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von der AVA und aus der Branche
Die Veterinärmedizinbranche boomt weltweit - Globaler Tiermedizin Marktforschungsbericht 2026
Globaler Tiermedizin Marktforschungsbericht 2026
Eine umfassende Studie des globalen Tiermedizin-Marktes, die Wachstumstreiber, aufkommende Trends, Handelsdynamiken sowie die Auswirkungen politischer Veränderungen wie der US-Zölle unter der Trump-Regierung hervorhebt.
Der globale Tiermedizin-Markt wurde präzise untersucht, um den Stakeholdern dabei zu helfen, verborgene Chancen zu identifizieren und sich auf neue Herausforderungen vorzubereiten. Der Bericht hebt entscheidende Wachstumstreiber, Hemmnisse und Trends hervor, die die Branche prägen. Er bietet eine umfassende Analyse des Wettbewerbs, der Marktsegmentierung, der regionalen Aussichten, der Produktionskosten und der Preisstrukturen.
Die Studie liefert zudem wichtige Marktschätzungen, einschließlich CAGR, Wert, Volumen, Umsatz, Produktion und Erlösen sowohl für globale als auch regionale Märkte. Unternehmensprofile decken Marktanteile, Bruttomargen, geografische Präsenz, Produktionskapazitäten und strategische Entwicklungen ab.
Erhalten Sie ein Beispiel des Tiermedizin-Marktberichts 2026 (mit Inhaltsverzeichnis, Abbildungen und Grafiken).
Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes
Der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat mit den Stimmen der Fraktionen von CDU/CSU, SPD und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis90/Die Grünen bei Stimmenthaltung der Fraktion der AfD die Annahme des Gesetzentwurfes der Koalition für ein „zweites Gesetz zur Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes“ (21/3292) empfohlen. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Pflicht zur Verwendung der Tierhaltungskennzeichnung um zehn Monate nach hinten auf den 1. Januar 2027 zu verschieben. Begründet wird die Verschiebung damit, dass Union und SPD im Koalitionsvertrag eine grundsätzliche Reform des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes vereinbart haben. „Für eine solche Reform bedarf es ausreichend Zeit. Eine Umsetzung einer solchen Reform bis zum 1. März 2026 ist nicht möglich“, heißt es in dem Entwurf.
Deutscher Bundestag, Parlamentsnachrichten, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Mechanik von weichem Material: Wurst zu schneiden ist eine Wissenschaft
Wurst schneidet sich anders als Gummi oder Gelatine. Aber warum?
Der Schnitt mit einem Messer durch weiches Material folgt komplexen Mechanismen. Lebensmittelhersteller und die Chirurgie könnten hier gleichermaßen von neuem Wissen profitieren.
In unserer Kulturgeschichte wurden gewiss nicht zu wenige Würste mit Messern in mundgerechte Happen zerlegt. Doch was beim Schneiden genau passiert, darüber wissen wir heute erstaunlich wenig – ebenso wenig wie über das Zerschneiden anderer weicher Materialien wie elastischer Kunststoffe oder menschlichen Gewebes. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben nun untersucht, wie sich weiches Material beim Schneiden verformt, wann kleine Brüche an der Kontaktfläche zum Messer entstehen und wie beides mit den Kräften zwischen Klinge und Material zusammenhängt.
Dazu nahmen sie zunächst die Eigenschaften von Gelatine unter die Lupe. Das Material wird aus Tierhäuten und -knochen hergestellt, es ist weich und zugleich widerstandsfähig. Den Schnitt durch Gelatine verglichen sie mit dem Schnitt durch ein gummiartiges Elastomer – sowie durch Nürnberger Bratwürste, die im Wesentlichen aus fettummantelten Fleischstückchen bestehen.
Die drei Materialien verhalten sich während des Zerschneidens, wie im Beitrag erläutert, unterschiedlich… .
Wenn aus Liebe zum Haustier Juckreiz wird
Bis zu 50 Prozent aller Haushalte in Industrienationen halten Haustiere – dennoch sind „nur“ 5–10 Prozent der Bevölkerung klinisch gegen Katzen- oder Hundeallergene sensibilisiert. Bei Verdacht auf inhalative Allergien liegen die Zahlen deutlich höher: Bis zu 26 Prozent der europäischen Erwachsenen zeigen eine Sensibilisierung gegenüber Katzenallergenen.
Hauptverantwortlich für die allergische Reaktion ist Feld 1, ein hitzestabiles Uteroglobulin, gegen das 75–95 Prozent der Katzenallergiker sensibilisiert sind... .
Grüne fordert zukunftsfähige Landwirtschaft
Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen fordert die Bundesregierung auf, Landwirtschaft und Ernährung zukunftsfähig zu gestalten. In ihrem Antrag (21/3602) stellen die Abgeordneten der Grünen fest: „Wir entscheiden heute, ob wir in Zukunft eine krisenfeste und nachhaltige Land- und Lebensmittelwirtschaft haben werden, die uns in der Stadt und auf dem Land zuverlässig und gesund ernährt. Es geht dabei um gute Lebensmittel für alle, sauberes Trinkwasser, überlebenswichtige Artenvielfalt, gesunde Böden, intakte Wälder, mehr Tierschutz, gesunde Ernährung sowie um gute Arbeit, faire Einkommen für Landwirtinnen und Landwirte und starke Lebensmittelhandwerksbetriebe - in Deutschland, in Europa und weltweit.“
Der Bundesregierung werfen die Abgeordneten vor, sich „mit ihrer rückwärtsgewandten Politik von vorgestern“ über die bereits gefundenen gesellschaftlichen Kompromisse und wissenschaftlichen Fakten hinweg zu setzen und die Zukunft zu verspielen.
Konkret fordern die Grünen-Abgeordneten in ihrem Antrag die Bundesregierung unter anderem auf, bei den Verhandlungen zum europäischen Haushalt 2028-2034 dafür zu sorgen, dass EU-weit einheitliche Umweltmindeststandards gelten, und lebendige ländliche Räume ausreichend gefördert werden. Zudem solle sie transparente, faire Lebensmittelpreise fördern, eine bessere Ernährungsumgebung schaffen und mündige Verbraucherinnen und Verbraucher unterstützen. Darüber hinaus solle die Regierung dafür sorgen, dass Tiere wirklich geschützt werden und dafür Mindesthaltungsvorgaben für sämtliche landwirtschaftlich genutzte Tier- und Nutzungsarten in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung ergänzt und der Klimaschutz in der Landwirtschaft vorangetrieben und die Pariser Klimaziele eingehalten werden.
Deutscher Bundestag, Parlamentsnachrichten, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Bezeichnung von Lebensmitteln
Die Bundesregierung besitzt keine eigenen, verbindlichen Sprachregularien zur Bezeichnung von Lebensmitteln, die über die EU-rechtlichen und nationalen Rechtsvorschriften hinausgehen. „Die Wahl einer geeigneten Bezeichnung des Lebensmittels obliegt dem verantwortlichen Lebensmittelunternehmen“. Das geht aus der Antwort(21/3470) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/2961) der Fraktion Die Linke hervor, die sich nach dem „sprachlichen und inhaltlichen Verhältnis von Fleischprodukten, vegetarischen und veganen Nahrungsmitteln“ erkundigt hatte.
Hintergrund der Anfrage ist ein Beschluss des EU-Parlaments vom 8. Oktober 2025, dass vegane Ernährungsprodukte nicht mehr Bezeichnungen wie „Schnitzel“, „Wurst“, „Burger“ oder Ähnliches tragen.
Deutscher Bundestag, Parlamentsnachrichten, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Politik-Stillstand verdüstert Aussichten für Agrarbranche
Viel verändert sich gerade in der Landwirtschaft: Ernährungsgewohnheiten ändern sich, Nachhaltigkeit wird wichtiger. Aber Aufbruchstimmung ist kaum zu spüren - was auch an der Politik liegt.
Ob in der Ernährungswirtschaft oder in der Landtechnik: Die deutsche Agrarbranche steht vor einer eher ungewissen Zukunft.
Sich ändernde Ernährungsgewohnheiten böten zwar Wachstumschancen, aber politischer Stillstand sorge für ungünstige Rahmenbedingungen, heißt es in dem Konjunkturbarometer Agribusiness 2026, das von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zusammen mit der Universität Göttingen erstellt und vorgestellt wurde.
Als Beispiel führte der Göttinger Wissenschaftler Stefan Seifert den Trend zu funktionalen Lebensmitteln an, also Lebensmittel, die auch einen Gesundheitsnutzen versprechen, etwa bei pflanzenbasierten Proteinen oder Ballaststoffen. Die Frage sei, ob Landwirte in Deutschland von Anbau und Produktion profitieren könnten.
Eher negative Zukunftserwartung
Zwar gebe es entsprechende positive politische Ziele, was sich etwa in der Eiweißpflanzenstrategie oder der Ackerbaustrategie zeige. «Wir sehen aber auch die mangelnde tatsächliche Unterstützung durch politische Rahmenbedingungen», sagte Seifert.
Insgesamt herrsche in der Ernährungswirtschaft daher eine eher negative Zukunftserwartung, negativer als in der übrigen gewerblichen Wirtschaft, erklärte Seifert. Darüber dürften auch die auf den ersten Blick passabel wirkenden Umsatzzahlen nicht hinwegtäuschen.
Umsatzplus von 3,5 Prozent
Insgesamt erzielte die deutsche Agrarbranche mit Ernährungswirtschaft und Landtechnik im vergangenen Jahr laut Prognose mit 299 Milliarden Euro einen um 3,5 Prozent höheren Umsatz als 2024. Allerdings war 2024 vom Umsatz her kein gutes Jahr. Und die Umsatzsteigerungen 2025 seien vor allem preisgetrieben.
Die Ernährungsindustrie setzte 240 Milliarden Euro um. Den größten Anteil daran hatten den Angaben zufolge die Fleischwirtschaft (51 Milliarden Euro) und die Milchwirtschaft (43 Milliarden Euro). Es bleibe abzuwarten, wie sich die Branche angesichts des Mercosur-Abkommens mit den südamerikanischen Ländern entwickeln werde, sagte Seifert. Auch wenn es frühestens 2027 in Kraft treten werde, seien für dieses Jahr schon Anpassungen zu erwarten.
Stillstand bei politischen Entscheidungen
Auch in der Fleisch- und in der Milchbranche erschwere die Politik mit unklaren Rahmenbedingungen Anpassungen an den Markt, sagte Seifert. Er verwies auf den Stillstand bei der Weiterentwicklung der Haltungskennzeichnungspflichten, was zu einer Verunsicherung bei den Landwirten führe, trotz entsprechender Nachfrage seitens der Verbraucher.
Auch im Milchbereich seien Investitionen im Bereich Nachhaltigkeit notwendig. «Ebenso wie in der Fleischwirtschaft sehen wir auch hier bei der Politik einen Mangel an klaren Signalen, wohin die Reise gehen soll.» Die Konsequenz sei, dass notwendige Investitionen aufgeschoben würden, sagte Seifert.
Bauern protestieren mit Hunderten Traktoren in Paris
Traktoren rollen bis vors Parlament: Was steckt hinter dem Widerstand von Frankreichs Bauern gegen das Mercosur-Abkommen - und wie reagiert die Regierung?
Wenige Tage vor Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens setzen französische Landwirte ihren Protest gegen die Freihandelszone mit Blockaden und einer Demonstration in Paris fort.
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Bundesregierung für gleiche EU-Umweltstandards für Bauern
Milliardenzahlungen aus Brüssel sind eine wichtige Einkommenssäule der Bauern - sie sollen aber auch den Naturschutz absichern. Für die künftige Ausgestaltung sieht die Regierung wichtige Punkte.
Die Bundesregierung setzt auf europaweit gleiche Standards bei Umweltvorgaben für Landwirte in der künftigen EU-Agrarfinanzierung. Ein Unterbietungswettbewerb bei den Standards würde langfristig allen schaden, sagte Umweltminister Carsten Schneider (SPD) anlässlich eines Kongresses seines Ressorts vor der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin.
Es müsse weiter EU-weite Mindest-Umweltstandards und einen Mindestanteil am Agrarbudget für Umweltmaßnahmen geben. Schneider warnte, mit aktuellen Vorschlägen der EU-Kommission für die Finanzierung nach 2027 würden größere Betriebe im Norden und Osten Deutschlands deutlich Mittel verlieren. Hier müsse man mehr Rücksicht auf gewachsene Betriebsstrukturen nehmen.
Agrarminister Alois Rainer sagte: «Die Ernährungssicherung ist und bleibt die wichtigste Aufgabe der Landwirtschaft.» Sie sei aber auch ein wichtiger Partner, um Maßnahmen für eine lebenswerte Umwelt umzusetzen. Es gehe um das richtige Gleichgewicht.
Zum Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten äußerte der CSU-Politiker Verständnis für Sorgen bei Bauern. Freihandel und ein flankierender Schutz der Landwirtschaft könnten aber sehr gut Hand in Hand gehen. Entsprechende vorgesehene Klauseln müssten jedoch wirken. Sollte sich etwa zeigen, dass Importmengen sensibler Produkte wie Zucker oder Rindfleisch zu stark steigen oder Preise unter Druck gerieten, müsse die EU entschlossen handeln und gegebenenfalls auch nachschärfen.
Deutschland-Korb - was Rewe, Aldi & Co. dazu sagen
Wegen der stark gestiegenen Lebensmittelpreise sollen Handelsketten nach dem Willen der SPD in ihren Filialen einen «Deutschland-Korb» freiwillig anbieten.
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