Agrarhaushalt 2027: Mit diesen Kürzungen müssen Landwirte rechnen

Im kommenden Jahr könnte der Bund noch weniger Geld für die Stallbauförderung haben.

Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Agrarhaushaltes beschlossen. Besonders Tierhalter treffen die Kürzungsvorschläge.

Auf den ersten Blick klingt eine Kürzung des Agraretats 2027 um 0,3 % nicht dramatisch. Doch Details der Kürzungen lassen die Sparvorschläge in einem anderen Licht erscheinen. Nach dem Entwurf soll sich der Agraretat 2027 auf 6,973 Mrd. € belaufen. Gleichzeitig sollen die Gesamtausgaben im Bundeshaushalt aber um 5,9 % auf 555,4 Mrd. € ansteigen, so der Kabinettsbeschluss.

„Die Bundesregierung legt mit dem Haushaltsentwurf 2027 ein Kürzungsprogramm für die Landwirtschaft und ländlichen Räume vor“, warnt jedoch Bauernpräsident Joachim Rukwied. Allein bei der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) mit einem Minus von rund 54 Mio. € auf 853 Mio. €, der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft und im Ökolandbau summieren sich die Kürzungen auf über 100 Mio. €. Dabei hatte Rainer immer wieder betont, als Heimatminister bei der GAK und der Förderung der Ländlichen Räumen nicht einsparen zu wollen.

Kein Geld für Stallbauförderung mehr?

Als „besonders schmerzhaft“ wertet der Deutsche Bauernverband die Kürzungen des Zuschusses in der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft. Er soll 2027 um 30 Mio. € auf 90 Mio. € sinken… .

 

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