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Symbolbild: KI-generiert
Praxiswissen für die tägliche Rinderbestandsbetreuung
Drei intensive Fortbildungstage vom 6. bis 8. Oktober 2026 in Herrieden: Die 1. Herriedener AVA-Tierärzte-Fachtagung Rind am 6. und 7. Oktober und der anschließende Intensivworkshop am 8. Oktober boten den teilnehmenden Rindertierärztinnen und Rindertierärzten ein anspruchsvolles Programm mit hochkarätigen Referenten, lebhaften Fachdiskussionen und praxisnahen Entscheidungshilfen für die tägliche Rinderbestandsbetreuung.
Im Mittelpunkt standen Kälbergesundheit, Infektionsmedizin, Fruchtbarkeit, Klauengesundheit, Fütterung, Wasserversorgung und betriebliche Managementstrategien. Dabei ging es stets um eine zentrale Frage: Wie lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Entscheidungen für den Rinderbetrieb übersetzen?
Die wichtigste Erkenntnis aus Herrieden: Erfolgreiche Bestandsbetreuung beginnt nicht erst mit der Behandlung erkrankter Tiere. Sie verbindet frühzeitige Prävention, gezielte Diagnostik, fachgerechte Therapie und eine enge Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Betrieben.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus Herrieden für die Rinderpraxis
Vom wissenschaftlichen Vortrag zur praktischen Bestandsbetreuung
Fortbildung für die tägliche Rinderpraxis
Was hilft dem betreuenden Rindertierarzt morgen im Bestand? Diese Frage prägte die 1. Herriedener AVA-Tierärzte-Fachtagung Rind am 6. und 7. Oktober 2026 sowie den anschließenden Intensivworkshop am 8. Oktober.
Hochkarätige Referenten und lebhafte Fachdiskussionen
Mit Prof. Dr. Martin Kaske (Zürich), Dr. Jens Böttcher (TGD Bayern), Dr. Christoph Meis (Büren), Prof. Dr. Michael Iwersen und Dr. Annette Lorch (LMU München), Dr. Silke Engl und Dr. John Schmidt-Hebbel (Veyx-Pharma) sowie weiteren ausgewiesenen Fachleuten bot die AVA ein anspruchsvolles veterinärmedizinisches Fortbildungsprogramm.
Die Beiträge und Diskussionen zeigten, wie wichtig es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse, klinische Erfahrung und betriebliche Rahmenbedingungen miteinander zu verbinden.
Die wichtigsten Erkenntnisse für die Rinderpraxis:
Kälbergesundheit und Infektionsmedizin: Erfolgreiche Prävention beginnt mit einem guten Aufzuchtmanagement, frühzeitiger Diagnostik und der konsequenten Unterbrechung von Infektionsketten.
Fruchtbarkeit und Herdenmanagement: Reproduktionsprogramme und moderne Sensortechnik können die Bestandsbetreuung unterstützen. Sie ersetzen weder die klinische Untersuchung noch die sorgfältige Analyse betrieblicher Ursachen von Fruchtbarkeitsstörungen.
Klauengesundheit und Lahmheiten: Frühzeitige Erkennung, fachgerechte Behandlung und die Beurteilung von Haltungs- und Managementfaktoren sind entscheidend für nachhaltige Verbesserungen.
Fütterung und Wasserversorgung: Bedarfsgerechte Fütterung, hygienisch einwandfreies Tränkwasser und ein funktionierendes Fütterungscontrolling sind wesentliche Grundlagen der Herdengesundheit.
Praxisorientierte Workshops: Die ergänzenden Fortbildungseinheiten vertieften diagnostische und therapeutische Fertigkeiten und stärkten den unmittelbaren Bezug zur täglichen tierärztlichen Arbeit.
Das Herriedener Fazit
Gute Rinderbestandsbetreuung beginnt nicht erst beim erkrankten Einzeltier. Sie verbindet tierärztliche Kompetenz mit Prävention, Diagnostik, Therapie, Fütterung, Haltung, Hygiene und betrieblichem Management.
Der AVA-Leitgedanke bleibt: Weniger Tierarzneimittel durch bessere Tiergesundheit – niemals durch das Unterlassen notwendiger Therapien.












