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NEWS
von der AVA und aus der Branche
Pestizide: Obst und Gemüse erhöhen Werte im Körper
Das Essen von bestimmten Arten von Obst und Gemüse kann die Werte von schädlichen Pestiziden im Körper von Menschen erhöhen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Environmental Working Group (EWG) (https://www.ewg.org) gekommen. Studienteilnehmer, die mehr Obst und Gemüse mit höheren Pestizidrückstände aßen, verfügten ihn ihren Urin über deutlich höhere Werte der Pflanzenschutzmittel. Besonders betroffen waren Erdbeeren, Spinat und Paprika. Für eine Schädigung durch Pestizide sind sind vor allem kleine Kinder und schwangere Frauen anfällig.
Datenlage unvollständig
Die Forscher sammelten zuerst Daten des Landwirtschaftsministeriums zu Pestizidrückständen in Obst und Gemüse. Sie kombinierten diese Daten mit den Ergebnissen von Fragebögen zur Ernährung und des Urin-Biomonitoring von 1.837 Teilnehmenden der Umfrage der National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES).Diese Daten wurden für den Zeitraum von 2015 bis 2018 ausgewertet. Dabei handelt es sich um die aktuellsten Daten mit dem breitesten Spektrum an Pestizid-Tracking. Ergebnisse des NHANES Biomonitoring liegen nur bis 2018 vor.
Umfassende Analyse
Die Forscher erstellten dann einen "Expositions-Score für Pestizide aus der Nahrung", um die Belastung basierend auf dem gegessenen Obst und Gemüse zu schätzen sowie die Pestizidwerte dieser Nahrungsmittel. Die Menge der Pestizide wurde dahingehend festgelegt, wie oft und in welcher Menge jede Chemikalie nachgewiesen wurde. Zudem wurden die Konzentration und die Toxizität jedes Pestizids berücksichtigt. Die Forschungsergebnisse wurden im "International Journal of Hygiene and Environmental Health" veröffentlicht.
Pestizide im Urin
Schließlich verglichen die Wissenschaftler die Belastungswerte mit 15 Pestizid-Biomarkern im Urin der Studienteilnehmer. Dabei wurden drei Hauptklassen an Pflanzenschutzmitteln berücksichtigt, und zwar Organophosphate, Pyrethroide und Neonicotinoide. Laut der Forschungsleiterin Alexis Temkin zeigten die Ergebnisse einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem gegessenen Obst und Gemüse und den Pestizidwerten im Urin.
Überwachung unvollständig
Es zeigte sich auch, dass bestimmte Klassen an Pestiziden mehr Aufmerksamkeit erfordern. NHANES überwacht derzeit nur einen Teil der Pestizide in Nahrungsmitteln und die von der aktuellen Studie identifiziert wurden. Zudem besteht eine gleichzeitige Belastung mit mehreren Pflanzenschutzmitteln. Bei Obst und Gemüse konnten Rückstände von 178 spezifischen Pestiziden nachgewiesen werden. Nur 42 dieser Chemikalien stimmten jedoch mit den Biomarkern der Urindaten überein.
Kartoffel verfälschen Ergebnisse
Der Zusammenhang zwischen dem Essen von Obst und Gemüse und den Pestizidwerten war jedoch nur dann offensichtlich, wenn Kartoffel aus der Analyse ausgeschlossen wurden. Verantwortlich dafür ist wahrscheinlich, dass Kartoffel auf verschiedene Art und Weise konsumiert werden und es daher schwerer ist, die Pestizidbelastung zu schätzen. Die Forscher raten trotzdem dazu, viel Obst und Gemüse zu essen. Der Umstieg auf Bio-Produkte verringert im Körper bereits innerhalb von Tagen die Biomarker für Pestizide.
Folgen der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland
Die Afrikanische Schweinepest ist in Deutschland erstmals im September 2020 bei Wildschweinen festgestellt worden: Seitdem gab es 20 Ausbrüche bei gehaltenen Schweinen und 8402 positive Wildschweine, davon ein Ausbruch bei gehaltenen Wildschweinen in einem Tierpark. Das geht aus einer Antwort (21/1691) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/1325) der AfD-Fraktion zu „Folgen der Afrikanischen Schweinepest“ hervor.
In dem Antwortschreiben erklärt die Bundesregierung zudem, ihr sei nicht bekannt, wie viele schweinehaltende Betriebe ihre Produktion aufgrund von Afrikanische- Schweinepest-Ausbrüchen einschränken oder einstellen mussten. Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe in Deutschland habe während der letzten 10 Jahre um 25 Prozent abgenommen. Ob dieser Prozess durch den Ausbruch der ASP beschleunigt wurde, sei ihr aber nicht bekannt.
Deutscher Bundestag, Parlamentsnachrichten, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Das Rundum- Update der AVA: Kälber & Fresser für Spezialisten in Österreich (A- 4681-Rottenbach bei Haag (50 km von Passau)) vom 23. – 24 September war Super
Die AVA-Veranstaltung war durchweg ein voller Erfolg

Durchweg ein Super Kälber & Fresser-Seminar am 23.-24. Sept. in Rottenbach bei Haag (OÖ) durchgeführt.
Die teilnehmenden Tierärzte und Landwirte waren begeistert.
Fragen Sie einmal Teilnehmer des AVA-Seminars....
Knapp 50 Besucher und Besucherinnnen konnten eine Menge an Wissen mit nach Hause mitnehmen.Rund 60% Tierärzte und 40% Landwirte haben 2 Tage intensiv miteinder auf Augenhöhe diskutiert. "Es hat viel Spass gemacht", so AVA-Chef EG Hellwig.
Die beiden Referenten, Prof. Dr. Kaske und Dr Kunz, haben die Zuhörer in den beiden Tagen in Ihren Bann gezogen.
Der knapp 370 Seiten umfassende Tagungsband ist ein Nachschlagwerk, das seinesgleichen sucht. Hier können viele "Infos" nachgelesen und für die Praxis (Tierärzte und landw. Betriebe) angewendet werden.
Fragen Sie doch mal Teilnehmende der AVA- Fortbildung.
Hätten Sie Interesse an solch einem Seminar? Gerne kommen wir auch in "Ihre" Gegend.
Sprechen Sie uns doch einmal an.
Kontakt über: info@ava1.de
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Kälber sind die Zukunft des Milchviehbetriebes. Darum müssen sich die entsprechenden Spezialisten, also Landwirte, Tierärzte, Produktions- und Futterberater kümmern. Auch ganz besonders, weil die Preise dieser Tiere zurzeit sehr hoch sind. Und somit muss sich jeder Beteiligte intensiv um die Tiergesundheit und Co kümmern.
Die AVA bot diesbezüglich ein Rundum- Update in Österreich – 4681-Rottenbach bei Haag (50 km von Passau) am 23. – 24 September an.
Die Referenten dieser AVA-Spezialisten-Veranstaltung, Prof. Dr. med. vet. Martin Kaske von der Universität Zürich und Dr. agr. Hans-Jürgen Kunz aus Kiel, beide mit internationalem Ruf, werden als das so genannte „Kälber-Dream-Team-Duo“, bezeichnet. Sie bieten in dieser AVA-Fortbildung ein komplettes Update zu der Gesamtthematik „Kalb“ an.
Für alle „Kälber-Leute“, seien es ausgebildete Tierärzte, praktische und studierte Landwirte, Futterexperten, Produktionsbegleiter etc. wird das zweitägige Kälberseminar eine hochgradige und praxisorientierte Fortbildung, die eigentlich für jeden ein Muss sein sollte, um sich GEMEINSAM entsprechend auf den neuesten Stand rund um die Kälber- und Fressergesundheit (Prudent use» von Antibiotika), Kälberfütterung, Kälberhaltung und die entsprechenden veränderten gesetzlichen Vorgaben und Verordnungen upzudaten.
Die beiden ausgewiesenen Fachreferenten werden ihr Wissen und ihre Erfahrungen in „spannenden“ und informativen Beiträgen mit den Teilnehmenden diskutieren. Nahezu keine Frage blieb offen... .
Über 3.400 Schweinepest-Fälle seit 2020 in Brandenburg
Seit dem ersten Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Jahr 2020 wurden in Brandenburg 3.455 Wildschweine positiv auf das Virus getestet. Zudem kam es zu fünf Ausbrüchen bei gehaltenen Schweinen, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im Bundestag hervorgeht.
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Zentrum der EHEC-Erkrankungen liegt in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern hat bundesweit die meisten EHEC-Fälle registriert. Das geht aus aktuellen Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGUS) in Rostock hervor. EHEC sind Darmbakterien, die bei Menschen schwere Infektionen auslösen können.
Von den insgesamt 148 EHEC-Ausbruchsfällen in Deutschland entfallen demnach 106 auf Mecklenburg-Vorpommern. Unter den 45 bereits bestätigten Fällen sind 37 Kinder und acht Erwachsene. Dazu kommen 61 Verdachtsfälle, die nicht weiter aufgeschlüsselt sind.
Die Abkürzung EHEC steht für Enterohämorrhagische Escherichia coli. In besonders schweren Fällen kann es zum hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) kommen, was zu Blutgerinnungsstörungen und Nierenversagen führen kann.
Das LAGUS arbeite derzeit eng mit den Gesundheitsämtern sowie dem Robert Koch-Institut zusammen, um die aufgetretenen Fälle genau zu untersuchen und um eine mögliche Infektionsquelle schnell zu finden, teilte das Gesundheitsministerium in Schwerin mit. Dafür würden Fragebögen verwendet, mit denen mögliche Infektionsquellen und vor allem der Lebensmittelverzehr der erkrankten Personen in den Tagen vor der Erkrankung im Detail erhoben werden.
Fuchsbandwurm zurück auf den Radar
Im Wald die appetitlich aussehenden Beeren nur von weit oben pflücken – eine bekannte Vorsichtsmaßnahme vor einer Fuchsbandwurm-Infektion. Doch das reicht nicht. Was Ärzte bedenken sollten.
Die alveoläre Echinokokkose, eine durch den Fuchsbandwurm Echinococcus multilocularis ausgelöste Zoonose, gilt in Europa als eine der gefährlichsten parasitären Infektionskrankheiten. Eine im Fachjournal The Lancet Infectious Diseases publizierte Übersichtsarbeit liefert jetzt einen systematischen Überblick zu den europaweiten Fallzahlen zwischen 1997 und 2023.
Steigende Fallzahlen
Das internationale Forschungsteam analysierte Daten aus 40 europäischen Staaten – darunter wissenschaftliche Publikationen, nationale Register, offizielle Meldungen und nicht-publizierte Berichte, sogenannte graue Literatur. In 28 Ländern wurden insgesamt 4.207 Fälle erfasst. Die höchsten Fallzahlen traten dabei im Alpenraum und im Baltikum auf, wobei Österreich, Deutschland, Frankreich und die Schweiz zusammen rund 68 % aller Infektionen meldeten. Bemerkenswert ist der deutliche Anstieg in den vergangenen Jahren – in Österreich etwa von sporadischen Einzelfällen zu rund 20 Diagnosen pro Jahr (DocCheck berichtete).
Trotz der in den meisten Ländern bestehenden Meldepflicht wird die alveoläre Echinokokkose nach wie vor unzureichend erfasst … .
Koalition hält an Tierhaltungskennzeichnung fest
Die schwarz-rote Koalition will am Tierhaltungskennzeichnungsgesetz (THKG) festhalten. Das bestätigten die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Franziska Kersten, und der SPD-Berichterstatter, Jens Behrens, gegenüber AGRA Europe.
Ziel sei es, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Reform des THKG „zügig“ umzusetzen, erklärten sie.
Zuerst berichtet hatte table.media. Demnach konnte sich die zuständige Arbeitsgruppe der Fraktionen von Union und SPD auf Eckpunkte einer Novelle einigen. Maßgeblich Basis soll die entsprechende Entschließung vom Juli sein. Das Bundeslandwirtschaftsministerium solle nun einen Referentenentwurf erarbeiten.
Die Zukunft des THKG galt spätestens seit der Ankündigung von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, das Bundesprogramm Umbau der Tierhaltung frühzeitig auslaufen zu lassen, als ungewiss. Zumindest auf Fraktionsebene scheint es nun Einigkeit zu geben, nun nicht auch noch das THGK einzustampfen. Rainer hat derweil für den 7. Oktober einen Tierwohl-Gipfel anberaumt, zu dem Verbände und Unternehmen der Branche geladen sind.
Abzuwarten bleibt die Haltung der Bundesländer. Auf der Agrarministerkonferenz (AMK) in Heidelberg in der kommenden Woche steht das THKG auf der Tagesordnung. Im Vorfeld der Konferenz erklärte der AMK-Vorsitzende Peter Hauk, dass das THKG seiner Ansicht nach nur gemeinsam mit dem „gescheiterten“ Bundesprogramm zum Umbau der Tierhaltung Sinn ergeben habe. „Die logische Folge wäre jetzt, das Gesetz abzuschaffen“, so Hauk im Interview mit AGRA Europe.
SPD verweist auf Positionspapiere aus der Branche
Die SPD-Politiker Kersten und Behrens betonen dagegen, dass die staatliche Kennzeichnung von Landwirtschaft, Verarbeitern, Verbrauchern und vom Lebensmittelhandel gefordert werde. „Bezeichnend ist, dass die Positionen der unterschiedlichen Interessengruppen hier nah beieinanderliegen“, erläuterten sie. Verbände der Wertschöpfungskette Fleisch sowie aus der Öko-Landwirtschaft und dem Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz hatten kürzlich in jeweils eigenen Positionspapieren gefordert, das Gesetz zu überarbeiten.
Wichtig für die SPD sei vor allem eine „transparente Verbraucherinformation, ein echter Mehrwert für das Tierwohl und eine unbürokratische Ausgestaltung“, so Kersten und Behrens weiter. Volle Wirksamkeit könne die Haltungskennzeichnung aber nur entfalten, wenn sie zeitnah auf weitere Tierarten, den gesamten Lebenszyklus und die Außer-Haus-Verpflegung ausgedehnt werde. Außerdem brauche es rechtssichere Lösungen für das Downgrading und für die Kennzeichnung ausländischer Ware. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass dies dem BMLEH auch gelingt“, sagten Kersten und Behrens.
Lob von den Grünen
Positiv werteten die Grünen den Vorstoß von Schwarz-Rot. „Nach dem Aus für das Bundesprogramm Umbau Tierhaltung herrscht in vielen Betrieben große Verunsicherung“, sagte die agrarpolitische Sprecherin der Grünen, Dr. Ophelia Nick. Sie begrüßte daher, dass die Koalition das THKG weiterentwickeln möchte, warnte jedoch vor weiteren Verzögerungen. Diese wären „das Gegenteil von Planungssicherheit und eine Zumutung für die Betriebe, die sich bereits auf den Weg zu besserer Tierhaltung gemacht haben“.
Ähnlich äußerte sich die tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen, Dr. Zoe Mayer: „Es ist gut, dass die Bundesregierung dieses wichtige Vorhaben nun voranbringt, nachdem die Union bislang sowohl im Bund als auch in den Ländern auf der Bremse stand.“ Allerdings müsse gerade bei den Betrieben, die sich nicht registrierten und lediglich die gesetzlichen Mindeststandards einhielten, klar auf der Verpackung die Herkunft der Stallhaltung vermerkt sein, so Mayer. Nur so werde deutlich, dass das Produkt aus Deutschland stamme und der niedrigsten zulässigen Haltungsform entspreche.
Die tierschutzpolitische Sprecherin warnte vor Irreführung. „Die Industrie darf nicht den Eindruck erwecken, dass in der untersten Stufe zu einem relevanten Teil Tiere aus höheren Haltungsformen eingeordnet sind und Betriebe mit fadenscheinigen Begründungen auf eine korrekte Einstufung verzichten“, verdeutliche Mayer. Ansonsten würde das Instrument ausgehöhlt und Transparenz ginge verloren.
Eier von den eigenen Hühnern: Darf man sie auch privat verkaufen?
Eier von den eigenen Hennen privat zu verkaufen, klingt harmlos und ist grundsätzlich erlaubt. Trotzdem kann es rechtlich schnell heikel werden. Was Hobby-Hühnerhalter beachten müssen.
Was ist privat (noch) erlaubt und ab wann wird aus dem Hobby ein gewerblicher, offizieller Verkauf?
Tiermedizinstudium: Den Traum im Ausland verwirklichen
Der hohe NC ist für viele potenzielle Tiermedizin-Studierende in Deutschland ein Hindernis. Diese Chancen gibt es für ein Studium im Ausland.
Eines Tages Tierarzt oder Tierärztin sein – ein Traum vieler junger Menschen in Deutschland. Doch oft bleibt dieser Traum unerfüllt, da hierzulande eine sehr hohe Bewerberzahl auf eine begrenzte Anzahl von Studienplätzen trifft. Beispielsweise waren es 2023 fünf Bewerber pro Studienplatz. Der hohe NC (= Numerus Clausus) kann zum scheinbar unüberwindbaren Hindernis werden und auch die alternativen Zulassungsverfahren bieten keine Garantie für einen Studienplatz. Aus diesem und weiteren Gründen entscheidet sich eine Vielzahl angehender Tierärztinnen und Tierärzte für ein Studium im Ausland. Auch ich habe den Schritt nach Spanien gewagt und im sonnigen Valencia mein Tiermedizinstudium begonnen und abgeschlossen – eine Entscheidung, die ich rückblickend jederzeit wieder treffen würde.
Je besser das Abitur ausfällt, desto größer sind die Chancen bei der Bewerbung an einer der fünf deutschen veterinärmedizinischen Universitäten. Tiermedizin studieren kann man in Deutschland in Leipzig, Hannover, Berlin, Gießen und München. Weitere Informationen zu den hierzulande gültigen Zulassungskriterien sind diesem Artikel zu entnehmen: Tiermedizinstudium: Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
Ein Studium der Veterinärmedizin ist in einer Vielzahl europäischer Länder möglich, unter anderem in Lettland, Litauen, Ungarn, Kroatien, Polen, Estland, Österreich, der Schweiz, Spanien, der Slowakei, Zypern, den Niederlanden oder in Rumänien. In nicht-europäischen Ländern ist es grundsätzlich auch möglich, Tiermedizin zu studieren, jedoch sind hier größere Hürden bezüglich der Anerkennung des Abschlusses in Deutschland zu erwarten… .
Tierische Intelligenz: Superhunde können ihre Spielzeuge in Kategorien einteilen
Einige Hunde sind extrem begabt darin, die Bedeutung von Wörtern zu lernen. Und mehr noch: Sie können sogar mit Kategorienbegriffen etwas anfangen, wie nun eine Studie zeigt.
Arya, ein sechsjähriger Border Collie aus Italien, kann den Namen eines neuen Spielzeugs lernen, nachdem dieser lediglich ein- oder zweimal erwähnt wurde. Ihre Besitzer sagen, dass sie sogar die Namen ihrer Lieblingsspeisen kennt; wenn Pizza auf dem Speiseplan steht, darf das Wort daher nur geflüstert werden. Aryas Begabung machte sie zu einer perfekten tierischen Probandin für eine neue Studie im Fachmagazin »Current Biology«, die zeigt, dass einige Hunde mit einem ungewöhnlich großen Wortschatz mehr können als nur Namen auswendig zu lernen.
Für die Untersuchung brachten die Halter von zehn besonders sprachbegabten Hunden – zumeist Border Collies – den Tieren Wörter für zwei Kategorien von Spielzeugen bei: Zerrspielzeuge, die die Besitzer als »Pulls« bezeichneten (abgeleitet vom englischen Wort für »ziehen«) und Apportierspielzeuge, »Throws« genannt (von Englisch »werfen«). Alle Spielzeuge unterschieden sich in Größe, Form und Farbe, so dass das Aussehen keinen Einfluss auf das Lernen hatte.
Nach vier Wochen Training bekamen die Hunde neue Spielzeuge präsentiert, die weder wie typische Zerr-, noch wie typische Apportierspielzeuge aussahen. Diesmal lernten die Tiere beim Spielen nur die Funktion des jeweiligen Spielzeugs kennen (entweder Zerren oder Apportieren), jedoch keinen Namen. Nach einer Woche Spielzeit wählten die Hunde, wenn sie aufgefordert wurden, ein Zerr- oder Apportierzeug zu holen, in zwei Dritteln der Fälle die richtige Kategorie…. .
