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von der AVA und aus der Branche
Tierrechtler fordern ein sofortiges Ende von Lebendtiertransporten
Das Deutsche Tierschutzbüro hat für das erste Halbjahr 2019 bereits mehr als 25 schwere Unfälle von Tiertransporten allein in Deutschland registriert und fordert Bund, Länder und die EU dazu auf, Lebendtiertransporte komplett zu verbieten. Obwohl die Dunkelziffer noch wesentlich höher sein dürfte, sind allein bei den 29 bekannten Fällen – im Durchschnitt ein Unfall pro Woche – mehr als 250 Schweine, mehrere Rinder und einige Tausend Hühnern ums Leben gekommen. Mehrere besonders schwere Unfälle hatten auch menschliche Todesfälle zur Folge. Der größte Teil der Unfälle geschah dabei in Nordrhein-Westfalen. Das Deutsche Tierschutzbüro sieht in den Vorfällen einen erneuten Beweis, dass ein Ende des heutigen Systems der Massentierhaltung unumgänglich ist und fordert im ersten Schritt die Beendigung von Lebendtiertransporten, um das Leid von Tieren unverzüglich zu lindern. „Tiertransporte sind schon ohne Zwischenfälle eine der großen Ursachen für Tierqual im grausamen System der Massentierhaltung. Die unglaubliche Anzahl an Unfällen macht das Ganze noch unerträglicher. Ein Ende von Lebendtiertransporten wäre nur ein kleiner aber wichtiger erster Schritt, zu weniger Tierleid“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.
Verkehrsunfälle mit der Beteiligung von Tiertransporten erscheinen regelmäßig in der medialen Berichterstattung, dabei gelangen nicht einmal alle Vorfälle in die Öffentlichkeit. Die Unfallursachen liegen meistens bei Fahrfehlern, die aus unterschiedlichen Gründen zustande kommen, oder technischen Defekten des Fahrzeugs. Die Tiere werden entweder beim Unfall direkt, oder durch den Ausbruch aus dem verunglückten Transporter verletzt oder getötet. Oft müssen Veterinäre verletzte Tiere im Anschluss nottöten. Ein großer Teil der Unfälle der letzten Wochen geschahen durch eine wahrscheinliche Kombination aus Fahrfehlern und technischem defekt, die zur Ablösung der Anhänger bei falsch durchgeführten Wendemanövern führten. Tiertransporter fallen bei Kontrollen auch immer wieder durch Verstöße gegen die Vorschriften in Hinblick auf Versorgung und gesundheitlichen Zustand der Tiere und Hygiene auf. Besonders bei den hohen Temperaturen des derzeitigen Sommers haben Tiere bei Transporten extrem unter der Hitze und zu schlechter Wasserversorgung zu leiden. „Bis Lebendtiertransporte endlich der Vergangenheit angehören, brauchen wir strengere Sanktionen gegen die Verantwortlichen. Es kann nicht sein, dass Auftraggeber, Speditionen und Fahrer immer wieder für vermeidbare Unfälle und schlechte Versorgung verantwortlich sind und sich nichts ändert. Hier brauchen wir empfindsamere Strafen und bessere Kontrollen“, so Jan Peifer.
Tiertransporte sind ein elementarer Bestandteil des Systems der Massentierhaltung und auch ohne Zwischenfälle für tägliches Tierleid verantwortlich. Schweine, Rinder, Geflügel, Schafe und viele mehr werden nicht ausschließlich zur Schlachtung transportiert. Auch Aufzucht und Mast findet meist an unterschiedlichen Orten, nicht selten in verschiedenen Ländern statt. Innerhalb der EU werden so jährlich Milliarden an Tieren über tausende Kilometer weit transportiert, hunderttausende Tiere werden auch in Länder außerhalb der EU verfrachtet. Regelmäßig kommt es neben Platzmangel, Unterversorgung und nicht eingehaltenen Ruhephasen zu schweren Verletzungen und tödlichen Auswirkungen auf diesen Todesfahrten. Momentan diskutiert auch der Deutsche Bundestag über gesetzliche Änderungen bei Tiertransporten. Das Deutsche Tierschutzbüro hatte ihm Rahmen seiner Aufklärungskampagne „TRUCK YOU – Tiertransporte schmecken nicht!“ im Jahr 2018 eine Petition zur Abschaffung von Tiertransporten, gerichtet an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, gestartet und im märz 2019 mit über 85.000 Unterschriften übergeben. Neben direkten Änderungen an der derzeitigen Situation fordert das Deutsche Tierschutzbüro langfristig die komplette Auflösung der Nutztierindustrie und Ausbeutung von Tieren, um so Tierleid zu vermeiden… .
Tiertransporte machen fühlende Wesen zu Waren – es ginge anders
Die moralische Trennung zwischen «Haustier» und «Nutztier» ist kein Naturgesetz. Psychologen sprechen vom «Fleisch-Paradox».
Redakteur Detlef Koch beschreibt das Leiden von Tieren von der wissenschaftlichen Seite her und zeigt, wie es mit einer Ethik der Fürsorge eine Alternative zur Tierverwertung gäbe. Der Autor arbeitet als freier Journalist in Lübeck. Zuvor war er viele Jahre als Projektleiter in der ländlichen Entwicklungszusammenarbeit in Indien tätig, mit Schwerpunkten in Infrastruktur, Bildung und ökologischer Nachhaltigkeit.
«Ein Rind, das still und zitternd mit offenen Wunden auf dem Lastwagen stand, schaute mich direkt an. Es machte keine Fluchtbewegung. Es hatte aufgegeben.» – So schildert ein Tierschutzbeobachter den Moment der Ankunft eines Langstreckentransports in Süditalien. Dieses Bild steht exemplarisch für eine systemische Praxis in Europa. Jährlich werden über 1,6 Milliarden Tiere lebend teils über tausende von Kilometern transportiert – unter Bedingungen, die dem erklärten Ziel des Tierschutzes widersprechen und uns als vermeintliche «Krone der Schöpfung» zu ihrer Geissel machen.
Schmerz, Angst, Erschöpfung – dokumentiertes Tierleid
Wissenschaftliche Analysen der Europäischen Lebensmittelbehörde (Efsa) identifizieren elf zentrale Belastungsfaktoren beim Tiertransport: von Hitze- und Kältestress über Hunger und Durst bis zu sozialem Stress durch Trennung oder Neugruppierung. Hinzu kommen häufige Verletzungen beim Verladen, Rangkämpfe und Todesfälle durch Erschöpfung oder technische Versagen in Ventilation und Versorgung.
Neurophysiologische Grundlagen des Schmerzes lassen keinen Zweifel: Säugetiere wie Rinder, Schweine oder Schafe verfügen über dieselben neurologischen Schmerzbahnen wie Menschen. Ihre Nozizeptoren – spezialisierte Sinneszellen, die Schmerzreize erkennen und in elektrische Signale umwandeln –, limbischen Systeme und sensorischen Kortex-Regionen verarbeiten Schmerzen auf vergleichbare Weise. Verhaltensexperimente zeigen zudem: Nutztiere entwickeln Erwartungsangst, erinnern sich an negative Erfahrungen und zeigen Symptome, die mit menschlicher Angst und Depression vergleichbar sind.
Verdrängung durch kulturelle Konstruktion
Die moralische Trennung zwischen «Haustier» und «Nutztier» ist kein Naturgesetz. Sie beruht auf kulturellen Codes und psychologischen Mechanismen. Während Hunde namentlich bekannt, emotional aufgeladen und sozial eingebettet sind, bleiben Kühe und Schweine anonym – ihr Leiden ist ganz ähnlich den Vorgängen bei Völkermord entpersonalisiert.
Psychologen sprechen hier vom «Meat Paradox»: Menschen erleben kognitive Dissonanz, wenn sie Tiere lieben und gleichzeitig essen. Die Lösung liegt in moralischer Distanzierung – durch Sprachregelungen («Fleisch» statt «Tier»), durch Verleugnung von Leidensfähigkeit oder durch Berufung auf Tradition. Tierethiker wie Peter Singer und Tom Regan sehen darin eine ethische Inkonsistenz, die mit den Grundprinzipien einer an der Leidensfähigkeit orientierten Moral unvereinbar ist.
«Lifetime of Care» – Tierhaltung jenseits der Schlachtung
Eine wachsende Zahl an landwirtschaftlichen Projekten setzt dem System der Verwertung eine Ethik der Fürsorge entgegen. Der promovierte Agrarwissenschaftler Patrick Meyer-Glitza dokumentierte in seiner Dissertation Lebenshöfe in Deutschland, Grossbritannien und Indien, auf denen Rinder ihr Leben lang gepflegt, aber nicht geschlachtet werden.
Diese «Rinderhaltung ohne Schlachtung» basiert auf dem Konzept einer «Lifetime of care»: Kühe, Bullen und Ochsen dürfen alt werden, sterben eines natürlichen Todes oder werden nur im Einzelfall euthanasiert, wenn Leiden nicht mehr anders vermeidbar ist. Es entstehen Biografien statt Bestandsnummern, Beziehungen statt Betriebszahlen.
Die Höfe arbeiten mit solidarischer Finanzierung, setzen auf direkte Vermarktung pflanzlicher Produkte oder tierleidfreier Dungverwertung, und zeigen: Eine ökonomisch tragfähige, ethisch fundierte Landwirtschaft ist möglich – wenn sie auf Fürsorge statt Verwertung beruht.
Vom Recht zur Pflicht: Ethik jenseits ökonomischer Begründung
Die Anerkennung der Leidensfähigkeit als ethisch zentrales Kriterium impliziert einen fundamentalen Perspektivwechsel. Sie verschiebt die Begründungslast: Nicht mehr das Tier muss beweisen, dass es Schmerzen «wie ein Mensch» empfindet – sondern der Mensch muss begründen, warum er dieses Leiden ignorieren darf.
Die Europäische Union hat Tiere als «fühlende Wesen» («sentient beings») anerkannt. Doch diese Einsicht darf nicht folgenlos bleiben. Tiertransporte zu Handelszwecken, bei denen millionenfach Leid billigend in Kauf genommen wird, widersprechen dieser Grundannahme. Die wissenschaftlichen, rechtlichen und moralischen Gründe für eine Umkehr liegen vor. Es fehlt der politische Wille.
Eine neue Ethik des Zusammenlebens
Die Höfe, die Meyer-Glitza untersucht hat, zeigen, wie eine alternative Mensch-Tier-Beziehung aussehen kann: nicht als sentimentales Idyll, sondern als ernsthafte Reform landwirtschaftlicher Praxis. Sie verbinden ökologische Kreisläufe mit biografischer Verantwortung, spirituelle Einsichten mit agrarischer Bodenständigkeit.
In einer Gesellschaft, die Empathie als Wert anerkennt, kann es kein ethisches Sonderrecht zur Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid von Nutztieren geben. Die letzte Fahrt muss nicht immer zum Schlachthof führen. Es gibt Wege, auf denen Tiere leben dürfen – und sterben dürfen, ohne getötet zu werden.
„Wer Tiere so brutal quält, der soll auch hart bestraft werden“ fordert das Deutsche Tierschutzbüro
Das Deutsche Tierschutzbüro hat im September 2022 aus 7 Westfleisch-Zulieferbetrieben erschreckendes Video- und Fotomaterial veröffentlicht. In allen dokumentierten Betrieben wurden Schweine gequält, teilweise auch von den Mitarbeitenden misshandelt. Bei Westfleisch handelt es sich um einen der größten Fleischproduzenten in Deutschland mit eigenen Schlachthöfen. Einer der betroffenen Mastbetriebe liegt in Velen. Mehrfach wurde in dem Schweinestall Tierquälerei dokumentiert: kranke, abgemagerte und verletzte Tiere wurden nicht tierärztlich behandelt, teilweise wurde das Trinkwasser der Tiere abgestellt.
Westfleisch präsentiert den Betrieb auf seiner Website als einen Hof mit langer Familientradition, es sind Kinder vor einem Maisfeld und kleine Stallungen zu sehen. Auf den Fotos wird ein lachender Hofbetreiber gezeigt. Der typische „Bauer von nebenan“. Man könnte glauben, dass auf dem Hof in Velen (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) die Welt noch in Ordnung sei, doch der Schein trügt. Die Schweine und Sauen werden in großen Mastanlagen gehalten. „Die Bauernhofidylle sucht man hier vergeblich. Und auch sonst hat die Haltung nichts mit der vorgegaukelten heilen Welt zu tun, wie die uns zugespielten Bilder zeigten“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro.
Auf dem im September 2022 veröffentlichten Videomaterial sind Schweine zu sehen, die sich gegenseitig in die Ohren und Ringelschwänze beißen. Eine Verhaltensstörung die auftritt, wenn die Tiere gestresst und frustriert sind. „Eine tierärztliche Behandlung erfolgt offenbar nicht. Dabei hätten die verletzten Schweine dringend Hilfe benötigt“, empört sich Peifer. Dabei ist der Betreiber sogar Westfleisch-Kooperationspartner für den Bereich Schweine und hat in den letzten Jahren rund 50.000 Euro an EU-Subventionen erhalten – u. a. für Umwelt- und Tierschutzverbesserungen. Zudem nimmt er an der Initiative Tierwohl teil und hält ca. 4.000 Schweine.“Die Tiere haben von all dem nichts“, so Peifer.
Doch die Videoaufnahmen aus 2022 zeigen noch mehr. So hatten einige der Schweine schwerwiegende Verletzungen: Beinverletzungen, Nabelbrüche, blutige Ohren und Ringelschwänze, offene Wunden. „Die Liste der Quälereien in dem Betrieb war sehr lang, die Videoaufnahmen erinnern eher an einen Horrorfilm“, so Peifer. In einer Bucht hatten alle Tiere blutig gebissene Schwänze, das schien den Betreiber aber nicht zu stören. „Ein Schwein fiel mir auf dem Videomaterial besonders auf, es war stark abgemagert und apathisch. Es musste Höllenqualen erleiden“, sagt Peifer.
Der Betreiber hat es weder separiert noch ausreichend tierärztlich behandelt, obwohl es dringend darauf angewiesen wäre und dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Stattdessen schien das Tier langsam in der Bucht zu verhungern.
In einer Nacht im Juli filmt das Ermittlerteam ein Schwein, das tatsächlich in einer Krankenbucht gehalten wurde. Allerdings wurde das Trinkwasser abgestellt, das Tier hat also nicht einmal etwas zu trinken. Die Aufnahmen sind im Hochsommer entstanden „Wie kaltblütig muss der Betreiber sein, dass er kranken Tieren noch nicht mal Wasser gibt?“, so Peifer. Eine Woche später filmt das Ermittlerteam erneut in dem Stall, um nachzuweisen, dass es sich nicht um eine einzelne Verfehlung des Landwirtes handelt. In dieser Nacht finden sie das Schwein erneut. Es liegt tot im Gang.
Auch stößt das Ermittlerteam auf weitere tote Tiere. Offenbar wurden sie einfach liegen gelassen. Sie lagen zwischen den Lebenden oder verwesten langsam vor den Stalltoren, „behandelt und abgelegt wie Müll“, so Peifer.
Immer Sommer 2022 hatte das Deutsche Tierschutzbüro bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Münster Strafanzeige erstattet. Nun wurde gegen den Betreiber Anklage erhoben, es soll vor dem Amtsgericht Borken verhandelt werden (AZ 540 Js 3016/22 -Staatsanwaltschaft Münster). „Wer Tiere so brutal quält, der soll auch hart bestraft werden“ fordert Peifer.
Dabei sind die Zustände in dem Betrieb in Velen kein Einzelfall. In allen 7 dokumentierten Zulieferbetrieben des Fleischkonzerns Westfleisch wurde massive Tierquälerei aufgedeckt. Auf der Website wirbt die Firma mit Fleisch „direkt von Bauern“, Regionalität, hohen Tierschutzstandards und kurzen Transportwegen. Der Tierschutz steht angeblich im „Fokus“. „Die uns zugespielten Bilder zeigen auf, dass die Realität eine andere ist“, so Peifer.
Im September 2022 hatte das Deutsche Tierschutzbüro auch eine Kampagne gestartet, um wiederholt auf die erschreckenden Zuständen in den Schweinemastanlagen von Westfleisch aufmerksam zu machen. Der Konzern reagiert mit der Ankündigung von mehr Kontrollen, die Zusammenarbeit mit den 7 Skandalbetrieben wurde, bis auf eine Ausnahme, nicht beendet. „Zu Recht hat Westfleisch Ende 2022 von uns den Preis der Herzlosigkeit bekommen, denn Konsequenzen sehen anders aus“ so Peifer.
Von Wolf bis Wald - braucht es ein neues Jagdgesetz?
Eine ganze Reihe an Bundesländern bastelt an der Jagdgesetzgebung. Überall zeigt sich, dass das viel Gegenwind bringt.
In Bayern etwa rumort es deswegen in der dortigen Koalition, in Brandenburg scheiterte eine Novelle nach langen Querelen. In Rheinland-Pfalz möchte das grün geführte Umweltministerium mit einem solchen Vorhaben bald ins Ziel kommen, zumindest was die Verabschiedung eines neuen Gesetzes angeht. In Kraft treten wird es frühestens zum Beginn des Jagdjahres 2027.
Worum geht es genau?
Der Gesetzentwurf für Rheinland-Pfalz, an dem seit mittlerweile rund vier Jahren gearbeitet wird und der mehrfach überarbeitet wurde, hat den Schutz des unter dem Klimawandel leidenden Waldes als Ziel. Das Umweltministerium umschreibt es so: «Er soll den Baumnachwuchs und die Artenvielfalt des Waldes sichern und damit gute Bedingungen für Wald und Wild schaffen.»
Es geht also auch darum, wie mit Wild umgegangen wird. Rot-, Dam- oder Muffelwild kann junge Bäume verbeißen. Weil natürliche Feinde fehlen, vermehren sich Bestände in manchen Regionen stark - zu stark, wie manche sagen. Dann stellt sich die Frage, wie viele Wildtiere in der Regel von Jägerinnen und Jägern in dem jeweiligen Gebiet geschossen werden, wie Vorgaben dafür gemacht und wie sie gegebenenfalls durchgesetzt werden können.
Das betrifft Rechte und Pflichten von Grundstückseigentümern oder Jagdpächtern sowie Eingriffsrechte für Behörden, die an mehreren Stellen neu justiert werden sollen. Das Umweltministerium will gemeinsam mit dem neuen Jagdgesetz die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht voranbringen. Auch das ist ein emotional diskutiertes Thema. Hier kommen Weidetierhalter ins Spiel, die Risse durch Wölfe fürchten. Es ist eine komplizierte Gemengelage, die erklärt, warum sich das Vorhaben so hinzieht.
Wie sehen Naturschützer die Novelle?
Sie sehen diese grundsätzlich positiv. Jörg-Andreas Krüger, Präsident des Naturschutzbundes (Nabu) Deutschland, sagte im Umweltausschuss des Landtages in Mainz, es brauche viel Naturverjüngung, weil der Wald unter den Folgen des Klimawandels leide. Hier gehe der Entwurf einen guten Weg.
«Es geht nicht um die Ausrottung des Wildes», betonte Krüger. Vielmehr brauche es eine angemessene Steuerung von Populationen, zeitweise müsse der Jagddruck erhöht werden. Dass bei Problemen Waldbesitzer Pachtverträge mit Jägern künftig außerordentlich fristlos kündigen könnten, sei positiv.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnte im Vorfeld der Ausschusssitzung davor, den Gesetzentwurf nicht weiter zu verwässern. «Ein überhöhter Schalenwildbestand verhindert in vielen Regionen die natürliche Waldverjüngung und erschwert die Entwicklung naturnaher Mischwälder erheblich», betonte die Landesvorsitzende Sabine Yacoub.
Und was sagen die Jäger?
Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz lehnt die Novelle ab, fordert eine erneute fachliche und juristische Prüfung. Auf der Internetseite des Verbandes, der für den 25. Juni zu einer Demonstration in Mainz aufgerufen hat, wird etwa vor einer «Abschusserhöhung durch Behördenwillkür und Verwaltungszwang» gewarnt. Die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht sei nur halbherzig geplant. Es sei zu befürchten, dass Jägerinnen und Jäger zum «Sündenbock» würden.
Verbandspräsident Dieter Mahr sagte im Umweltausschusses, es sei unstreitig, dass es künftig einen klimastabilen Wald brauche. «Aber der Weg dahin ist die Frage.» Er spricht von einem «Waldbegünstigungsgesetz», das bewährte Verwaltungswege in den Regionen auflösen würde.
Der Landesverband der Berufsjäger Rheinland-Pfalz/Saarland moniert in einer Resolution unter anderem, forstwirtschaftliche Interessen würden über das Wildtier gestellt. Außerdem werde die Jagdverwaltung zentralistisch neu geordnet. Deutlich positiver bewertet der Ökologische Jagdverband (ÖJV) den Entwurf. «Wir sind zufrieden, auch wenn wir nicht in allen einzelnen Punkten zustimmen», heißt es von dort. Der ÖJV wirft dem Landesjagdverband vor, sich den veränderten Bedingungen in Natur und Gesellschaft zu verweigern.
Wem gehört der Wald und was meinen die Besitzer?
Der größte Waldbesitzer in Rheinland-Pfalz sind die Kommunen, sie kommen auf einen Anteil von fast 46 Prozent. Ein Viertel des Waldes ist im Besitz des Landes, 1,6 Prozent gehören dem Bund. Mehr als 27 Prozent sind Privatwald. Hier ist die Besitzerstruktur sehr kleinteilig, in mehr als der Hälfte der Fälle geht es um privaten Waldbesitz von höchstens 20 Hektar Wald.
Christian Keimer, Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Rheinland-Pfalz, sagte im Ausschuss: «Es gibt - so viel ist klar - kein Weiter-so.» Es brauche einen Waldumbau und neue Leitbilder für den Umgang mit Wildtierbeständen. Verbiss komme mancherorts einer Vollbremsung für die Naturverjüngung gleich. Nach seiner Auffassung verbessert das neue Gesetz die Rahmenbedingungen, ein Scheitern wäre ein «Schlag für uns», sagte Keimer.
Für Albert Jung vom Gemeinde- und Städtebund ist es wichtig, dass das neue Gesetz endlich kommt. Der Kommunalverband begrüßt, dass die Rechte von Grundstückseigentümern gestärkt werden sollen. Ihnen soll unter bestimmten Umständen auch ermöglicht werden, mitzujagen.
Und wie ist es mit dem Wolf?
Auch hier gehen die Meinungen auseinander. Der Nabu sieht die Aufnahme der Art ins Jagdrecht kritisch und hält den Schritt, den auch Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) lange nicht gehen wollte, für nicht zielführend. Das verringere Verluste bei Nutztieren nicht, es bleibe ja beim hohen Schutzstatus.
Jung vom Gemeinde- und Städtebund findet die Aufnahme ins Jagdrecht angesichts der Bestandsentwicklung konsequent. Für den Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau sprach sich Vizepräsident Stefan Fiedler für eine rechtssichere und unbürokratisch mögliche Bejagung des Wolfs aus.
Wie geht es weiter?
Am kommenden Mittwoch (25. Juni) wird der Umweltausschuss die Anhörung der Experten auswerten. Je nach Verlauf könnte der Gesetzentwurf dann Anfang Juli im Landtag zur Abstimmung gebracht werden.
Rückzahlungsforderungen von Coronahilfen an Landwirte
Die Rückzahlungsforderungen von Coronahilfen von landwirtschaftlichen Betrieben sind Thema einer Kleinen Anfrage (21/482) der AfD-Fraktion. Die Bundesregierung soll unter anderem beantworten, wie viele geförderte Betriebe bis zum 1. Mai 2025 Rückzahlungsbescheide erhalten haben, in welcher Höhe die Rückforderungszahlungen liege Deutscher Bundestag
Deutscher Bundestag, Parlamentsnachrichten, Platz der Republik 1, 11011 Berlin,
Rechtliche Verfahren unter Beteiligung des BMEL
Das damalige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) war im 1. Quartal 2025 an elf Verfahren als Beklagte beziehungsweise Antragssteller beteiligt. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/407) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/99) hervor. Insgesamt seien demnach Kosten von Verträgen für gerichtsprozessbezogene Rechtsberatung und Vertretung in Höhe von rund 696.000 Euro entstanden.
Darüber hinaus habe der damalige Bundesminister Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) im ersten Quartal drei Strafanträge gestellt, wovon einer gleichzeitig eine Strafanzeige darstellte. Im Übrigen wies die Bundesregierung darauf hin, dass sie zu laufenden Ermittlungsverfahren grundsätzlich keine Stellung nehme und verwies auf ihre Vorbemerkung zum Grundrechtsschutz Dritter und zur administrativen Überkontrolle. In der Vorbemerkung erklärt die Bundesregierung, dass aus ihrer Sicht die Grenze „administrativer Überkontrolle“ bei zahlreichen der erfragten Einzelaspekte in der Kleinen Anfrage der AfD-Abgeordneten erreicht sei.
Deutscher Bundestag, Parlamentsnachrichten, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Landwirtschaftsministerin, Silke Gorißen, zur ASP in NRW (WDR 5 Westblick, 10 min Radiointerview)
Nach dem ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest in NRW bei einem Wildschwein im Kreis Olpe gelten ab heute Abend Auflagen für Schweinehalter, Hundebesitzer und Jäger, um eine Ausweitung der Tierseuche zu verhindern. Wir sprechen mit der Landwirtschaftsministerin von NRW, Silke Gorißen, über die Schutzmaßnahmen.
Leben wie wild: FiBL Projekt will das natürliche Verhalten der Schweine besser verstehen
Im dreijährigen Projekt SchweinErleben hat das FiBL das Verhalten von Schweinen in natürlicher Umgebung untersucht. Das Forschungsprojekt soll dazu beitragen, das Verhalten von Schweinen besser zu verstehen und der Öffentlichkeit das Tier Schwein (wieder) näher zu bringen.
(Frick, 17.06.2025) Da Hausschweine in einer für sie nicht natürlichen Umgebung gehalten werden, gibt es bezüglich des arteigenen Verhaltens und der Bedürfnisse eine Wissenslücke. Wir wissen oft gar nicht mehr, was die Schweine eigentlich gerne tun würden, wenn sie die Möglichkeiten hätten.
Verhalten der Schweine besser verstehen
Diese Wissenslücke möchte das Forschungs- und Bildungsprojekt SchweinErleben in einem Wald- und Weidegelände auf dem Panoramahof Meggen im Kanton Luzern füllen. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Albert Koechlin Stiftung (AKS) Luzern. Die Stiftung mit Sitz in Luzern engagiert sich für Menschen und deren Lebensraum in der Innerschweiz. In den Statuten ist die Unterstützung von ökologisch nachhaltig produzierenden Landwirtschaftsbetrieben und die Förderung des Tierwohls explizit erwähnt.
Die Ergebnisse der Forschungstätigkeiten sollen dazu beitragen, das Verhalten von Schweinen besser zu verstehen und dadurch, die Haltungssysteme artgerechter und besser auf die Bedürfnisse der Schweine zugeschnitten zu gestalten.
Neben der Forschungstätigkeit ist es der Albert Koechlin Stiftung ein Anliegen, durch das Projekt, der Öffentlichkeit das Tier Schwein (wieder) näher zu bringen.
Vorläufige Resultate der Forschungstätigkeit
Untersucht wurden im Projekt u. a. die folgenden Verhaltensweisen: Nestbau- und Mutter-Kind-Verhalten, Verhalten von unkastrierten Jungebern, Futtersuchverhalten und Suhlverhalten. Hier einige Auszüge aus den vorläufigen Ergebnissen (ausführlicher im Bericht, siehe Bereich Download unten):
- Nestbau- und Mutter-Kind-Verhalten: Das Nestbauverhalten war verschieden ausgeprägt. Das natürliche Absetzen fand nach 14-15 Wochen statt.
Im Gegensatz dazu werden Ferkel in der Schweineproduktion mit ca. 4 Wochen abgesetzt, im Biolandbau mit 6 Wochen. - Verhalten von unkastrierten Jungebern: Männliche Jungtiere zeigten mehr Kopfschlagen, Beissen und Kämpfen, was vor allem zwischen männlichen Tieren ausgetragen wurde.
Grundsätzlich werden alle Eber kastriert zur Vermeidung des Ebergeruchs. Bei der Haltung von unkastrierten Ebern können Verletzungen durch Kämpfe auftreten. - Futtersuchverhalten: Das Futtersuchverhalten wie Wühlen und Grasen scheint zu einem wesentlichen Teil intrinsisch motiviert zu sein: Die Schweine zeigen dieses Verhalten unabhängig von der zugefütterten Futtermenge.
In der Schweineproduktion kann das Futtersuchverhalten i.d.R. kaum ausgelebt werden, da keine geeigneten Angebote wie Wühlareale, Weiden oder andere Materialien zur Verfügung gestellt werden. - Suhlverhalten: Suhlverhalten wurde bei älteren Schweinen und Sauen deutlich mehr beobachtet als bei jüngeren Tieren, was dem natürlichen Thermo-regulationsbedürfnis entspricht. Die Ferkel haben mit rund sieben Wochen angefangen, die Suhle zu nutzen. In den Wintermonaten wurde nicht gesuhlt.
Schweine können nicht schwitzen. Abkühlungsmöglichkeiten sind in der Schweineproduktion vorgeschrieben. Allerdings sind Suhlen oder Pools bisher nur auf wenigen Betrieben u.a. Freilandbetrieben vorhanden… .
Chinas große Futterumstellung zur Reduzierung von Sojaimporten belastet Kleinbauern
Chinas Vorhaben, den Einsatz von Sojaschrot im Tierfutter zu senken, um die Abhängigkeit von Importen zu verringern, ist laut Branchenexperten zwar machbar, stellt jedoch insbesondere kleinere Landwirte, die ein Drittel der chinesischen Schweineproduktion ausmachen, vor erhebliche technische und finanzielle Herausforderungen.
Im April kündigte China einen Plan an, den Sojaschrotanteil im Tierfutter bis 2030 auf 10 % zu senken - von 13 % im Jahr 2023. Der anhaltende Handelskonflikt mit den USA erhöht für Peking den Druck, die Ernährungssicherheit zu stärken. 2017 lag der Sojaschrotanteil im chinesischen Tierfutter nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums noch bei 17,9 %.
Gelingt die Umsetzung, könnte China seine jährlichen Sojabohnenimporte um rund 10 Millionen Tonnen senken - das entspricht etwa der Hälfte der 12 Milliarden US-Dollar an Soja-Einfuhren aus den USA im Jahr 2024, wie Reuters-Berechnungen und Analystenschätzungen zeigen. Dies würde die Nachfrage bei Landwirten in den USA und beim Hauptlieferanten Brasilien dämpfen.
Während führende Schweinezuchtbetriebe in China den Sojaschroteinsatz bereits reduziert haben und durch alternative Proteinquellen weitere Einsparungen erzielen können, werden kleinere Produzenten laut Landwirten, Ernährungswissenschaftlern und Analysten mit Kostenproblemen und einer höheren Empfindlichkeit gegenüber Auswirkungen auf das Tierwachstum zu kämpfen haben.
China beherbergt die Hälfte aller Schweine weltweit.
"Unter Kleinbauern besteht eine ausgeprägte Vorliebe für traditionelle, sojaschrotbasierte Futtermischungen - vor allem aus Gewohnheit, Vertrauen und der wahrgenommenen Zuverlässigkeit," sagt Matthew Nicol, Senior Analyst beim Forschungsinstitut China Policy.
"Große Unternehmen werden sich schnell anpassen, während kleinere Betriebe hinterherhinken oder sogar Rückschläge erleben könnten," so Nicol weiter.
Sojabohnen werden in China zu Speiseöl und Schrot verarbeitet - letzteres ist ein günstiger, proteinreicher Bestandteil zur Mast von Schweinen, Geflügel und Rindern. Sojaschrot wird wegen seines optimalen Aminosäureprofils und seiner Kompatibilität mit energiereichen Getreiden wie Mais und Weizen geschätzt.
China, mit Abstand der weltweit größte Sojaimporteur, hat seine Abhängigkeit von US-Lieferungen seit Beginn des Handelsstreits während der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump verringert. China bezieht rund 20 % seiner Sojabohnen aus den USA, gegenüber 41 % im Jahr 2016, bleibt aber weiterhin für fast die Hälfte der US-Sojaexporte verantwortlich.
RÜCKGANG DES SOJASCHROTEINSATZES
Schon jetzt ist Chinas Sojaschrotverbrauch niedriger als in einigen anderen Regionen.
In den USA liegt der Anteil von Sojaschrot im Schweinefutter laut Hans Stein, Schweineernährungswissenschaftler an der University of Illinois, bei etwa 15 % bis 25 %. Alternative Proteinquellen wie Destillationsgetreide aus der Maisethanolproduktion und synthetische Aminosäuren haben Sojaschrot dort zeitweise verdrängt.
Südostasien verwendet laut Basilisa Reas, Regional Technical Director beim U.S. Soybean Export Council mit Sitz in Manila, rund 25 % Sojaschrot im Geflügel- und 20 % im Schweinefutter.
Zum Vergleich: Chinas größter Schweinezuchtbetrieb Muyuan Foods reduzierte den Sojaschrotanteil im Futter 2023 auf 5,7 % - nach 7,3 % im Jahr 2022. Wens Foodstuff meldete 2021 einen durchschnittlichen Sojaschrotanteil von 7,4 % im Mischfutter, wie Unternehmensangaben und Regierungsdokumente zeigen.
Kleinere chinesische Produzenten, die 32 % der Schweine, 63 % des Rindfleischs und 12 % der Masthähnchen des Landes aufziehen, verfügen laut Analysten und Ernährungswissenschaftlern meist nicht über das nötige Kapital, Fachwissen und den Zugang zu präzisen Fütterungstechnologien, um den Sojaschroteinsatz zu senken.
Daten der Schweinehaltungsplattform Zhue.com.cn zeigen, dass chinesische Familienbetriebe üblicherweise 15 % bis 20 % Sojaschrot verwenden.
Ein erfahrener Schweinezüchter mit dem Nachnamen Wang, der in der nordchinesischen Provinz Shanxi 200 bis 300 Schweine hält, setzt 18 % Sojaschrot im Sauenfutter ein und befürchtet, dass eine sojaschrotärmere Ernährung das Gewichtswachstum verlangsamen und den Produktionszyklus verlängern würde.
"Mit sojaschrotreichem Futter kann ich weniger füttern," sagt er. "Mit sojaschrotarmem Futter muss ich mehr geben - sonst werden die Schweine zu mager.".. .
China: Künstliche Intelligenz hilft bei der Schweinezucht
Der chinesische Tech-Gigant Alibaba macht gemeinsame Sache mit dem Agrarkonzern Tequ. Ein ausgeklügeltes System soll dabei helfen, die Zucht der Schweine zu optimieren.
Alibaba wird Tequ mit Software beliefern, die Gesichts- und Geräuschanalyse ermöglicht. Der Agrarkonzern wird die Programme mit eigener Hardware in seinen Schweinezuchtbetrieben kombinieren, wie Quartz schreibt. Tequ züchtet rund zehn Millionen Schweine pro Jahr. Die intelligenten Systeme sollen Schweine anhand von Markierungen identifizieren können. Die Software überwacht dann die Bewegungen jedes Schweins und vermerkt Veränderungen und den aktuellen Fitnesszustand in einer individuellen Datei.
Geräusch-Überwachung
Die Geräusche im Stall werden ebenfalls überwacht. Wenn ein Schwein beispielsweise hustet, wird das registriert und als möglicher Hinweis auf eine Erkrankung vermerkt. Die gesammelten Daten sollen unter anderem dazu dienen, die vielversprechendsten Schweine für die Zeugung von Nachwuchs zu identifizieren. „Bei zehn Millionen Schweinen können wir uns nicht nur auf menschliche Mitarbeiter verlassen“, sagt der CIO von Tequ gegenüber Tianxia Wangshang. Die Software ist an einigen Standorten des Agrarkonzerns bereits im Einsatz.
