Ackern gegen den Klimawandel – ein Podcast des ZDF

Mehr grüne Oasen statt graue Betonflächen - mit dieser Strategie verbessern Städte immer häufiger ihre Lebensqualität, denn Ballungszentren heizen sich während der heißen Sommermonate besonders stark auf. Jetzt zeigt eine aktuelle Studie, dass auch landwirtschaftlich genutzte Flächen wahre Hitze-Hotspots sein können.

 

Die Daten belegen, dass in Regionen mit strukturarmer Landwirtschaft großflächige Hitzelandschaften entstanden sind. Ohne Bäume oder Hecken trocknen die Böden aus und heizen sich schneller auf. Pflanzen wachsen schlechter, es drohen Wasserknappheit und Ernteverluste.

 

Doch es gibt Lösungen, Böden an die herausfordernden Klimabedingungen anzupassen. Die Art der Landnutzung kann einen entscheidenden Unterschied machen. Agroforst beispielsweise ist ein zukunftsweisendes Konzept im Wassermanagement.

 

Die Erde wird immer heißer. Es drohen Wassermangel und Dürren. Ganze Landstriche in Europa verwandeln sich in Trockengebiete. Diese Wüstenbildung bedroht die Bodenfruchtbarkeit und somit die Grundlage der Landwirtschaft.

Im Südosten Spaniens, in der Provinz Murcia, liegt die 1000 Hektar große Farm "La Junquera" von Yanniek Schoonhoven und Alfonso Chico de Guzmán. Die Gegend ist besonders trocken, jeder Regentropfen ist kostbar. Statt den Boden weiter auszubeuten, setzt das Paar auf Nachhaltigkeit. Seine Lösung: regenerative Landwirtschaft. Bei ihnen geht es nicht mehr nur um die Optimierung der Ernteerträge, sondern auch um die Gesundheit von Boden und Pflanzen.

Zur Verbesserung der Bodenqualität haben sie Teiche und Dämme angelegt, um Wasser zu sammeln und den Mutterboden zu erhalten… .

https://www.zdf.de/play/dokus/plan-b-104/plan-b-ackern-gegen-den-klimawandel-100?at_medium=Newsletter&at_campaign=ZDFheuteUpdate&at_specific=ZDFheute&at_content=UpdateMorgen

 

Hier der ZDF-Podcast

Weitere News