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NEWS
von der AVA und aus der Branche
Chinas Zuchtsauenbestand schrumpft
Zum ersten Mal seit 17 Monaten ist die Zahl der Sauen unter 40 Millionen gesunken.
Nach Angaben des chinesischen Landwirtschaftsministeriums lag der Bestand an Zuchtsauen in China Ende Oktober bei 39,9 Millionen Tieren. Dies entspricht einem Rückgang von 1,1 % gegenüber September und von 2,1 % im Jahresvergleich. Damit ist die Zahl der Sauen erstmals seit 17 Monaten unter die Marke von 40 Millionen gesunken.
Gemäß dem chinesischen Umsetzungsplan zur Regulierung der Produktionskapazität in der Schweinehaltung liegt ein „normaler“ Sauenbestand bei 39 Millionen Tieren. Somit befindet sich die Produktionskapazität im Oktober innerhalb des grünen Bereichs (102,3 % des Normalbestands).
3. Dezember 2025/ 333-Redaktion mit Daten des Landwirtschaftsministeriums/ China.
Wenig Tierärzte für Nutztiere, große Fläche: So funktioniert die Versorgung in Sachsen-Anhalt trotzdem
Weite Wege, wenige Praxen – und trotzdem läuft die Versorgung: Seit Sommer 2024 fährt Alexander Endtricht mit seiner mobilen Tierarzpraxis Betriebe rund um Jessen an, meist im 20-Kilometer-Radius, manchmal 50 km und mehr. Warum dabei Nähe manchmal wichtiger ist als Größe, zeigt der Alltag von Nutztierarzt Alexander Endtricht.
Alexander Endtricht ist seit 2013 Tierarzt in Sachsen-Anhalt. Im Sommer 2024 eröffnete er seine eigene mobile Praxis und betreut Groß- und Nutztiere, zum Großteil im Umkreis von 20 km um seinen Wohnort in Jessen. Nur gelegentlich muss er auch 50 km fahren, um Tiere wie Alpakas zu behandeln.
Er ist einer der wenigen, die das machen. Dass im Umkreis von 50 km zwei weitere, relativ große Tierarztpraxen sind, ist keine Selbstverständlichkeit in Ostdeutschland. „Wenn wir in Richtung Gräfenhainichen bei Dessau schauen – da gibt es kaum noch Tierärzte, die Großtiere behandeln.“ Auch von weiter entfernt erhält Endtricht manchmal Anrufe von Menschen, die keinen Tierarzt finden…. .
56 bestätigte Wolfangriffe auf Nutztiere in Thüringen
Wölfe haben in Thüringen im vergangenen Jahr in bislang 56 amtlich bestätigten Fällen Schafe und andere Nutztiere getötet. Das geht aus einer Übersichtstabelle des Umweltministeriums hervor.
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Bayerns Ernährungs- und Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber warnt vor Abhängigkeiten bei Ernährungssicherheit
Bayerns Ernährungs- und Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat davor gewarnt, sich bei der Ernährungssicherheit von anderen Ländern abhängig zu machen.
«Europa muss endlich die Augen öffnen», sagte die CSU-Ministerin dem «Münchner Merkur». US-Präsident Donald Trump habe Europa zwar mit Blick auf seine mangelhafte Verteidigungsfähigkeit wachgerüttelt. «Aber über den Zivilschutz wird in Europa fast gar nicht gesprochen.» Dazu gehöre auch die Landwirtschaft, die unabhängig von Importen für Ernährungssicherheit sorge.
«Zudem muss Deutschland auch darauf vorbereitet sein, im Verteidigungsfall Hunderttausende Nato-Soldaten mit Nahrung versorgen zu können», ergänzte Kaniber. Sie forderte deshalb: «Die Landwirtschaft ist genauso wichtig wie die Bundeswehr - und muss auch mit der gleichen Priorität behandelt werden.»
Kaniber verwies auf die Entwicklung in anderen Weltregionen: «Während Russland die Produktion von Weizen in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat und China bei rund 18 Prozent der Weltbevölkerung rund die Hälfte der weltweiten Weizenvorräte hortet, haben wir in der EU bis zuletzt noch darüber diskutiert, welche Flächen wir noch stilllegen könnten.»
Fünflinge: Kuh realisiert kleines Wunder
Was als unruhige Nacht auf einem Hof in Nordirland begann, endete mit einem kleinen Wunder. Eine Holstein-Kuh brachte fünf gesunde Kälber zur Welt. Selbst die erfahrene Tierärztin war sprachlos angesichts dieses Ereignisses, das zu den seltensten Geburten weltweit zählt.
Auf dem Hof von Noel Moore nahe Killen im nordirischen County Tyrone hat sich am vergangenen Samstagmorgen ein landwirtschaftliches Wunder ereignet. Seine Holstein-Milchkuh, die erst zum zweiten Mal kalbte, brachte zwei Bullen und drei Färsen zur Welt. Sowohl die Kuh als auch die fünf Kälber seien gesund und munter… .
Schweiz: "Wenn meine Katze stirbt, bringe ich Sie um!", sagte der Halter zur Tierärztin
In der Schweiz leben 1,52 Millionen Hauskatzen. Sie zählen zu den Tiergruppen, die am häufigsten in Tierkliniken behandelt werden.
Moderne Tiermedizin bietet fast unbegrenzte, aber teure Behandlungen. In Tierkliniken stellt sich zunehmend die Frage: Wann ist Spitzenmedizin sinnvoll – und wann verlängert sie das Leiden?
In Kürze:
- Die Behandlung schwer verletzter Haustiere stellt ihre Besitzer und Besitzerinnen vor emotionale und finanzielle Herausforderungen.
- Eine Tierversicherung kann allfällige hohe Kosten für medizinische Eingriffe deutlich reduzieren.
- Die Veterinärmedizin bietet heute fortschrittliche Behandlungsmethoden wie Implantate oder bildgebende Verfahren an.
In vielen Ländern der Welt ist die Tiermedizin inzwischen zu einem profitablen Geschäftsbereich geworden – so auch in der Schweiz, wo gemäss dem Verband für Heimtiernahrung (VHN) mehr als 3 Millionen Haustiere leben, darunter 1,52 Millionen Katzen und 515’000 Hunde.
Laut der Haushaltsbudgeterhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) beliefen sich im Jahr 2023 «die monatlichen Ausgaben pro Haushalt für Tierarztleistungen und übrige Dienstleistungen für Haustiere auf rund 15 Franken». In der Schweiz gibt es etwa 4 Millionen Privathaushalte, was eine Gesamtsumme von 720 Millionen Franken pro Jahr ergibt… .
Sprunghafter Anstieg bei Borreliose-Fällen in Sachsen
Mehrere Bundesländer haben im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg der Borreliose-Fälle gemeldet. Wie sieht es in Sachsen aus?
Die Zahl der gemeldeten Borreliose-Fälle ist in Sachsen 2025 sprunghaft angestiegen. Bis zum Stichtag 29. Dezember wurden im Freistaat 2.623 Infektionen registriert.
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Baywa trennt sich bereits wieder von neuem Chef
Der Mischkonzern Baywa ist seit knapp zwei Jahren ein Krisenfall. Ein Sanierer und ein neuer Vorstandsvorsitzender sollten das Unternehmen auf die richtige Spur setzen - doch sie harmonierten nicht.
Der hoch verschuldete Münchner Mischkonzern Baywa trennt sich wegen interner Querelen von seinem vor weniger als einem Jahr berufenen Vorstandschef Frank Hiller.
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Folgen des Mercosur-Deals für Wirtschaft und Verbraucher
Zwischen Europa und Südamerika können Zölle abgebaut werden. Unternehmen hoffen auf neue Märkte und steigende Umsätze. Profitieren auch die Verbraucher?
Mehr als ein Vierteljahrhundert lang wurde erbittert um Details gerungen - jetzt kann das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den vier südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay endlich abgeschlossen werden.
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Abkommen mit Südamerika: Neue Märkte für Baden-Württemberg
Das EU-Abkommen mit Südamerika soll Zölle senken und neue Chancen für Baden-Württembergs Mittelstand schaffen. Welche Branchen besonders profitieren könnten.
Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sieht im EU-Freihandelsabkommen mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay enorme Chancen für die Kernbranchen Automobil, Maschinenbau und Chemie im Land.
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