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Alarmstufe Rot: Impfpflicht gegen Rinderseuche in der Schweiz!
Eine neue Gefahr für die Viehzucht: Lumpy-Skin-Disease (LSD)

- 21.07.2025
Die Lumpy-Skin-Disease (LSD) ist eine besorgniserregende Tierseuche, die jetzt auch die Rinder und Büffel in der Schweiz bedroht. Ende Juni kam es in Frankreich zu einem alarmierenden Ausbruch, der die Behörden aufhorchen ließ.
Bund verhängt Impfpflicht – Schutzmaßnahme für die Westschweiz
Um die Ausbreitung dieser gefährlichen Krankheit zu verhindern, hat der Schweizer Bund in der Westschweiz eine Impfpflicht erlassen. Rund 30 Fälle wurden in den letzten drei Wochen in der Nähe der Grenze zu Frankreich registriert, was die betroffenen Landwirte gezwungen hat, ihre Tiere notschlachten.
Bäuerliche Stimme: Impfpflicht wird begrüßt
Lara Graf, eine engagierte Landwirtin aus Bernex im Kanton Genf, steht hinter dieser Entscheidung: "Was in Frankreich geschieht, ist der schlimmste Albtraum für uns Viehzüchter!" Sie hebt hervor, dass die finanziellen Entschädigungen oft nicht ausreichen, um den Verlust der Tiere zu decken.
Übertragungsweg: Mücken und Stechfliegen im Fokus
Die gefährliche Krankheit wird durch Mücken oder Stechfliegen übertragen, doch zum Glück ist sie nicht auf den Menschen übertragbar. Die Sterberate unter den infizierten Rindern liegt zwischen fünf und zehn Prozent, was enorme wirtschaftliche Folgen für die Landwirtschaft haben kann.
Ernsthafte Warnungen der Behörden
Martin Reist, der Leiter für Tiergesundheit beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), warnt: "Die Krankheit ist nicht nur wirtschaftlich bedrohlich, sondern auch sehr ansteckend. Sie könnte sich rasch in der ganzen Schweiz ausbreiten."
Impfpflicht als dynamische Schutzmaßnahme
Um die Gefahren zu minimieren, wurde die Impfpflicht für den Kanton Genf und Teile der Waadt innerhalb eines 50-Kilometer-Pufferzonen um die Infektionsgebiete ausgerufen. Reist erklärt weiter, dass diese Zone kontinuierlich angepasst wird, um den Schutz der Schweiz zu gewährleisten – möglicherweise werden auch andere kantonale Regionen in die Impfpflicht einbezogen.
Gute Nachrichten aus Genf: Keine auffälligen Tiere
Aktuell berichten die Behörden, dass im Kanton Genf bei den durchgeführten Kontrollen keine klinisch auffälligen Tiere entdeckt wurden. Derzeit gibt es keinen Hinweis auf ein großes epidemisches Geschehen in der Schweiz. Doch um auf der sicheren Seite zu bleiben, wird bis Ende Juli weiterhin geimpft.


