31.07.2025 00:00

Afrikanische Schweinepest: mittlerweile 47 Positiv-Fälle

Neue Funde in Kirchhundem, Lennestadt und Bad Berleburg

Die Zahl der Fälle, in denen tote Wildschweine positiv auf den Erreger der Afrikanischen Schweinepest (ASP) getestet worden sind, ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Das geht aus der Übersicht hervor, die das Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung (LAVE) NRW auf seiner Website veröffentlicht.

 

emnach sind am Wochenende 26./27. Juli, vom Friedrich-Löffler-Institut zehn eingesandte Proben positiv getestet worden. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Fälle auf 47. Fünf Frischlinge wurden auf Kirchhundemer Gebiet gefunden. Auf Lennestädter Gebiet gab es drei neue Positiv-Fälle (je ein Keiler, Überläufer und Frischling). Zwei an ASP verendete Überläufer wurden in Bad Berleburg entdeckt.

 

Die Afrikanische Schweinepest war Mitte Juni im Kreis Olpe ausgebrochen – zum ersten Mal in Nordrhein-Westfalen. Bislang hat sich die Krankheit offenbar nicht weiter ausgebreitet, denn alle 47 Positiv-Fälle wurden in Kirchhundem (34), Lennestadt (6) und Bad Berleburg (7) festgestellt.

 

Die Behörden haben sogenannte Sperrzonen um die Fundorte der verendeten Wildschweine eingerichtet - die Sperrzone II im Kernbereich und die Sperrzone I (Pufferzone) mit einem größeren Radius.

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