Antibiotika in der Rinderhaltung: Solange die Kurve steigt, reicht keine Ausrede

Chefredaktorin Simone Barth ist der Ansicht, dass der Nationalrat die Motion zur muttergebundenen Kälberaufzucht annehmen sollte.

Es ist dokumentiert: Die Antibiotikabehandlungen bei Schweizer Milchkühen stiegen zwischen 2021 und 2024 von 730 auf 1067 Behandlungen pro 1000 Tiere. Alle anderen Tierkategorien zeigen einen Rückgang. Nur die Rinder nicht. Dabei entfällt die grösste Anzahl aller Tierbehandlungen in der Nutztierhaltung ohnehin auf Milchkühe und Rinderaufzucht. Die Bundesstrategie Antibiotikaresistenzen (StAR) läuft seit Jahren. Die…

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