Rufen Sie uns an: +49 (0) 2551-78 78
NEWS
von der AVA und aus der Branche
NRW sagt Asiatischer Hornisse den Kampf an
Honigbienen in Gefahr: NRW zahlt Prämien für die Jagd auf die Asiatische Hornisse. Das Land setzt auch auf neue Technik und Schulungen.

Mit Schulungen und Prämien verstärkt das Land NRW den Kampf gegen die invasive Asiatische Hornisse.
Geschulten Imkerinnen und Imker werden für eine fachgerechte Entfernung von Nestern der Asiatischen Hornisse 150 bis 300 Euro gezahlt, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte. Die Prämien können auch von Imkern in Anspruch genommen werden, die dafür einen professionellen Schädlingsbekämpfer beauftragen.
Bezuschusst mit pauschal 250 Euro wird auch die Schutzausrüstung für Imker wie etwa Schutzanzüge inklusive Helm und Visier. Absaugvorrichtungen oder Lanzen für die professionelle Bekämpfung werden mit einer Pauschale von 2.000 Euro unterstützt.
Schulungen werden mit einem Schwerpunkt zur Bekämpfung der Asiatischen Hornisse und der Entfernung der sogenannten Primärnester ausgebaut. Diese kugeligen Nester finden sich im Frühling häufig unter Dachüberständen, in Geräteschuppen oder bodennah in Sträuchern und Hecken. Eine Grundausbildung wird auch für die Bekämpfung der viel größeren Sekundärnester angeboten, die im Sommer gebaut werden.
Asiatische Hornisse lauert Honigbienen auf
Die vor allem von Imkern gefürchtete Asiatische Hornisse hat sich in Nordrhein-Westfalen massiv ausgebreitet. 2025 wurden mehr als 7.300 Exemplare gemeldet - im Jahr zuvor waren es laut Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (Lanuk) noch knapp 1.400. Die aggressiven Hornissen lauern Honigbienen an ihrem Stock auf und töten sie im Flug.
Gras fressen, Pfoten lecken, Knubbel an der Haut – diese Warnzeichen sollten Hundebesitzer nie ignorieren
Wenn ein Hund Gras frisst, kann dies auf zunächst harmlose Ursachen wie Verdauungsprobleme, Nährstoffmangel, Stress oder schlicht Langeweile hindeuten
Gras fressen, Pfoten lecken, ein neuer Knubbel unter dem Fell – manchmal steckt mehr dahinter. Welche Signale man nicht übersehen sollte.
Ein paar Halme Gras am Wegesrand, ein kurzes Lecken an der Pfote nach dem Spaziergang, eine kleine Verhärtung unter dem Fell, die gestern noch nicht vorhanden war – solche Beobachtungen gehören für viele Hundehalter zum Alltag. Meistens bleibt es dabei: Die Halme landen im Gras, das Lecken hört auf, der Knubbel wirkt harmlos. Doch genau in dieser Routine der Haustiere steckt eine Falle, die sich schleichend auftut.
Das Problem ist nicht das einzelne Symptom – es ist das Muster dahinter. Ein Hund, der regelmäßig Gras frisst und danach würgt, sendet ein anderes Signal als einer, der einmal kurz schnuppert. Auch wenn ein Hund täglich dieselbe Pfote bearbeitet oder ein Knoten neu aufgetaucht ist, sollte nicht außer Acht gelassen werden. Zudem sollte der Fellfreund nur einmal am Tag gefüttert werden... .
Bioresonanz erobert die Tiermedizin: Sanfte Diagnostik im Aufwind
Nicht-invasive Diagnostik gewinnt in der Tiermedizin an Bedeutung. Trotz fehlender klinischer Studien treiben Technik und EU-Recht das Segment voran. Bioresonanz erobert die Tiermedizin: Sanfte Diagnostik im Aufwind

Die Veterinärmedizin erlebt einen Paradigmenwechsel: Immer mehr Tierärzte und Halter setzen auf nicht-invasive Diagnoseverfahren. Bioresonanz-Analyse hat sich von einer Nischenmethode zu einem strukturierten Marktsegment entwickelt. Dahinter steckt eine Kombination aus technologischen Neuerungen und einem veränderten regulatorischen Umfeld in Europa.
Techniksprung: Spezialgeräte für Tiere
Die Gerätehersteller haben im vergangenen Jahr massiv aufgerüstet. Statt umgebauter Humanmedizin-Geräte gibt es nun spezielle Veterinärsysteme. Der Rayocomp PS 1000 polar 4.0 VET etwa, in der 2025er Edition, bietet dedizierte Softwaremodule für Pferde, Hunde und Katzen. Hochleistungssysteme erfassen mittlerweile über 3.600 Frequenzspektren, um energetische Ungleichgewichte in Organen, Bewegungsapparat und sogar der Psyche der Tiere zu identifizieren.
Der Ansatz ist „ursachenorientiert". Anders als die klassische Schulmedizin, die oft Symptome unterdrückt, will die neue Gerätegeneration Stressfaktoren wie Umweltgifte, Erdstrahlen oder Futtermittelunverträglichkeiten aufspüren. Die Analyse erfolgt per Haarprobe oder direkt am Tier über Modulationsmatten – völlig stressfrei für den Patienten… .
Tierhalter investieren bereitwillig in umfassende, langfristige Gesundheitskonzepte. Bioresonanz passt perfekt in dieses Bild der „vorausschauenden" Medizin. Besonders bei chronischen Leiden wie Allergien, Hauterkrankungen oder Verdauungsproblemen, wo die Schulmedizin oft an Grenzen stößt, sehen Tierärzte große Erfolge. .. .
Wildschweinkadaver mit ASP nahe der hessischen Grenze gefunden
Ein neuer Fund eines mit Afrikanischer Schweinepest infizierten Wildschweins im Kreis Siegen-Wittgenstein lässt aufhorchen. Der Kadaver wurde außerhalb der besonderen Schutzzone entdeckt.
| ||||
Bio weiter auf Wachstumskurs - Nachhaltige Entwicklung?
Äpfel, Gurken oder Eier kaufen viele inzwischen auch «bio». Die Nachfrage nach Ökoprodukten ist Anfang 2026 erneut gestiegen. Geht das auch in der angespannteren Wirtschaftslage so weiter?
Das Geschäft mit Bio-Lebensmitteln in Deutschland hat nach Branchenangaben zum Start ins Jahr weiter angezogen.
| ||||
Zum letzten Mal das Thema "Timmy, der Wal"?
Tierärztin Tönnies stinksauer: "Unfassbare Frechheit, was hier abgeht"
So langsam reicht es mit den Meldungen über Timmy. Wichtiger als deutsche Politik, ja sogar Kriege und andere wichtige Themen. Jedenfalls hatte man den Eindruck, wenn man die Reihenfolge der Meldungen in Presse, Funk und Fernsehen hörte, bzw. sah. War Timmy der Grund, von "negativen Meldungen" abzulenken? Man könnte es fast denken.
Hier nun noch einmal - hoffentlich- die "letzten" Meldungen zum Thema Timmy.

Ist Timmy, der Wal, jetzt endgültig frei und auf dem Weg in den Atlantik? Oder taucht er bald wieder auf einer Sandbank auf?
Wir werden sehen!
Die Kleintierärztin Dr. Kirsten Tönnies aus dem hessischen Hattersheim, deren Tierarztpraxis zurzeit „wegen Walrettung“ geschlossen ist, meldet sich auf Facebook zu den Ereignissen zu Wort, die wohl zu der verfrühten Befreiung des Tieres führten. In einem Video-Statement sagt sie in Bezug auf die Tatsache, dass „am gestrigen Morgen nur die Schlepper-Crew zur Barge gefahren worden sei“. Bis auf den Amerikaner Jeffrey Foster durften Helfer und Tierärzte nicht mit: "Es ist eine unfassbare Frechheit, was hier abgeht." Sowohl Tierärztin Tönnies, als auch ihre Kollegin Anne Herrschaft, seien demnach entgegen anderer Absprachen auf einen späteren Transport zur Barge vertröstet worden – der fand allerdings nie statt… .
In einem halbstündigen Telefoninterview mit einer Lokalzeitung am 30.04.2026 sagte sie: „Die Behörden haben versagt". „Es wurde alles gegeben, um die Rettung zu verhindern“. „Experten“ wirft sie vor, die Buckelwal-Rettung behindert zu haben. Nun kämpfe sie auf dem Transportschiff für das Leben von „Timmy". Interessant auch zu lesen, was sie über den MV-Umweltminister Till Backhaus berichtet. Sogar ihre Zulassung als Tierärztin stehe auf dem Spiel. Minister Backhaus hätte gesagt, „Veterinärmediziner dürften es ihrem Berufsethos entsprechend nicht aufs Spiel setzen, das Tier zu quälen, da sie sonst Gefahr laufen, ihre Approbation zu verlieren“… .
Es ist dort kein Tierarzt vor Ort", so Tönnies in Ton-Aufnahmen, die während der Ereignisse des gestrigen Morgens aufgezeichnet wurden.
Ohne Prüfung des Zustandes von Timmy seien Maßnahmen ergriffen worden, "um den Wal von Bord zu bekommen". Jeffrey Foster, Teil der sogenannten "Free-Willy-Crew" und ehemaliger Wal-Jäger, bat um Konsultation der Tierärztinnen. Ihm wurde wohl sogar untersagt sein Handy zu nutzen – „es würde sonst ins Meer geworfen“. Am Ende heißt es: "Weitere Details folgen nach Auswertung."
Obwohl sich die Kollegin Tönnies über die Experten und Behörden ärgert, überwiegt bei ihr die Freude darüber, dass Timmy nun wieder frei sei… .
______________________
Und es geht doch noch weiter mit Meldungen am: 04.05.2026:
Bild-Schlagzeile Online: Tierärztin erhebt nach Timmys Freilassung heftige Vorwürfe:„An Bord fiel der Satz: Endlich, das Mistviech ist weg“
bzw. HIER: Wal-Ticker:Wieder Lebenszeichen von Timmy!
------------------------
Und in der aktuellen Bildzeitung (Print) auf S. 3 vom 04.05.2026: "Timmy lebt! - Aber jetzt tobt der Riesenzoff der Retter".. .
(no comment)
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer will Notfallreserve ausbauen
Ravioli, Linseneintopf, Apfelmus? Landwirtschaftsminister Rainer will die staatliche Krisenvorsorge erweitert. Dabei setzt er Ravioli, Linseneintopf, Apfelmus? Landwirtschaftsminister Rainer will die staatliche Krisenvorsorge erweitert. Dabei setzt er verstärkt auf Konserven. Und eine Lagerung bei Herstellern und Handel.
Ernährungsminister Alois Rainer will die staatliche Lebensmittelversorgung für Krisenfälle erweitern.
| ||||
Bayern zieht sich von Klimaziel 2040 zurück - Forscher sehen fatale Signalwirkung
Bayern, das Vorbild, so sieht es die Staatsregierung. Doch wie kommt es an, dass der Freistaat sein Klimaziel kippt? Wissenschaftler warnen vor einem Domino-Effekt - und damit vor deutlichen Folgen.
Wissenschaftler werten den Ausstieg Bayerns aus dem selbst gesetzten Klimaziel 2040 als verheerendes Zeichen mit Wirkung weit über die Grenzen des Freistaats hinaus.
«Auch wenn es für das globale Klima keine große Rolle spielt, ist die Signalwirkung meiner Meinung nach fatal», sagt der Geograf Wilfried Hagg von der Hochschule München.
«Das wirtschaftsstärkste Bundesland in der größten Volkswirtschaft Europas hat großen Vorbildcharakter. Wenn wir der Welt zeigen, dass eine Klimawende ohne Verlust des Wohlstands möglich ist, werden sich Nachahmer finden. Wenn wir jedoch zurückrudern, werden auch andere eher zögern», warnt Hagg, der an der regelmäßigen Messung der dramatisch schmelzenden letzten bayerischen Gletscher beteiligt ist.
Bayerns großer CO2-Fußabdruck
Die Klimaforscherin Julia Pongratz fordert neben einer ambitionierten eine vor allem verlässliche Klimapolitik. Was die Ziele - Treibhausgasneutralität 2045 - und aktuelle Politikmaßnahmen angehe, stehe Deutschland nicht gut da. Das bayerische Treibhausgasneutralitätsziel 2040 sei keineswegs überambitioniert gewesen. «Der CO2-Fußabdruck Bayerns liegt weit über dem Weltdurchschnitt. Die Welt besteht aus 8,3 Milliarden Menschen und etwa 200 Ländern - ein globales Ziel setzt sich immer aus den Einzelbeiträgen zusammen.»
Es gehe nicht zuletzt um die Abwägung, wie man die Lebensgrundlage aller gegenüber kurzfristigen Interessen einiger Weniger gewichte - und ob ein Staat zu den wohlhabenden dieser Erde zähle. «Stecken wir unsere Energie in eine nicht mehr zu haltende Gegenwart oder erobern wir die Zukunft?», fragt Pongratz.
«Gerade in einem Land wie Bayern, das sich doppelt so stark erwärmt wie der globale Durchschnitt, in dem Wälder durch Dürreereignisse sterben und eine gesicherte Wasserverfügbarkeit in Zukunft nicht mehr für alle Regionen selbstverständlich sein wird, sollte man sich sehr genau mit diesen Abwägungen auseinandersetzen», sagt die Wissenschaftlerin, die unter anderem Mitglied im Expertenrat für Klimafragen der Bundesregierung, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat für natürlichen Klimaschutz der Bundesregierung sowie beitragende Autorin zu den Weltklimaratsberichten ist.
Verantwortung der Wohlstandsregionen
Tobias Hipp, Geowissenschaftler und im Deutschen Alpenverein (DAV) zuständig für Natur- und Umweltschutz, mahnte bereits vor Wochen, Bayern und Deutschland trügen zusammen mit den anderen westlichen Industrienationen eine «nicht diskutierbare Hauptverantwortung» für die in den vergangenen Jahrzehnten verursachten Treibhausgasemissionen.
«Bayern und Deutschland sollten als Vorreiter im Klimaschutz in der Weltgemeinschaft vorangehen und eindeutige Zeichen setzen», sagte Hipp im vergangenen November nach der Weltklimakonferenz in Brasilien. «Diesen klaren Zeichen kommt jetzt eine noch wichtigere Bedeutung zu, nachdem die COP30 in Belém zu keinen klaren und wegweisenden Ergebnissen mit einem Fahrplan für den Ausstieg aus den fossilen Energieträgern gekommen ist.»
Ebenfalls im November hatte der Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch der Staatsregierung in der «Süddeutschen Zeitung» vorgeworfen, viel zu wenig unternommen zu haben, um die landeseigenen Klimaziele zu erreichen. Lesch sitzt im bayerischen Klimarat, einem unabhängigen wissenschaftlichen Beratungsgremium des Freistaats. «Für uns im Klimarat ist es daher ein Rückschlag, wenn Klimaziele zurückgenommen werden. Ich wäre auch schon fast geneigt gewesen zu sagen: Komm, wir schmeißen den ganzen Laden hin», sagte der 65-Jährige der «Süddeutschen Zeitung».
Zukunft auf Zeit?
Laut dem 2022 verabschiedeten bayerischen Klimaschutzgesetz sollte der Freistaat im Jahr 2040 klimaneutral sein. Nun hat dieselbe Staatsregierung ihr eigenes Ziel gekippt und die Klimaneutralität auf 2045 verschoben.
Timmy, der Buckelwal ist zurück im offenen Meer
Der Buckelwal-Transport von Timmy ist beendet. Das Tier wurde in der Nordsee freigesetzt. Daten eines GPS-Senders sollten zeigen, wohin es schwimmt - doch es scheint Probleme zu geben.

Seit dem Morgen ist der mehrfach an Ostsee-Küsten gestrandete Buckelwal wieder im offenen Meer - doch die angekündigten Senderdaten zu seinem Weg fehlten auch am Mittag weiter.
|
Standort des Hamburger Wolfs bleibt geheim
Der Wolf, der eine Frau in Hamburg verletzte, wurde im Grenzgebiet zu Niedersachsen ausgewildert. Sein aktueller Standort? Bleibt geheim. Warum die Behörden so handeln.

Gut einen Monat nach dem Wolfsangriff in Hamburg soll der jetzige Aufenthaltsort des Tiers geheim bleiben. Sowohl die Behörden in Hamburg als auch in Niedersachsen wollen den Standort nicht bekanntgeben.
|
