Rufen Sie uns an: +49 (0) 2551-78 78
Antibiotika-Resistenzen: Wachsendes Risiko für Mensch und Hund

- 06.09.2025
Die enge Beziehung zwischen Mensch und Tier macht die Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen zu einer wachsenden Herausforderung für die öffentliche Gesundheit. Notwendig sind daher gemeinsame Strategien von Human- und Veterinärmedizin. Eine aktuelle Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien unterstreicht dies deutlich: Sie liefert die erste umfassende Charakterisierung von Staphylococcus aureus bei Hunden in Ruanda und zeigt, dass die Bakterien überwiegend menschlichen Ursprungs sind.
Resistenzen bei Wiederkäuern
Eine weitere, von der Vetmeduni geleitete Studie („Survey in ruminants from Rwanda revealed high diversity and prevalence of extended-spectrum cephalosporin-resistant Enterobacterales“) belegt eine hohe Verbreitung von Enterobacterales, die gegen Cephalosporine mit erweitertem Spektrum resistent sind. „Angesichts der großen Nähe von Wiederkäuern und Menschen in Ruanda, ist dieses Ergebnis vor allem deshalb wichtig, da antimikrobielle Resistenzen (AMR) bei Enterobacterales eine erhebliche Bedrohung für die Gesundheit von Mensch und Tier und ein sozioökonomisches Problem darstellen“, erklärt Loncaric.
Seine Forschungsgruppe befasst sich darüber hinaus mit dem Vorkommen und der Vielfalt von Staphylococcus-Stämmen im Zusammenhang mit Mastitis – der wirtschaftlich relevantesten Rinderkrankheit in Ruanda. In mehreren Arbeiten konnten resistente Stämme von S. aureus und anderen Staphylokokken nachgewiesen werden, teils mit humanen, teils mit landesspezifischen klonalen Linien, die charakteristisch für Rinder sind.
Seine Forschungsgruppe befasst sich darüber hinaus mit dem Vorkommen und der Vielfalt von Staphylococcus-Stämmen im Zusammenhang mit Mastitis – der wirtschaftlich relevantesten Rinderkrankheit in Ruanda. In mehreren Arbeiten konnten resistente Stämme von S. aureus und anderen Staphylokokken nachgewiesen werden, teils mit humanen, teils mit landesspezifischen klonalen Linien, die charakteristisch für Rinder sind.… .


