (AMS), die der Tierarzt/Tierärztin nutzen sollte
Dr. Engl, Silke, Schwarzenborn: Leichte Geburt – gute Fruchtbarkeit
Dr. Schaußer, Michael, Freising: Tierarzneimittelrechtliche Fragestellungen beim Rind: -Grenzen - Grauzone - Konsequenzen
Dr. Hebbel, John, Schwarzenborn: Fruchtbarkeitsmanagement bei Milchkühen
Dr. Lorch, Annette, München: Diagnose und Therapie von Labmagenproblemen des Kalbes
Ein weiterer Höhepunkt der 2. AVA-Rindertagung waren die Situsdemonstrationen am 3. Tag, 16.10.. Dr. Günter Rademacher, Eching, begeisterte die Workshopteilnehmer des ausgebuchten Kurses mit der Theorie und anschließenden praktischen Situsdemonstrationen des Rinderabdomens. Hier wurden verschiedenste OP-Techniken und die "Lagen" der Bauchorgane anschaulich dargestellt. Die Workhopteilnehmer waren begeistert, wie jeder am Ende des Kurses evaluierte.
Die 2. AVA-Rindertagung war eine durch und durch sehr gute und praxisorientierte Fortbildung, wo die Praktiker und Praktikerinnen für ihre tägliche Arbeit auf den Milchviehbetrieben sehr viele fachliche, nicht nur tiermedizinische, Anregungen erhielten.
Eine durch und durch positive Fortbildung, so die Meinung der Teilnehmenden. AVA-Chef, EG Hellwig, ist mit dem Ergebnis dieser Weiterbildung sehr zufrieden, und "es wird im Jahr 2026 sicher eine 3. AVA-Rindertagung geben", da ist er sich jetzt schon sicher.


