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NEWS
von der AVA und aus der Branche
Regierung erzielt Einigung: Neuregelung in der Schweinehaltung bringt mehr Tierwohl, Planungssicherheit und Versorgungssicherheit
Übergangsfrist um sechs Jahre auf 2034 verkürzt – sachlich begründete Ausnahmeregelung für Härtefälle – IBeST+ wird fortgesetzt
Nach mehrwöchigen Verhandlungen innerhalb der Bundesregierung und im engen Schulterschluss der Regierungsparteien konnte eine Einigung über die Neuregelung für die Haltung von Schweinen auf unstrukturierten Vollspaltenbuchten erzielt werden.
Mit der Einigung auf neue Übergangsfristen in der Schweinehaltung gelingt der Bundesregierung ein wichtiger Schritt: Österreich bleibt internationaler Vorreiter beim Tierwohl, bäuerliche Familienbetriebe erhalten Planungssicherheit und die Versorgung mit regionalem Schweinefleisch bleibt gesichert.
Der neue Kompromiss sieht vor, dass die Haltung auf Vollspaltenböden mit 1. Juni 2034 ausläuft – sechs Jahre früher als vorgesehen. Bis Ende 2026 wird das Forschungsprojekt IBeST+ abgeschlossen, um Tierwohlstandards auf wissenschaftlicher Basis weiterzuentwickeln, Bäuerinnen und Bauern bei notwendigen Umbaumaßnahmen zu unterstützen und Fördermaßnahmen weiterzuentwickeln. Damit beginnen auch die Vorarbeiten für neue Mindeststandards. Bereits ab 1. Juni 2029 treten erste Verbesserungen in bestehenden Ställen in Kraft – darunter mehr Platz pro Tier und verpflichtendes organisches Beschäftigungsmaterial. Damit wird die Tierhaltung nachhaltig verbessert und zugleich Rechts- und Planungssicherheit für die Landwirtschaft geschaffen. Das Ergebnis ist ein breit getragener Kompromiss, der nächste Woche im Parlament beschlossen wird und fristgerecht mit 1. Juni 2025 in Kraft treten soll.
Die Bundesregierung zeigt damit: Tierwohl und Landwirtschaft sind miteinander vereinbar – wenn gemeinsam, sachlich und mit Weitblick verhandelt wird.
Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig „Tierschutz ist dieser Bundesregierung ein zentrales Anliegen – und das kann nur in enger Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft nachhaltig gelingen. Wir haben eine Lösung erreicht, die das Wohl der Tiere spürbar verbessert und gleichzeitig praktikable Rahmenbedingungen sowie Rechtssicherheit für die Betriebe schafft. Ab 2027 wird auf wissenschaftlicher Grundlage an einem neuen Mindeststandard gearbeitet, ab 2029 gibt es erste Verbesserungen in bestehenden Ställen, und ab 2034 endet die Haltung auf Vollspaltenböden – mit einer sachlich begründeten Ausnahme für rund 170 Härtefälle. Wir reparieren das Gesetz, sorgen für Verfassungsfestigkeit und schaffen damit eine tragfähige Grundlage für den Tierschutz in Österreich – wissenschaftlich fundiert, gesellschaftlich verantwortbar und politisch zukunftsweisend. Ich bin sehr froh, dass uns das ohne große Aufregung und im konstruktiven Miteinander gelungen ist. Mein Dank gilt allen, die an diesem Ergebnis mitgewirkt haben.“
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig: „Die Neuregelung ist ein tragfähiger und verfassungskonformer Kompromiss. Damit ermöglichen wir eine praxistaugliche Weiterentwicklung in der Schweinehaltung, garantieren Versorgung mit regionalem Schweinefleisch und ermöglichen umsetzbare Investitionen. Diese Einigung sorgt dafür, dass es auch in Zukunft ausreichend Schnitzel gibt – und zwar nicht von irgendwo her, sondern aus Österreich.“
„Ein neuer Stall kostet oft mehr als eine Million Euro – deshalb braucht es klare Regeln und Verlässlichkeit. Wer Verantwortung für einen Hof und Tiere übernimmt, braucht Planungs- und Rechtssicherheit. Mit dieser Lösung schaffen wir endlich verlässliche Rahmenbedingungen.“
„Die neuen Übergangsfristen sind ein realistischer Weg nach vorne – in Richtung mehr Tierwohl. Tierwohl braucht Investitionen – und Investitionen brauchen Rechtssicherheit. Mit dieser Lösung bringen wir beides zusammen. Österreich bleibt beim Tierwohl an der Spitze – jetzt mit einer praxistauglichen und verfassungskonformen Lösung.“
Landwirtschaftssprecher Abg. z. NR Georg Strasser: „Trotz großer wirtschaftlicher Herausforderungen sind die Bäuerinnen und Bauern bereit, Verantwortung zu übernehmen und ihre Betriebe weiterzuentwickeln. Unsere Bäuerinnen und Bauern stellen sich neuen Anforderungen – vorausgesetzt, es gibt verlässliche Rahmenbedingungen. Die nun vorliegende Novellierung des Tierschutzgesetzes war aufgrund eines Erkenntnisses des Verfassungsgerichtshofs aus dem Jänner 2024 notwendig. Die ausverhandelte Lösung schafft Planungssicherheit für die Betriebe und ermöglicht eine Weiterentwicklung der Branche.“
„Gleichzeitig braucht es eine gesamtgesellschaftliche Mitverantwortung: Wer mehr Tierwohl fordert, muss auch bereit sein, heimisches Fleisch bewusst zu kaufen. Tierwohl darf keine Einbahnstraße sein – es braucht Unterstützung entlang der gesamten Wertschöpfungskette, vom Handel bis zu den Konsumenten. Nur wenn Wertschätzung und Nachfrage zusammenkommen, kann echte Weiterentwicklung gelingen.“
Die Neuregelung im Detail:
- Beschluss im Parlament: Die Änderung des Tierschutzgesetzes wird kommende Woche beschlossen und tritt fristgerecht am 1. Juni 2025 in Kraft.
- Verbot für Neubauten: Seit 1. Jänner 2023 sind Neu- und Umbauten mit unstrukturierten Vollspaltenbuchten ohne Funktionsbereiche verboten. Vorgeschrieben sind mehr Platz, strukturierte Buchten, eine Klimatisierung und mehr Beschäftigungsmaterial.
- Mit 1. Juni 2034 endet die Haltung auf Vollspaltenböden. Die Betriebe haben damit 9 Jahre, um ihre Ställe umzustellen.
- Für Betriebe, die zwischen Juni 2018 und Dezember 2022 in neue Ställe investiert haben, gilt eine individuelle Übergangsfrist von 16 Jahren, je nach Zeitpunkt der Fertigstellung der baulichen Maßnahmen. Für rund 170 Betriebe wurde somit eine sachlich begründete Härtefallregelung geschaffen. Um diese in Anspruch zu nehmen, ist eine Meldung bis zum Ende 2027 notwendig.
- Stallbau 2022 → Nutzung bis 2038
- Stallbau 2021 → Nutzung bis 2037
- Stallbau 2020 → Nutzung bis 2036
- Stallbau 2019 → Nutzung bis 2035
- Stallbau Juni 2018 → Nutzung bis Juni 2034
- z.B.: Bei Fertigstellung der baulichen Maßnahmen im Oktober 2019 gilt eine Übergangsfrist von 16 Jahren. Das bedeutet: Die Übergangsfrist endet für diesen Betrieb im Oktober 2035.
- Ab 1. Juni 2029 gelten bessere Standards und damit neue Anforderungen (Gruppenhaltung NEU) hinsichtlich der Besatzdichte und zusätzlichem organischen Beschäftigungsmaterial, wie Strohraufen oder Hanfseile.
- Bis Ende 2026 wird das Forschungsprojekt IBeST+ abgeschlossen, um Tierwohlstandards auf wissenschaftlicher Basis langfristig weiterzuentwickeln, Bäuerinnen und Bauern bei notwendigen Umbaumaßnahmen zu unterstützen und Fördermaßnahmen weiterzuentwickeln. 2027 folgt dann eine fachliche Begutachtung, ehe die Vorarbeiten für neue Mindeststandards beginnen – samt differenzierter, ausreichend langer Übergangsregelungen.
- Förderung: Mit der Einigung schafft die Bundesregierung klare Perspektiven für die Landwirtschaft. Die Umstellung ist anspruchsvoll, aber die Bäuerinnen und Bauern werden mit gezielten Förderungen unterstützt, um den Wandel zu stemmen. Die Umstellung wird durch Investitionsförderungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik unterstützt.
- Tierwohl: Österreich gehört mit dieser gesetzlichen Regelung beim Tierschutz zur internationalen Spitze. Die neue Einigung setzt genau dort an und ermöglicht eine realistische, schrittweise Weiterentwicklung der Branche.
Fazit: Verlässlicher Rahmen für Betriebe und klare Fortschritte beim Tierwohl
- Ende der unstrukturierten Vollspaltenbucht mit Juni 2034
- Erste Verbesserungen ab 2029 – mehr Platz und Beschäftigungsmaterial
- Härtefallregelung – individuelle Übergangsfrist für Ausnahmefälle
- Verfassungs- und europarechtskonforme Lösung
- Abschluss von IBeST+ bis Ende 2026, Weiterentwicklung von Tierwohlstandards, Fördermaßnahmen für Bäuerinnen und Bauern, sowie Vorarbeiten für neue Mindeststandards.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft
Lisa Neuhauser, BA
Telefon: +43 1 71100 DW 606747
E-Mail: presse@bmluk.gv.at
Website: https://www.bmluk.gv.at/
Tierisch gut – wie Cannabis deinem Liebling helfen kann
Nachhaltige Hilfe für Tiere: Tierarzt Henning Wilz und die Wirkung von CBD
In der Folge des Hanffluencer-Podcasts steht die Tiermedizin im Zentrum. Lars und Julian begrüßen den erfahrenen Tierarzt Henning Wilz, der seit vielen Jahren in eigener Praxis ganzheitlich arbeitet und dabei zunehmend auf Cannabinoide wie CBD setzt. Wilz berichtet von seiner Leidenschaft für die Tiergesundheit, seinen Erfahrungen mit alternativen Heilmethoden und dem Potenzial von Hanf in der Veterinärmedizin.
Dieser Podcast wurde von den Hanffluencern am 6. November 2023 auf Spotify unter dem Titel Nr. 31 „Tierisch gut – wie Cannabis deinem Liebling helfen kann“ veröffentlicht.
Ganzheitliche Tiermedizin mit Fokus auf den Darm
Henning Wilz beschreibt sich selbst als „großen Bären“ – ruhig, einfühlsam und seit der Schulzeit fest entschlossen, Tierarzt zu werden. Seine Philosophie basiert auf einer ganzheitlichen Sichtweise. Insbesondere der Darm spielt dabei eine zentrale Rolle: „Eine Krankheit kann viele Väter haben, aber die Mutter ist immer die Ernährung“, zitiert er ein asiatisches Sprichwort. Er sieht den Leaky-Gut – also einen durchlässigen Darm – als eine Hauptursache vieler Erkrankungen bei Tieren. Immer schlechtere Ernährung, Stress, Antibiotika und Umweltgifte wirken sich auf das Mikrobiom aus und führen langfristig zu chronischen Problemen.
Cannabinoide als Baustein einer modernen Therapie
Seit einigen Jahren nutzt Wilz Cannabinoide, insbesondere CBD, in seiner Praxis. Dabei greift er vorzugsweise auf Vollextrakte zurück, also Öle, die das volle Spektrum der Hanfpflanze enthalten. Nur so könne man vom sogenannten Entourage-Effekt profitieren, bei dem verschiedene Bestandteile der Pflanze synergistisch wirken. Isolate lehnt er weitgehend ab – sie seien zwar hoch konzentriert, entfalten aber nicht die gleiche biologische Wirkung.
Nach Blackout in Spanien: Was gehört in den Notfallvorrat?
AVA: „Können wir doch nicht mehr sicher sein, dass ein „deutscher Blackout unmöglich sei“?...
Die Verbraucherzentrale Sachsen gibt Tipps für den Ernstfall.
Ein Stromausfall kann jederzeit und völlig unerwartet auftreten – das hat der großflächige Zusammenbruch der Energieversorgung in Spanien und Portugal eindrücklich gezeigt. Nur wenige Supermärkte verfügten über Reservegeneratoren und waren auf einen solchen Notfall vorbereitet. Umso wichtiger ist es, sich persönlich auf derartige Krisensituationen einzustellen. Im aktuellen Marktcheck der Verbraucherzentrale Sachsen geben Ernährungsexpertinnen wertvolle Hinweise zur notwendigen Lebensmittel- und Heimausstattung für Extremereignisse.
Wenn der Notfall eintritt: Offizielle Empfehlungen
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, einen Vorrat an haltbaren Lebensmitteln für zehn Tage anzulegen. Zusätzlich sollten pro Person täglich mindestens zwei Liter Trinkwasser verfügbar sein. Um Mahlzeiten auch bei Ausfall von Strom oder Gas zubereiten zu können, ist eine Notfallkochstelle – etwa ein Campingkocher – empfehlenswert. Ebenso sinnvoll sind ein batteriebetriebenes Radio, Taschenlampen, Hygieneartikel sowie eine Bargeldreserve.
Campingkocher besonders für Familien mit Babys wichtig
Ohne Strom wird die hygienische Zubereitung von Babynahrung schnell zur Herausforderung. Akkubetriebene Küchengeräte wie Mixer oder Flaschenwärmer erweisen sich im Notfall als wenig hilfreich – das zeigt der Marktcheck der Verbraucherzentrale Sachsen. Viele der online angebotenen Produkte können Wasser nicht ausreichend erhitzen, um es sicher abzukochen. Zudem begünstigen lange Warmhaltezeiten die Vermehrung von Keimen. Für Familien ist ein Campingkocher daher besonders wichtig. „Wir empfehlen außerdem, auch hierfür rechtzeitig einen Vorrat an Säuglingsnahrung anzulegen“, rät Lena Sudhoff, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen.
Powerbank: Energieversorgung im Notfall
Kleine Powerbanks können ein Smartphone ein- bis zweimal aufladen – wichtig, um im Notfall erreichbar zu bleiben oder Informationen zu erhalten. Für mehrere Tage ist eine größere Powerbank mit etwa 20.000 mAh empfehlenswert. „Größere Powerstationen bieten zwar mehr Kapazität, sind aber teuer und aufgrund ihrer begrenzten Einsatzmöglichkeiten nur selten sinnvoll“, erklärt Lena Sudhoff.
Wassermanagement und Hygiene
Auch die Wasserversorgung kann bei Stromausfällen eingeschränkt sein. Daher sollten Verbraucher*innen frühzeitig Wasser in Badewannen oder Eimern auffangen – etwa für Körperpflege oder Toilettenspülung. Feuchttücher und Haushaltspapier helfen zusätzlich, Wasser zu sparen.
Der Marktcheck zeigt: Viele Spezialgeräte sowie spezielle Lebensmittel für den Notfall aus dem Internet sind weder praktisch noch notwendig. „Ein sinnvoll ausgestatteter Lebensmittelvorrat, ein Campingkocher und einfache Hilfsmittel reichen aus, um auch längere Stromausfälle gut zu überstehen“, resümiert Lena Sudhoff.
Den kompletten Marktcheck gibt es hier.
Wie ein Lebensmittelvorrat schützt und versorgt: Mehr zum Projekt „Werde Vorratsheld*in“ unter verbraucherzentrale-sachsen.de/vorratshelden .
Hohe Erwartungen an Bundeskanzler Merz
Große Erwartungen an die neue Bundesregierung hat der Industrieverband Agrar (IVA). Der Koalitionsvertrag enthalte für die Landwirtschaft "richtungsweisende Aussagen und Vorhaben". Diese müssten nun zügig umgesetzt werden, mahnte IVA-Präsident Michael Wagner am Dienstag (6.5.) auf der Jahrestagung des Wirtschaftsverbandes. Dass sich aus Sicht der Unternehmen etwas tun muss, zeigen nicht zuletzt auch die vom IVA präsentierten Zahlen für das Jahr 2024: Das Pflanzenschutzmittelgeschäft schrumpfte, die Düngemittelproduktion trat auf der Stelle.
Laut dem IVA haben die im Verband zusammengeschlossenen Hersteller von Pflanzenschutzmitteln im vergangenen Jahr 1,22 Mrd. Euro Umsatz gemacht. Das war im Vergleich zu den 2023 erzielten 1,34 Mrd. Euro ein Rückgang um 9,1%. In Teilen sei dies durch den Abbau von Lagerbeständen im Handel zu erklären. Dennoch sei der deutsche Pflanzenschutzmarkt in Summe und inflationsbereinigt in den vergangenen zehn Jahren um etwa ein Viertel geschrumpft, erläuterte der IVA.
Etwas besser schlugen sich die Düngemittelproduzenten. Der Absatz an Stickstoffdünger wuchs den Verbandsangaben zufolge verglichen zum Vorjahr leicht um 1,8% auf 1,05 Mio. Tonnen. Einen "starken Zuwachs" verzeichnete zudem der Absatz von Phosphor und Kali. Ausgehend von einem hohen Niveau ging dagegen der Kalkabsatz etwas zurück.
Dem UBA das Vetorecht entziehen
Wagner lobte, dass Union und SPD das Thema "Ernährungssouveränität" für sich entdeckt hätten. Ein Schlüssel dafür ist aus Sicht des Industrieverbandes eine schnellere und einfachere Zulassung von Pflanzenschutzmitteln. Die Anzahl an Wirkstoffen habe in den vergangenen Jahren dramatisch abgenommen. Das europäische Pflanzenschutzrecht mit seinem sogenannten Gefahrenansatz sei zudem "innovationsfeindlich", kritisierte Wagner. Dass die neue Bundesregierung die behördlichen Strukturen "verschlanken" wolle, begrüßte er daher. Die Lösung dafür liege zudem bereits auf den Tisch: "Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) muss zur starken zentralen Behörde werden", forderte Wagner.
Hohe Erwartungen an Merz
Bekanntlich sind in Deutschland neben dem BVL auch das Umweltbundesamt (UBA), das Julius-Kühn-Institut (JKI) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) an Zulassungen beteiligt. Nach Vorstellung des IVA sollten diese drei Behörden nicht länger Vetorechte gegenüber dem BVL haben dürfen, wie es beim UBA der Fall ist. "Nur so sind effektivere Verfahren möglich", sagte Wagner. "Die Hersteller benötigen eine bessere Planbarkeit, wenn sie Zulassungsanträge stellen."
Zölle auf russischen Dünger
Vor einem unfairen Wettbewerb bei der Düngemittelproduktion warnte erneut der Vorsitzende des betreffenden IVA-Fachgebiets, Marco Fleischmann. Anbieter aus Übersee und vor allem Russland würden zu deutlich günstigeren Energiekosten und auch einem schlechten CO2-Fußabdruck produzieren. Die heimischen Produzenten, die "erhebliche" Investitionen in klimafreundliche Produktionsanlagen getätigt hätten, hätten nun das Nachsehen. Fleischmann erneuerte seine Forderung nach Zöllen auf russischen und belarussischen Dünger. Dass sich die Bundesregierung auf EU-Ebene dafür einsetzen wolle, begrüßte er ausdrücklich.
Nach Einschätzung Fleischmanns hätten diese Zölle zudem keinen treibenden Effekt auf die hiesigen Kosten für Düngemittel. Ziel sei es, die "Übergewinne" der Unternehmen beziehungsweise die Erträge aus Exportsteuern auf der russischen und belarussischen Seite abzuschöpfen.
Automatisches und konventionelles Melken:
Was der Tierarzt/Tierärztin unbedingt wissen muss und wo kann er/sie Einfluss nehmen?
Eutergesundheit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis systematischer Prävention.
"Automatisches und konventionelles Melken" für Tierärzte am 18.06. im Münsterland
Probleme mit Mastitiden? Der Tierarzt/ -ärztin vom Krisenmanager zum Gestalter (7 ATF-Std.)
Eutergesundheit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis systematischer Prävention.
Betreuende Tierärztinnen und Tierärzte müssen den Milchviehbetrieb, auch bei einer „Mastitisproblematik“, immer als Ganzes betrachten – von der Melktechnik bis zur Herdenführung. Denn der größte Hebel der Mastitisbekämpfung ist die Prävention.
Nicht mit und durch den Einsatz von Antibiotika können TÄ „Mastitisprobleme“ lösen, sondern nur durch „systemisches Denken“, indem sie Melkprozesse optimieren.
Milchkuhherdenbetreuende Tierarztpraxen sollen Landwirte auch dazu befähigen, „Melkfehler“ in jeder Hinsicht zu erkennen, zu korrigieren, die Stallbedingungen zu optimieren und vorhandene Daten proaktiv zu nutzen. Denn die beste Melkroutine nützt nur wenig, wenn z.B. die Liegeboxen verschmutzt sind oder das Futter zu energiearm ist… .
Diese „ganzheitliche tierärztliche Vorgehensweise verlangt allerdings auch umfassendes „Knowhow“ außerhalb der tiermedizinischen Wissenschaften. Denn die tierärztlichen Herdenbetreuer müssen die Zusammenhänge zwischen Melken, Melktechnik, Management, Milchqualität, usw. verstehen. Nur dann kann, mit der entsprechenden “ganzheitlichen“ Betrachtung und Beratung, die Eutergesundheit der Milchviehherde erfolgreich auf hohem Niveau gehalten werden.
In diesem speziellen AVA-Seminar werden Sie von einem absoluten Fachmann geschult. Dr. Dirk Hömberg, Münster, ist seit vielen Jahren in der Beratung von Milchviehbetrieben im In- und Ausland bekannt und erfolgreich. In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Hoftierärzten berät er Betriebe mit Mastitis(-bestands-)Problemen in Sachen Melkvorgang, Melktechnik und das „Drumherum“ - in den allermeisten Fällen in dieser „Kooperation“ sehr erfolgreich.
Letztlich geht es darum, „tierärztliche Feuerwehreinsätze“ zur Mastitisproblematik durch vorausschauendes Handeln überflüssig zu machen – für gesündere Kühe und
nachhaltigere Betriebe. Die Herausforderung der Tierärzte liegt darin, Landwirte davon zu überzeugen, dass Prävention kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in die Zukunft ist.
Tierärztliches Handeln macht den Unterschied –zwischen Reagieren und Gestalten!
Automatisches und konventionelles Melken:
Was der Tierarzt/Tierärztin unbedingt wissen muss und wo kann er/sie Einfluss nehmen?
Tierärzteseminar in der Milchviehherdenbetreuung am Mittwoch, 18.Juni 2025
Programm; Beginn: 09:00 Uhr
- Biologische & technische Grundlagen des Maschinenmelkens
- Begutachtung und Bewertung von Melksystemen (incl. AMS) einschließlich des zugehörigen Stalls
- Einfluss des Melkens auf Milchleistung, Eutergesundheit & Milchqualität
- Tiergerechte Melktechnik: Anforderungen & verbreitete Mängel
- Bedeutung und Beeinflussung der Melkintervalle beim Melken (AMS/Konventionell)
- Fachgerechte Melkroutine
- Hygiene in Melksystemen (AMS/Konventionell)
- Kontrolle der Milchqualität und Eutergesundheit in Melksystemen (AMS/Konventionell)
- Diskussion
Ende 17:30 Uhr
Ort: Steinfurt – Burgsteinfurt (Münsterland)
Seminargebühr: 325,00 Euro (+MwSt.) inkl. Verpflegung
Zielgruppe: Tierärztinnen /Tierärzte mit „mehr als nur AB-Mastitistherapeut“
ATF: 7 Stunden anerkannt
E-Mail: shop@ava1.de oder über die AVA-Homepage www.ava1.de
Hof & Heimat der LZ Rheinland
Hof & Heimat ist der Podcast der LZ-Redaktion für alle, die das Landleben lieben und im Rheinland verwurzelt sind. Hier hört ihr jede Woche ausgewählte News und vereinzelt auch Interviews rund um Landleben und Landwirtschaft.
In der dritten Folge Hof & Heimat sprechen die LZ-Redakteurinnen Kathrin Fries und Katrin John über Forderungen nach einem aktiven Wolfsmanagement und ein Interview mit der Geschäftsführerin von Bayer CropScience Deutschland Karin Guendel Gonzalez. Außerdem hat Kathrin Fries LZ-Chefredakteur Detlef Steinert zum neuen Bundeslandwirtschaftsminister befragt. Katrin John hat mit Spargelanbauer Dirk Janßen über den Diebstahl von Grünspargel von seinem Feld in Geldern-Walbeck gesprochen.
Hinweise zum Spargeldiebstahl können bei der Polizeidienststelle Geldern unter 0 28 31/12 50 gemeldet werden.
Der neue Bundeslandwirtschaftsminister ist bei Instagram unter dem Profil @alois.rainer.mdb aktiv.
Hier findet ihr uns:
- Homepage: https://www.lz-rheinland.de/
- Instagram: https://www.instagram.com/lz_rheinland/
- Facebook: https://www.facebook.com/LZRheinland/
Anregungen und Rückmeldungen gerne an: podcast@lz-rheinland.de
Viel Spaß beim Zuhören!
Nabelerkrankungen/Neugeborenendurchfall des Kalbes und Co. & Fälle aus der Rinderpraxis
Mi, 04. – Do, 05. Juni in A-6261 Strass im Zillertal (Tirol, Österreich)
Kursleitung: Dr. Annette Lorch, München & Dr. Günter Rademacher, Eching
Der „Nabel des Kalbes“ wurde/wird in vielen Fällen auf Milchviehbetrieben wurde meist aus ökonomischen Gründen „vernachlässigt“, was sich nun aber geändert hat. „Kälber sind teuer geworden!“ Wir TÄ wollen zeigen, dass der Nabel des Kalbes nicht vernachlässigt werden darf. Rund um den Kälbernabel (incl. Diagnosen, Therapien, OP’s …), neue Erkenntnisse zum Neugeborenendurchfall und Co. aus tierärztlicher Sicht, sind Themen des ersten Seminartages.
Am zweiten Seminartag werden interessante, häufige und auch verblüffende „Fälle aus der Rinder-/Kälberpraxis“ des Klinikalltags vorgestellt und gemeinsam diskutiert: Diagnosen, Differenzialdiagnosen, therapeutische Maßnahmen, Prognosen und viele Ihrer offenen Fragen werden entsprechend aufgegriffen und gemeinsam mit den Teilnehmern „abgearbeitet“.
Von Tierärztinnen und Tierärzten, als berufene Schützer der Tiere, wird und muss bei „Leiden und Schmerzen“ (wie z. B. bei Erkrankungen) der anvertrauten Tiere auf jeden Fall zum Wohle der Tiere gehandelt werden. Nicht nur aus diesem Grunde bietet die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) dieses einmalige und besondere AVA-Intensivseminar an, um den milchviehbetreuenden Kolleginnen und Kollegen die „Problematik“ und die entsprechenden tierärztlichen Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen – zum Wohle der Tiere und des landw. Betriebes.
Unsere beiden Referierenden, Dres A. Lorch und G. Rademacher, sind Spezialisten auf ihrem Gebiet. Sie vermitteln Ihnen gerne ihre zigjährigen Erfahrungen aus der Rinderklinik der LMU.
Die bisherigen Kurse dieser Art wurden von allen Teilnehmern sehr gut evaluiert, wobei die Praxisrelevanz ganz besonders betont wurde.
Schauen Sie sich das vollständige Programm/Anmeldung auf der AVA-Homepage HIER an.
Interessierte aus Österreich, der Schweiz, bzw. aus Italien melden sich bitte direkt per Mail an shop@ava1.de . Bitte vergessen Sie nicht, Ihre UID-Nr. (ATU) bei der Anmeldung mit anzugeben.
16 ATF-Std. /Bildungsstunden ÖTK: 14,00 BS allg.; 13,00 FTA-Wiederkäuer; 14,00 TGD
Wir würden uns freuen, Sie persönlich begrüßen zu dürfen
Nabelerkrankungen/Neugeborenendurchfall des Kalbes und Co. & interessante und verblüffende Fälle aus der Rinderpraxis
zweitägiger AVA-Workshop am 04. und 05. Juni in Tirol (Zillertal) in Österreich: Noch Plätze frei.
Kursleitung: Dr. Annette Lorch, München & Dr. Günter Rademacher, Eching

Der „Nabel des Kalbes“ wurde/wird in vielen Fällen auf Milchviehbetrieben wurde meist aus ökonomischen Gründen „vernachlässigt“, was sich nun aber geändert hat. „Kälber sind teuer geworden!“ Wir TÄ wollen zeigen, dass der Nabel des Kalbes nicht vernachlässigt werden darf. Rund um den Kälbernabel (incl. Diagnosen, Therapien, OP’s …), neue Erkenntnisse zum Neugeborenendurchfall und Co. aus tierärztlicher Sicht, sind Themen des ersten Seminartages.
Am zweiten Seminartag werden interessante, häufige und auch verblüffende „Fälle aus der Rinder-/Kälberpraxis“ des Klinikalltags vorgestellt und gemeinsam diskutiert: Diagnosen, Differenzialdiagnosen, therapeutische Maßnahmen, Prognosen und viele Ihrer offenen Fragen werden entsprechend aufgegriffen und gemeinsam mit den Teilnehmern „abgearbeitet“.
Von Tierärztinnen und Tierärzten, als berufene Schützer der Tiere, wird und muss bei „Leiden und Schmerzen“ (wie z. B. bei Erkrankungen) der anvertrauten Tiere auf jeden Fall zum Wohle der Tiere gehandelt werden. Nicht nur aus diesem Grunde bietet die Agrar- und
Veterinär-Akademie (AVA) dieses einmalige und besondere AVA-Intensivseminar an, um den milchviehbetreuenden Kolleginnen und Kollegen die „Problematik“ und die entsprechenden tierärztlichen Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen – zum Wohle der Tiere und des landw. Betriebes.
Unsere beiden Referierenden, Dres A. Lorch und G. Rademacher, sind Spezialisten auf ihrem Gebiet. Sie vermitteln Ihnen gerne ihre zigjährigen Erfahrungen aus der Rinderklinik der LMU.
Die bisherigen Kurse dieser Art wurden von allen Teilnehmern sehr gut evaluiert, wobei die Praxisrelevanz ganz besonders betont wurde.
Schauen Sie sich das vollständige Programm/Anmeldung auf der AVA-Homepage HIER an.
Interessierte aus Österreich, der Schweiz, bzw. aus Italien melden sich bitte direkt per Mail an shop@ava1.de . Bitte vergessen Sie nicht, Ihre UID-Nr. (ATU) bei der Anmeldung mit anzugeben.
16 ATF-Std. /Bildungsstunden ÖTK: 14,00 BS allg.; 13,00 FTA-Wiederkäuer; 14,00 TGD
MKS in der Slowakei: Zwischen Desinfektion und Desinformation (mit Audiobericht)
Seit Wochen kämpft die Slowakei gegen die Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche – mit drastischen Maßnahmen und tiefgreifenden Konsequenzen für Landwirte. Die Lage scheint inzwischen stabilisiert, doch rechte Influencer und Radikale versuchen, die Krise politisch auszunutzen.
Kontrollen und Desinfektion an den Grenzen
Um ein Überschwappen der Maul- und Klauenseuche auf ihr Territorium zu verhindern, schränkten die Nachbarstaaten Tschechien und Österreich den grenzüberschreitenden Verkehr mit der Slowakei ein und verhängten Restriktionen bei der Einfuhr von landwirtschaftlichen Produkten aus dem Land. Viele kleine Grenzübergänge wurden geschlossen, um die Lkw an den übrigen besser kontrollieren und desinfizieren zu können. Auch Pkw müssen über einen Desinfektionsteppich fahren. An den noch offenen Übergängen bilden sich deshalb lange Staus. Insbesondere für Pendler, die täglich in die eine oder andere Richtung fahren, ist das strapaziös.
Zu dieser Gruppe gehört Elena Seeber, die in der Slowakei arbeitet und in Österreich kurz hinter der Grenze wohnt. Sie fährt mehrmals täglich zwischen beiden Staaten hin- und her. "Die größte Herausforderung ist das Warten in Kolonnen, die sich regelmäßig bilden, vor allem zu Stoßzeiten, vor Wochenenden und Feiertagen", sagt die Pendlerin dem MDR. Dennoch würde sie nicht so weit gehen, die Beschränkungen mit jenen aus den Zeiten der Corona-Pandemie zu vergleichen. Damals habe es in jedem Land eigenständige Regeln gegeben, die häufig nicht aufeinander abgestimmt gewesen seien.
Und ob die jetzigen Maßnahmen auch von allen eingehalten werden? Da hat Elena Seeber ihre Zweifel: "Ein wenig augenzwinkernd kann man sagen, dass natürlich jede Regel dazu da ist, umgangen zu werden", sagt sie, fügt allerdings hinzu: "Ich denke andererseits, dass so manchem, der die vielen Tausend notgeschlachteten Tiere gesehen hat, die Lust vergangen ist, die geltenden Beschränkungen und Regeln zu missachten."
Tausende Tiere notgeschlachtet
Seit etwas mehr als einem Monat ist die Slowakei im Bann der Maul- und Klauenseuche. Während für Menschen diese äußerst aggressive Virus-Krankheit weitgehend ungefährlich ist, hat sie für befallene Rinder, Schweine und Schafe fatale Folgen. Ihr können allerdings auch exotische Tiere in Zoos zum Opfer fallen, etwa Elefanten oder Antilopen. Die Ausbreitung der Krankheit kann eigentlich nur durch radikale Lösungen unterbunden werden: Ganze Herden müssen notgeschlachtet werden. Ebenso ist es notwendig, die betroffenen Gebiete von der Außenwelt zu isolieren und strenge Hygienevorschriften einzuhalten, einschließlich einer gründlichen Desinfizierung…. .
Debatte eskaliert: Tierseuche in der Slowakei: Zwischen Desinfektion und Desinformation
Seit Wochen kämpft die Slowakei gegen die Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche – mit drastischen Maßnahmen und tiefgreifenden Konsequenzen für Landwirte. Die Lage scheint inzwischen stabilisiert, doch rechte Influencer und Radikale versuchen, die Krise politisch auszunutzen.
Kontrollen und Desinfektion an den Grenzen
Um ein Überschwappen der Maul- und Klauenseuche auf ihr Territorium zu verhindern, schränkten die Nachbarstaaten Tschechien und Österreich den grenzüberschreitenden Verkehr mit der Slowakei ein und verhängten Restriktionen bei der Einfuhr von landwirtschaftlichen Produkten aus dem Land. Viele kleine Grenzübergänge wurden geschlossen, um die Lkw an den übrigen besser kontrollieren und desinfizieren zu können. Auch Pkw müssen über einen Desinfektionsteppich fahren. An den noch offenen Übergängen bilden sich deshalb lange Staus. Insbesondere für Pendler, die täglich in die eine oder andere Richtung fahren, ist das strapaziös.
Zu dieser Gruppe gehört Elena Seeber, die in der Slowakei arbeitet und in Österreich kurz hinter der Grenze wohnt. Sie fährt mehrmals täglich zwischen beiden Staaten hin- und her. "Die größte Herausforderung ist das Warten in Kolonnen, die sich regelmäßig bilden, vor allem zu Stoßzeiten, vor Wochenenden und Feiertagen", sagt die Pendlerin dem MDR. Dennoch würde sie nicht so weit gehen, die Beschränkungen mit jenen aus den Zeiten der Corona-Pandemie zu vergleichen. Damals habe es in jedem Land eigenständige Regeln gegeben, die häufig nicht aufeinander abgestimmt gewesen seien.
Und ob die jetzigen Maßnahmen auch von allen eingehalten werden? Da hat Elena Seeber ihre Zweifel: "Ein wenig augenzwinkernd kann man sagen, dass natürlich jede Regel dazu da ist, umgangen zu werden", sagt sie, fügt allerdings hinzu: "Ich denke andererseits, dass so manchem, der die vielen Tausend notgeschlachteten Tiere gesehen hat, die Lust vergangen ist, die geltenden Beschränkungen und Regeln zu missachten."
Seit etwas mehr als einem Monat ist die Slowakei im Bann der Maul- und Klauenseuche. Während für Menschen diese äußerst aggressive Virus-Krankheit weitgehend ungefährlich ist, hat sie für befallene Rinder, Schweine und Schafe fatale Folgen. … .
