ASP: Das sollen Bauern, Jäger und Spaziergänger beachten

Um eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aus Nordrhein-Westfalen nach Hessen zu verhindern, hat das Hessische Landwirtschaftsministerium zusammengefasst, worauf Landwirte, Jäger und Spaziergänger achten sollten.

Waldeck-Frankenberg - „Eine effektive Eindämmung benötigt die Unterstützung der lokalen Bevölkerung“, heißt es in der Pressemitteilung des Hessischen Landwirtschaftsministerium vom 1. August. Wie berichtet, war im Juni im Kreis Olpe in Nordrhein-Westfalen ein erster positiver Fall aufgetreten. Weitere infizierte Wildschwein-Kadaver wurden in den folgenden Wochen im Umfeld entdeckt – bis zu 20 Kilometer nahe der hessischen Landesgrenze.

Dadurch waren die angrenzenden Landkreise Waldeck-Frankenberg, Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill in den Fokus gerückt. Deshalb finden auch in Waldeck-Frankenberg aktuell Schutz- und Suchmaßnahmen statt. Unter anderem wurden im Oberen Edertal Elektrozäune aufgestellt, um Wildschweine an ihrer Wanderung zu hindern.

Hier einige Verhaltenshinweise des Hessischen Landwirtschaftsministeriums für Landwirte, Jäger und Spaziergänger, um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest einzudämmen:

Schweinehalter sollten jetzt besonders auf die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen achten:

Seuchenhygiene beachten: Lassen Sie keine Fremden oder Tiere unbeaufsichtigt in Ihre Betriebsstätten. Stellen Sie Desinfektionsmatten und -spender an den Ein- und Ausgängen bereit. Reinigen Sie regelmäßig Arbeitsbereiche und Geräte, die mit Schweinen zu tun haben.

Futter sichern: Lagern Sie Futter, Einstreu und Reste so, dass Wildschweine nicht herankommen. Bewahren Sie tierische Abfälle immer möglichst kühl und für Tiere und Unbefugte unzugänglich auf…. .

Hier die Meldung

Weitere News