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NEWS
von der AVA und aus der Branche
Mecklenburg-Vorpommern verlässt Spitzengruppe bei Borreliose-Fällen
Zeckenbisse können zu Infektionen mit Krankheiten führen - mit teils schmerzhaften Folgen. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Borreliose-Inzidenz zuletzt zurückgegangen
Die Zahl der durch Zecken übertragenen Borreliose-Fälle hat in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich zu einigen anderen Bundesländern abgenommen.
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Oberösterreich (OÖ): Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 13. bis 19. Juli 2026
Der europäische Schlachtrindermarkt ist nach wie vor von Preisdruck geprägt. Vor allem die Exportländer sind von einem Überangebot, insbesondere bei Jungstieren und Kühen, gekennzeichnet. Die Trockenheit dürfte in mehreren Regionen Europas ebenfalls ein zentrales Thema sein, wodurch vorzeitige Tierverkäufe den Markt zusätzlich belasten. Schlachtrinder:
In Deutschland herrscht ein regionales Gefälle zwischen Norden und Süden. Dabei ist der Preisdruck beim Jungstier im Süden wesentlich stärker als im Norden. Die Jungstiernotierungen sind nach wie vor unter Druck. In der Schlachtvermarktung sind die Herausforderungen etwas größer. Hier prägen ein Überangebot und eine angespannte Exportsituation den Markt und die Notierungen sind unter Druck.
Auch in Österreich ist aufgrund der europäischen Entwicklungen Druck am Markt gegeben. Trotz des nicht überbordenden Angebots konnten die Mengen weder im Inland noch im Export im entsprechenden Ausmaß untergebracht werden. Aufgrund unserer Exportabhängigkeit in den Sommermonaten mussten die Preisnotierungen abermals zurückgenommen werden.
Auch bei den Schlachtkühen sind die Schlachtzahlen in der vergangenen Woche etwas nach oben gegangen. Hier dürfte ebenfalls die Trockenheit in einigen Regionen Österreichs dazu beitragen. Nachdem die Situation in vielen Ländern ähnlich ist, steigen die Lagerbestände derzeit an. Die Preise notieren nach unten.
Der Kalbfleischmarkt gestaltet sich relativ ausgeglichen und die Preise sind stabil.
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälbern sind gleichgeblieben.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,90 Euro/kg netto (11,20 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise.
Detailinformation zu den Märkten und den Preisen finden sich unter: LK OÖ/Markt & Preise/Lebendrinder
Kalbin HK R2/3: 5,78 Euro
Schlachtkälber HK R2/3: 8,55 Euro
Nutzkälber:
Die Preise bei den Nutzkälbern sind gleichgeblieben.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,90 Euro/kg netto (11,20 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,10 Euro/kg netto (8,05 Euro/kg inkl. MwSt.)
Bei den Kälberpreisen ist eine deutliche Qualitätsdifferenzierung bei den Preisen festzustellen. Gut mastfähige Kälber oder Fleckvieh- und Fleischrassekreuzungen erzielen deutlich höhere Preise...
Büro-Abkürzungen: Die häufigsten Kürzel im Arbeitsalltag
Deshalb sind Abkürzungen im Arbeitsalltag so beliebt
Abkürzungen gehören heute ganz selbstverständlich zum Arbeitsalltag. Ob in E-Mails, Teams-Nachrichten, Protokollen oder internen Dokumenten – sie helfen dabei, Informationen schneller zu vermitteln und Texte kompakter zu gestalten. Gerade in der digitalen Kommunikation, in der täglich zahlreiche Nachrichten verschickt werden, sparen sie Zeit und erleichtern den Austausch zwischen Kollegen. Damit Abkürzungen ihren Zweck erfüllen, sollten sie jedoch allen Beteiligten bekannt sein. Unbekannte oder unternehmensinterne Kürzel können schnell zu Missverständnissen führen und die Kommunikation eher erschweren als vereinfachen. Deshalb gilt: Nutze gängige Abkürzungen bewusst und überlege immer, ob dein Gegenüber deren Bedeutung kennt.
Die wichtigsten Vorteile von Abkürzungen im Überblick:
Zeit sparen: Abkürzungen lassen sich schneller schreiben und lesen, ideal für E-Mails, Chats oder kurze Notizen
Einheitliche Kommunikation: Standardisierte Abkürzungen schaffen Klarheit und sorgen dafür, dass Fachbegriffe einheitlich verwendet werden
Einheitliche Sprache: Standardisierte Abkürzungen schaffen Klarheit und sorgen dafür, dass Fachbegriffe von allen Beteiligten einheitlich verwendet werden
Platz sparen: In Formularen, Tabellen oder Dokumenten sorgen Abkürzungen für eine kompakte Darstellung und sparen wertvollen Platz
Bessere Lesbarkeit: Lange oder komplexe Begriffe können Texte schnell unübersichtlich wirken lassen. Gängige Abkürzungen lockern den Text auf und erleichtern das Lesen
Standard in offiziellen Dokumenten: Viele Abkürzungen sind in Formularen, Verträgen oder geschäftlichen Schreiben fest etabliert und tragen zu einer präzisen und formalen Kommunikation bei
Die wichtigsten Büro-Abkürzungen im Überblick
Viele Abkürzungen begegnen dir nahezu täglich – oft ohne dass du bewusst darüber nachdenkst. Besonders in E-Mails, Besprechungen oder offiziellen Schreiben haben sich zahlreiche Kürzel etabliert. Die wichtigsten findest du hier im Überblick:
z. B. = zum Beispiel
bzw. = beziehungsweise
ca. = circa
i. d. R. = in der Regel
ggf. = gegebenenfalls
u. a. = unter anderem
o. Ä. = oder Ähnliches
u.A.w.g. = um Antwort wird gebeten
i. A. = im Auftrag
i. V. = in Vertretung
z.Hd. = zu Händen
PS = Postskriptum
etc. = et cetera
bspw. = beispielsweise
d. h. = das heißt
inkl. = inklusive
exkl. = exklusive
Gängige Abkürzungen im Berufsalltag
LG = Liebe Grüße
VG = Viele Grüße
MfG = Mit freundlichen Grüßen
i.d.R. = in der Regel
FYI = For Your Information (zur Information)
THX = Thanks (Danke)
kA = keine Ahnung
mMn = meiner Meinung nach
m. E. = meines Erachtens
bzgl. = bezüglich
ASAP = As Soon As Possible (so schnell wie möglich)
TTYL = Talk To You Later (bis später)
BRB = Be Right Back (bin gleich zurück)
AFK = Away From Keyboard (kurz nicht am Rechner)
BTW = By The Way (übrigens)
IDK = I Don't Know (ich weiß es nicht)
NP = No Problem (kein Problem)
CU = See You (bis später)
Kürzel die im Job schnell unprofessionell wirken können
Nicht jede Abkürzung eignet sich für jede Situation. Besonders sehr umgangssprachliche Kürzel wie zum Beispiel LOL, OMG, HDL, YOLO oder ähnliche Begriffe aus privaten Chats wirken im beruflichen Umfeld häufig unpassend und können schnell einen unprofessionellen Eindruck hinterlassen. Grundsätzlich gilt: Je offizieller die Kommunikation, desto zurückhaltender solltest du mit Abkürzungen umgehen. In Bewerbungen, Kundenkommunikation oder wichtigen E-Mails empfiehlt es sich, Begriffe lieber auszuschreiben. Auch bei internationalen Teams solltest du bedenken, dass nicht jede deutsche oder englische Abkürzung allen Mitarbeitenden geläufig ist. Im Zweifel ist Klarheit wichtiger als Kürze. Eine verständliche Nachricht sorgt dafür, dass Informationen korrekt ankommen und Missverständnisse vermieden werden.
Darmparasit Cyclospora cayetanensis breitet sich in USA aus
»Explosionsartiger Durchfall«: Mehr als tausend Menschen in den USA von Darmparasiten befallen
Alarm in 31 Bundesstaaten: Der Parasit Cyclospora cayetanensis sorgt in den USA für eine Welle an schweren Durchfallerkrankungen. Als Auslöser stehen vor allem frische Lebensmittel im Verdacht.
Er ist mikroskopisch klein, seine Folgen aber können erheblich sein: In den USA ist derzeit ein Parasit im Umlauf, der bereits Hunderte Menschen befallen hat und unter anderem explosionsartigen Durchfall verursacht. Der Parasit namens Cyclospora cayetanensis wird dabei normalerweise nicht direkt von Mensch zu Mensch, sondern über mit Fäkalien kontaminierte Lebensmittel oder Wasser übertragen, heißt es von der zentralen Gesundheitsbehörde der Vereinigten Staaten CDC.
„Cyclospora befällt den Dünndarm und verursacht in der Regel wässrigen Durchfall mit häufigem und manchmal explosionsartigem Stuhlgang“, schreibt die CDC. Was die Quelle für den aktuellen Ausbruch ist und ob die Fälle zusammenhängen, ist noch ungeklärt. Unbehandelt kann die Erkrankung der Behörde zufolge von wenigen Tagen bis zu mehr als einem Monat andauern.
Meldungen aus 31 der 50 Bundesstaaten
Zentrum des Ausbruchs scheint Michigan zu sein, wo bereits mehr als 1500 Fälle registriert wurden, wie die dortige Gesundheitsbehörde mitteilte – üblich sind dort etwa 50 Fälle pro Jahr. Die CDC schrieb von Meldungen aus 31 der 50 Bundesstaaten. Das allein ist aber kein Beleg für einen richtigen Ausbruch. In New York wurden seit dem 1. Mai 470 Fälle festgestellt, was laut Behörden aber keine deutliche Abweichung von den typischen Fallzahlen für die Jahreszeit sei. Die CDC bestätigt, dass die Zahlen in diesem Jahr insgesamt über den üblichen liegen.
Frisches Obst als Auslöser
Cyclospora-Ausbrüche treten in der Regel im Sommer auf und werden mit dem Verzehr von frischem Obst und Gemüse in Verbindung gebracht. Dazu gehören Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Basilikum, Koriander, Zuckererbsen, Zuckerschoten, zubereitetes Gemüse und verschiedene Salate.
Die Parasiten werden im Stuhl als Oozysten ausgeschieden, also als dickwandige Sporen, die für längere Zeit außerhalb ihres Wirts überleben können. Deswegen sind sie frisch im Stuhl nicht infektiös und eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch passiert eher nicht. Sind Nahrungsmittel damit kontaminiert, können die Parasiten aber in den Dünndarm eindringen.
Eine Infektion mit Cyclosporiasis verläuft in der Regel nicht tödlich, kann aber schnell zu Dehydrierung führen, warnen US-Behörden. Zum Nachweis des Parasiten müssen Patienten mehrere Stuhlproben abgeben. Zwar steigen die Fallzahlen generell in den Frühlings- und Sommermonaten an, die Zahlen in diesem Jahr liegen laut der CDC aber über den üblichen.
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Therapie:
Therapie der Wahl ist Trimethoprim/Sulfamethoxazol über 7–10 Tage. Bei Sulfonamidallergie oder -unverträglichkeit stehen nur eingeschränkt wirksame Alternativen zur Verfügung;
Prognose:
Bei immunkompetenten Personen ist die Prognose gut. Bei immunsupprimierten Patienten besteht ein Risiko für einen protrahierten oder chronisch-rezidivierenden Verlauf mit relevantem Flüssigkeits- und Gewichtsverlust.[2]
Prävention:
Präventive Maßnahmen zielen auf die Unterbrechung der fäkal-oralen Übertragungskette ab:
sorgfältiges Waschen von rohem Obst und Gemüse
Verwendung von unbedenklichem Trink- und Bewässerungswasser
Einhaltung hygienischer Standards beim Anbau, der Ernte und Verarbeitung von Frischware
Vermeidung des Konsums potenziell kontaminierter Lebensmittel in Endemiegebieten
Eine Impfung existiert derzeit (2026) nicht.
AfD thematisiert Suizidrate bei Landwirten
Die Suizidrate bei Landwirten und die Gründe dafür sind Thema einer Kleinen Anfrage (21/6862) der AfD-Fraktion. Die Antragsteller argumentieren, dass Landwirte unter enormem Druck stünden, vor allem immer weiter steigende Kosten, fallende Preise und hohe Auflagen, würden „Frust und Existenzängste“ erzeugen. Studien zeigten, dass die Suizidrate bei Landwirten weit über dem nationalen Durchschnitt liege.
Die Bundesregierung soll den Abgeordneten unter anderen beantworten, welche Behörden, Institutionen oder Stellen in Deutschland berufsspezifische Daten zu psychischen Erkrankungen, Burnout-Syndromen und versuchten und oder erfolgten Suiziden bei Landwirten erfassen und welche Beratungsstellen zu Burnout, psychischen Erkrankungen und Suizidgefährdung für den Berufszweig existieren.
Deutscher Bundestag, Parlamentsnachrichten, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Russische Schweinefleischexporte trotzen dem Trend
Russlands Fleischexporte im Allgemeinen entwickeln sich nicht besonders gut, doch die Schweinefleischexporte florierten in der ersten Hälfte des Jahres 2026.
Russland wird voraussichtlich im Jahr 2026 430.000 bis 440.000 Tonnen Schweinefleischprodukte im Wert von mehr als 1,1 Milliarden US-Dollar exportieren. Dies wäre laut dem Nationalen Verband der Schweinezüchter (RUPP) ein deutlicher Anstieg der Auslandsumsätze im Vergleich zum Vorjahr.
Das prognostizierte Exportvolumen würde rund 9 % der russischen Schweinefleischproduktion ausmachen, erklärte Branchenchef Juri Kowalew gegenüber der Fachzeitschrift Agroinvestor . Für das erste Halbjahr 2026 werden die Schweinefleischexporte voraussichtlich um 11 % gegenüber dem Vorjahr auf 223.100 Tonnen steigen.
Das Wachstum folgt auf eine starke Leistung im Jahr 2025, als Russland 398.400 Tonnen Schweinefleisch exportierte, ein Anstieg von 24 % gegenüber 2024, und Exporterlöse von mehr als einer Milliarde US-Dollar erzielte.
Steigende Schweinefleischlieferungen nach China
Laut der Union wurde das Exportwachstum im Jahr 2026 vor allem durch steigende Lieferungen nach China getragen, die im ersten Halbjahr um fast 70 % auf 58.500 Tonnen zunahmen, sowie nach Belarus, wo die Exporte um 17 % auf 81.800 Tonnen stiegen. Auch die Philippinen haben sich als vielversprechender neuer Markt etabliert und importierten in diesem Zeitraum 13.100 Tonnen russischer Schweinefleischprodukte.
Kovalev sagte, Russland habe in China noch erhebliches Expansionspotenzial, da derzeit nur 3 russische Unternehmen zur Ausfuhr von Schweinefleisch berechtigt seien.
Ihr gemeinsamer Marktanteil betrug im vergangenen Jahr lediglich 3–4 % der chinesischen Schweinefleischimporte, obwohl russische Zolldaten zeigten, dass das Land im Mai hinter Spanien und Brasilien der drittgrößte Schweinefleischlieferant Chinas war.
Insgesamt sanken die russischen Fleischexporte.
Trotz des anhaltenden Wachstums der Schweinefleischexporte stellte Kovalev fest, dass die gesamten russischen Fleischexporte im ersten Halbjahr 2026 um 11 % auf 408.000 Tonnen zurückgingen, da die Lieferungen von Geflügel und Rindfleisch um 27 % bzw. 31 % sanken.
Russland hat seine Schweinefleischexporte erhöht, um die sinkende Inlandsnachfrage und das zunehmende Überangebot auf dem heimischen Markt auszugleichen. Branchenschätzungen zufolge sind die Ankaufspreise für Schweinefleisch im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 15–22 % gefallen, da die verhaltene Konsumlaune mit einer höheren Inlandsproduktion zusammenfiel. Infolgedessen sahen sich einige Schweinehalter Berichten zufolge gezwungen, ihr Fleisch zu oder nahe den Produktionskosten zu verkaufen.
Kovalev merkte an, dass die steigenden Schweinefleischexporte dennoch dazu beigetragen hätten, das Überangebot auf dem russischen Inlandsmarkt für Schweinefleisch zu verringern.
Die Virbac-Aktie bleibt vom Tiergesundheitsmarkt gestützt
Die Virbac-Aktie steht für ein spezialisiertes Engagement im globalen Tiergesundheitsmarkt. Der französische Konzern fokussiert sich auf Medikamente und Pflegeprodukte für Nutz- und Haustiere und profitiert von der wachsenden Bedeutung der Tiermedizin weltweit.
Die Virbac-Aktie des französischen Tiergesundheitsunternehmens Virbac SA (ISIN FR0000031577) bietet Anlegern Zugang zu einem wachsenden Markt für veterinärmedizinische Produkte. Der Konzern konzentriert sich auf Arzneimittel und Gesundheitslösungen für Heimtiere und Nutztiere, was ihm eine diversifizierte Einnahmebasis verschafft. Für Anleger ist dabei vor allem interessant, dass Tiermedizin in vielen Regionen strukturell wächst und unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen ist.
Virbac im globalen Tiergesundheitsmarkt
Virbac SA zählt zu den etablierten Spezialisten im Bereich Tiergesundheit und konzentriert sich vollständig auf veterinärmedizinische Lösungen. Das Unternehmen adressiert sowohl den Heimtierbereich mit Produkten für Hunde, Katzen und andere Begleiter als auch die Landwirtschaft mit Medikamenten für Rinder, Schweine, Geflügel und weitere Nutztiere. Diese doppelte Ausrichtung ermöglicht es, unterschiedliche Nachfragezyklen auszugleichen und über verschiedene Kundengruppen hinweg Umsätze zu erzielen.
Der Markt für Tiergesundheit wird von langfristigen Trends getragen… .
Explosionsartiger Stuhlgang - Hunderte in USA von Parasit betroffen
Ein Parasit geht um in den USA. Bereits aus 31 Staaten wird eine besonders unangenehme und hartnäckige Darmerkrankung gemeldet. Als Auslöser stehen vor allem frische Lebensmittel im Verdacht.

Bild: Wikipedia
Er ist mikroskopisch klein, seine Folgen aber können erheblich sein: In den USA ist derzeit ein Parasit im Umlauf, der bereits Hunderte Menschen befallen hat und unter anderem explosionsartigen Durchfall verursacht.
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Katzenfleisch in Vietnam immer noch Teil der Esskultur
Was in Deutschland auf dem Sofa schnurrt, steht in Vietnam bis heute als Delikatesse auf vielen Speisekarten. Die Rettung von mehr als 400 Katzen zeigt jedoch: Das Land am Mekong verändert sich.
Mehr als 400 Katzen - verängstigt, ausgehungert und dicht gedrängt - sitzen in Käfigen, als die Polizei Mitte Juni in Ho-Chi-Minh-Stadt zuschlägt. Für viele kommt die Rettung buchstäblich in letzter Minute: In Kühlboxen entdecken die Ermittler rund 80 bereits tote Tiere. Es ist einer der bisher größten Schläge gegen den vietnamesischen Katzenfleischhandel.
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Falsche Krankschreibung - Kein Kavaliersdelikt
Nach aktuellen Befragungen bleiben jedes Jahr knapp 10 Prozent der Arbeitnehmer einmal oder mehrmals der Arbeit wegen angeblicher Arbeitsunfähigkeit fern, obwohl sie gar nicht oder nur sehr geringfügig krank waren und ohne weiteres hätten arbeiten können.
Rechnet man alle, die trotz Krankheit noch eingeschränkt hätten arbeiten können, sind es sogar bis zu 40 Prozent. Selbst wenn ab dem ersten Tag eine ärztliche Arbeitsunfähigkeits(AU)-Bescheinigung verlangt wird, besteht das Problem unrichtiger AU-Bescheinigungen weiter – vermutlich eine der häufigsten Straftaten, mit sehr hoher Dunkelziffer. Wenn bisher noch eine schädliche Bagatellisierungstendenz zu beklagen ist, die nur selten zu Strafanzeigen führt, kann dies sofort geändert werden.
Krankschreibung ohne ernsthafte Prüfung – was die AU-Richtlinie verlangt
Nach § 2 Abs. 1 der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie (AU-RL) liegt Arbeitsunfähigkeit dann vor, wenn aufgrund von Krankheit die konkret ausgeübte Tätigkeit nicht mehr oder nur unter der Gefahr der Verschlimmerung ausgeführt werden kann. Die Richtlinie schreibt ausdrücklich vor: „Bei der Beurteilung ist darauf abzustellen, welche Bedingungen die bisherige Tätigkeit konkret geprägt haben." Der Arzt ist verpflichtet, diese Umstände zu ermitteln – die Diagnose allein reicht nicht. Wenn der Arzt ohne ausreichende Prüfung aller Umstände eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigen, macht er sich strafbar – und der Arbeitnehmer, der diese Bescheinigung beim Arbeitgeber einreicht, ebenso.
Strafbarkeit des Arztes: § 278 StGB – bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe
Gemäß § 278 des Strafgesetzbuches (StGB) - Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse - droht dem Arzt eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe, wenn er ein Gesundheitszeugnis – also die AU-Bescheinigung – wissentlich unrichtig ausstellt oder ausstellen lässt. Kommt Beihilfe zum Betrug des Arbeitnehmers hinzu, kann sich der Strafrahmen auf bis zu fünf Jahre erhöhen.
Die geplante Merz-Reform – Pflicht zur persönlichen Vorstellung beim Arzt ab dem ersten Krankheitstag sowie Abschaffung der Telefonkrankmeldung – dürfte diese Anforderungen weiter verschärfen. Ärzte, die Patienten ohne hinreichende klinische Untersuchung und ohne genauere Prüfung der Anforderungen des konkreten Arbeitsplatzes krankschreiben oder zu lange krankschreiben, riskieren dann noch direkter eine strafrechtliche Verfolgung. Dazu kommen berufsrechtliche Konsequenzen. Ärzte sollten “Gefalligkeits-Krankschreibungen” ablehnen und die Patienten auf die Konsequenzen hinweisen. Dann werden viele noch Arbeitsfähige gar nicht erst die Praxis aufsuchen, sondern zur Arbeit gehen.
Betrug zum Nachteil des Arbeitgebers: § 263 StGB – bis zu fünf Jahre
Wer beim Arbeitgeber eine unrichtige AU-Bescheinigung einreicht, um Lohnfortzahlung zu erhalten, erfüllt den Betrugstatbestand nach § 263 StGB. Der Strafrahmen beträgt bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe, in besonders schweren Fällen bis zu zehn Jahre. Hinzu kommt § 270 StGB (Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse), der für das vorsätzliche Einreichen eines falschen Attests bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe vorsieht. Dies gilt nicht nur, wenn der Patient den Arzt über seinen Gesundheitszustand oder die Arbeitsplatzanforderungen getäuscht hat, sondern auch, wenn dem Arbeitnehmer bewusst war, dass der Arzt relevante Umstände unzureichend geprüft hatte.
Bisher dominieren arbeitsrechtliche Konsequenzen – Abmahnung, verhaltensbedingte Kündigung – das Bild. Die strafrechtliche Seite wird in der Praxis kaum beachtet, obwohl sie erheblich gravierender ist. Eine konsequente Strafanzeigepraxis durch Arbeitgeber und Versicherungsunternehmen sollte das Bewusstsein für dieses Risiko nachhaltig schärfen. Damit sollten Arbeitnehmer gar nicht erst versuchen, sich beim Arzt eine letztlich unrichtige AU-Bescheinigung zu erschleichen. Ärzte und Arbeitgeber sollten ihnen die möglichen Folgen verdeutlichen, damit sie nicht zum Betrugsversuch ansetzen.
Beamte: Entfernung aus dem Dienst und Verlust der Pension
Beamte tragen das höchste Risiko. Da sie im Krankheitsfall volle Dienstbezüge – statt Krankengeld – erhalten, gilt das Vortäuschen von Dienstunfähigkeit als unmittelbares Vermögensdelikt zulasten des Staates. Neben den strafrechtlichen Tatbeständen (§§ 263, 267, 270, 278 StGB) drohen disziplinarische Konsequenzen: Die Entfernung aus dem Beamtenverhältnis ist bei erheblichem oder wiederholtem Betrug die Regelmaßnahme. Mit der Entfernung erlöschen alle Pensionsansprüche; es erfolgt lediglich eine geringere Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Wird im Strafverfahren eine rechtskräftige Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr verhängt, endet das Beamtenverhältnis kraft Gesetzes. Beamte verlieren damit in einem Zug sowohl ihren Status auf Lebenszeit als auch ihre Altersversorgung.
Strafanzeige als präventives Instrument für Arbeitgeber und Versicherer
Sowohl Arbeitgeber als auch Versicherungsunternehmen können Strafanzeige gegen Arbeitnehmer erstatten, die unrichtige AU-Bescheinigungen einreichen. Gleiches gilt für Strafanzeigen gegen Ärzte, die ohne hinreichende Prüfung aller Umstände eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigen. Eine systematischere Strafverfolgung – die in Deutschland bislang durch falsch verstandene Zurückhaltung der Arbeitgeber die Ausnahme ist – hätte nach dem Vorbild anderer Länder erhebliche präventive Wirkung: Wer weiß, dass eine falsche Krankmeldung nicht nur zur Kündigung, sondern zu einem Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft führen kann, wird sorgfältiger abwägen.
Aufgrund Strafanzeige gegen Arbeitnehmer oder Arzt muss der Staatsanwalt ermitteln. Für Firmenzeitschriften, HR-Abteilungen und Compliance-Verantwortliche ist das Thema bereits heute hochrelevant. Die Rechtslage nach §§ 263, 270, 278 StGB gilt bereits jetzt – unabhängig davon, ob und wann die Merz-Reform in Kraft tritt und zu einer weiteren Verschärfung führt.
Fazit
Die AU-Bescheinigung ist rechtlich kein Formular, das ein Arzt gedankenlos unterschreibt, und kein Freibrief, den ein Arbeitnehmer bedenkenlos einreicht. Das Strafrecht schafft hier klare Grenzen – und die geplante Reform wird diese Grenzen noch enger ziehen. Wer Arzt, Arbeitnehmer oder Beamter ist und die strafrechtliche Dimension bisher ausgeblendet hat, sollte das schleunigst ändern. Die Pflicht zur Krankschreibung ab erstem Tag könnte sonst die Zahl der von Arbeitnehmern erwarteten unrichtigen AU-Bescheinigungen nochmal steigern, und außerdem die Arztpraxen überlasten. Dem kann durch konsequent angedrohte Strafverfolgung mehr als nur entgegengewirkt werden - als Zeichen der Fairness gegenüber allen Ehrlichen und zum allgemeinen Nutzen… .
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